”Sabine
Mein Twitter Profil
Infos zu den oben stehenden Plug-Ins siehe Impressum Punkt 6.

 

Tolles Video über die Arbeit von Mohamed Khalifa

 

Liebe blog-Leser,

ich habe ein tolles Video gefunden bei odysso – Wissen im SWR.

Es wird über die Heilmethode von Mohamed Khalifa berichtet, dem auch ich meine Kreuzbandheilung ohne OP zu verdanken habe (siehe frühere Artikel).

Es lohnt sich wirklich das Video anzuschauen – Viel Spaß!

Hier geht es zum Link: Selbstheilung – der Arzt in dir

Herzliche Grüße

Sabine

Post to Twitter tweet this Post to Facebook Teile in Facebook

Chaplin

Diese wunderbare Weisheit habe ich gerade auf meinem PC gefunden. Ist das nicht schön!! Charlie Chaplin war sehr weise!

 

Weisheit von Charlie Chaplin

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschah, richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich Vertrauen!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif noch der Mensch dazu bereit war und auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich, das nennt sich Selbstachtung!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man Authentisch-Sein!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man Reife!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwickeln. Heute mache ich nur, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man Ehrlichkeit!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunter zog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus, aber heute weiß ich, das ist Selbstliebe!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, hörte ich auf, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man Einfach-Sein!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, immer weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo alles stattfindet. So lebe ich jeden Tag und nenne es Vollkommenheit!

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam mein Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich Herzensweisheit!

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, das ist das Leben!

Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959

Post to Twitter tweet this Post to Facebook Teile in Facebook

 

Liebe blog-Gemeinde,

 

ich wünsche euch von Herzen ein wundervolles neues Jahr, mit vielen inspirierenden und erfüllenden Momenten. Ich wünsche euch Gesundheit, Glück und bewussten Erfolg!

 

Momentan nutze ich die Magie der Rauhnächte um viel zu meditieren und Visionen in mein Leben einzuladen.

Täglich mache ich mein Rauhnacht-Ritual mit verschiedenen Übungen:

Diese intensiven Reisen nach Innen helfen mir ganz bewusst zu entschleunigen, gelassener und zufriedener zu werden und zu erkennen, was gerade wichtig für mich ist.

Meine Erfahrung der letzten Jahre mit den Rauhnächten hat mir gezeigt, dass mich das Lesen meiner Notizen in dem jeweiligen Monat sehr motiviert, mich achtsamer und bewusster werden lässt.

Die Ideen für die Rauhnächte habe ich aus zwei kleinen aber feinen Büchern, die ich sehr empfehlen kann:

 

 

Für mich ist das die intensivste und lehrreichste Zeit des Jahres. Ich genieße jeden Moment mit meinen Ritualen. Und gerade nach dem Stress in der Weihnachtszeit hilft mir dieses Ritual wieder neue Kraft und Energie für das neue Jahr zu sammeln.

Vielleicht habt ihr ja ähnliche Erfahrungen, dann schreibt sie mir!

 

Herzliche Grüße

Sabine

 

Post to Twitter tweet this Post to Facebook Teile in Facebook

 

Yogiere dich fit und gelassen

Yogiere dich fit und gelassen

 

Und endlich ist mein Yogaposter zum 5-jährigen Jubiläum fertig!!

Ich finde, das Poster ist wirklich sehr schön geworden! Vielen Dank an Sandra Ramirez von Sandra Ramirez (www.sandra-ramirez.de) für die tollen Fotos und Sandra Schwarz (www.intingo.de) für die wunderbare Gestaltung!

Seit fünf Jahren biete ich Yogakurse in Anzing an, mittlerweile sind ALLE 6 Kurse komplett ausgebucht und ich darf 4 EinzelschülerInnen betreuen. Auch nach 5 Jahre hüpft mein Herz bei jeder Yogastunde.

Ich habe in den letzten 5 Jahren wunderbare Menschen kennengelernt. Sie regelmäßig in den Kursen zu sehen, ist für mich ein großes Geschenk! Und nun möchte ich meinen Yoga-Schülern ein Geschenk zum Jubiläum machen: dieses Plakat!

Mit diesem Poster kann sich jeder Yogi seine individuelle Yoga-Einheit gestalten. Die Übungen sind nach Bereichen (Atem, Sonnengruß, Schulter, Rücken, Bauch, Becken, Beine, Entspannung) geordnet. So lässt sich jeder Körperbereich während der Yoga-Sequenz wunderbar bearbeiten.

Und wenn Du dies gerade liest und keine Yogakure von mir besuchen kannst, dieses Poster aber gerne zum Üben haben möchtest, so kannst du es natürlich bei mir kaufen für den sensationellen Einführungspreis von 9,90 € zuzüglich Versandkosten (bis zum 31.10.14, danach kostet es 12,90 € zuzüglich Versandkosten).

Herzliche Grüße

Sabine

Post to Twitter tweet this Post to Facebook Teile in Facebook

 

Als ich heute Morgen vor der Yogastunde auf meinen Mondkalender sah, sprang mir der Neumond entgegen (ich habe diesen wunderbaren Mondkalender, bei dem das ganze Blatt so eingefärbt ist, wie gerade die Mondphase (Lutzis Mondkalender)). Und als Bemerkung für die Gesundheit steht: Fastentag einlegen! OK – dann faste und entgifte ich doch heute mal wieder so richtig. Das ist nach dem doch sehr Essen betonten Wochenende gar nicht schlecht.

Man sagt ja, dass man bei abnehmendem Mond und vor allem bei Neumond deutlich leichter fasten und viel schneller entgiften kann. Und der Neumond, an dem der Mond ja für einige Stunden vollständig verschwindet, ist ja so etwas wie ein Neubeginn. Ein Neubeginn für eine Ernährungsumstellung oder eines neuen Projekts.

Meine Ernährung habe ich ja schon in den vergangenen Monaten umgestellt, aber warum nicht auch mal wieder 1 Tag so richtig fasten. Wenn ich das bei jedem Neumond mache, komme ich schon auf 12 Fastentage im Jahr! Das ist doch mal gar nicht schlecht.

Wie immer hatte ich vor meinem Yogakurs noch nichts gegessen und während meines Yoga-Kurses gab es nur grünen Tee. Nach meinem Kurs überlegte ich dann gleich meine heutige Fastenstrategie.

Ganz klar war mir, dass der Schwerpunkt meines Tages grüne Smoothies ein sollten.

Zum Glück hatte ich noch etwas frischen Spinat, einen kleinen Radicchio und Feldsalat im Kühlschrank. Schnell waren im Garten noch einige frische Löwenzahn-Blätter gerupft und etwas Zitronenmelisse geerntet. Als grüne Zutat rundete eine Avocado das Ganze noch ab.

Als Obst warf ich einen Apfel und kleines Stück Wassermelone in den Mixer. Dann verfeinerte ich meinen Smoothie noch mit einer Handvoll Mandeln und Cashew-Kernen, eingeweichten Chia-Samen, etwas Chlorella, Spirullina- und Maca-Pulver und einem Esslöffel Leinöl. 1 min mit meinem Hochgweschwindigkeits-Mixer (Vitamix) gemixt und fertig war ein wunderbar cremiger und leckerer Smoothie. Den Smoothie kann man dann in leere Glasflaschen füllen (Milchflaschen sind wegen der großen Öffnung sehr gut). Im Kühlschrank hält der Smoothie dann ca. 3 Tage.

Diesen trinke ich nun immer, wenn ich mal Hungergefühle bekomme.

Bei einer solchen “Kurz-Fasten-Kur” ist natürlich auch das Trinken enorm wichtig um die ganzen Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren!

Ich plane heute mind. 4 Liter zu trinken:

1 l grünen Tee

1 l Entschlackungstee (bestehend aus Löwenzahnwurzel, Löwenzahnblättern, Pfefferminzblätter, Brennesselblätter und Birkenblättern – alles in gleichen Teilen vom Apotheker gemischt)

1 l reines Wasser mit 1 Tropfen des YoungLiving-Öls Zitrone (spaltet petrochemische Gifte (nehmen wir täglich über Plastik auf) auf )

1 l reines Wasser mit 1 Tropfen des YoungLiving-Öls Pfefferminze (verbessert die Verdauung und transportiert die freigewordenen Gifte aus dem Körper heraus) – Alternativ kann man auch Lavendel nehmen.

Die Öle von YoungLiving sind meine absoluten Lieblings-Öle. Sie sind absolut rein und helfen mir meinen Körper und meine Seele auszubalancieren.

Um 16:00 Uhr hatte ich dann einen totalen Rappel und hatte Heißhunger ohne Ende. Ich hatte schon Wasser auf dem Herd, in dem ich mir Reisnudeln kochen wollte um diese dann mit Koriander-Pesto zu essen. Immerhin entgiftet Koriander ja auch sehr stark :-) . Aber nein, so hatte ich das eigentlich nicht geplant… Ich nahm das fast kochende Wasser vom Herd, trank 2 Gläser Smoothie und dann war der Heißhunger auch schon wieder weg…

Und zu meinem Entgiften mache ich in heute in 3 Kursen alle Yogaübungen mit und Yoga entgiftet ja bekanntlicherweise auch sehr stark.

Ich bin mal gespannt, wie es mir heute Abend oder Morgen geht. Sicherlich wie neu geboren :-)

 

Herzlichst eure Sabine

 

Post to Twitter tweet this Post to Facebook Teile in Facebook

Liebe Blog-Leser,

Fast täglich bekomme ich Anfragen, wie es mir denn mittlerweile mit meinem Knie geht, nach meiner schweren Knieverletzung im Januar 2012 (Kreuzbandriss, Innenbandriss, Schienbein angebrochen).

Nun will ich endlich einmal meine Erfahrungen der letzten Zeit mit euch teilen.

Den Therapieverlauf könnt ihr in meinen Beiträgen ab Januar 2012 noch einmal nachlesen.

Mir fiel es in der letzten Zeit so schwer über mein Knie zu schreiben, da ich seit Sommer 2013 so gut wie keinen Unterschied mehr spüren kann zwischen meinem in 2012 verletzten und dem gesunden Knie!

Bereits im vergangenen Winter (Jan. 2013) stand ich wieder auf den Skiern und war überrascht, wie sicher ich fuhr, ohne Schmerzen und ohne Angst. Beim ersten Mal fuhr ich mit einer Skilehrerin um auch eine Sicherheit von Außen zu haben. Es lief aber erstaunlich gut und einfach und ab diesem Moment wusste ich, dass ich ein großes Ziel, wieder Skifahren zu können, erreicht hatte!

Mein zweites Ziel war es, wieder regelmäßig und lange joggen zu können. Dieses Ziel nahm ich im April 2013 in Angriff und trainierte 2 x die Woche mit einer tollen Personal Trainerin (Katharina Eismann). Sie machte mich wieder richtig fit und half mir vor allem in beiden Beinen und meinem Gesäß wieder richtig Kraft zu bekommen.

Das Joggen begann ich auf dem Laufband, da ich keine Ahnung hatte, wie es mir überhaupt damit ging. Aber auch das Joggen klappte ohne Probleme. Ein paar Tage später begann ich wieder im Wald zu laufen. Erst ganz langsam und abwechselnd mit gehen (immerhin war ich zu dem Zeitpunkt fast 1 1/2 Jahre nicht mehr joggen…) und dann erhöhte ich die Jogging-Zeiten immer mehr.

Am Anfang fühlte sich mein Knie ganz komisch an, es tat zwar nicht weh, aber fühlte sich an, als ob es gar nicht zu mir gehören würde.

Mit der Zeit wurde es immer runder, wie wenn sich das Knie erst mal neu ausrichten müsste. Die ersten Male nach dem Joggen fühlte sich mein Knie dann erst mal ganz steif an und hin und wieder tat es auch weh, vor allem wenn ich zu viel Krafttraining gemacht hatte. Mit 15 min Yoga nach dem Joggen habe ich das dann immer gut wieder hinbekommen. Mit jedem Lauf fühlte sich mein Knie dann immer besser und normaler an. Nach einiger Zeit konnte ich dann wieder über 1 Stunde joggen, ohne dass ich danach irgendwas in meinem Knie spürte.

Es war unglaublich, durch das Personal Training wurde ich dann immer fiter und mutiger. Ich traute mich wieder zu springen, hüpfte durch die Koordinationsleiter und machte Springübungen mit dem ja doch sehr wackeligen Airex Balance Pad. Auch habe ich das TRX-Band in dieser Zeit lieben gelernt. Heute habe ich mein, sehr wenig Platz benötigendes, Equipement im Yogaraum und kann trainieren wann ich Lust habe :-) !

Gefühlt war mein Knie wieder ganz heil. Gerne hätte ich noch mal ein MRT gemacht, ob mein Kreuzband wieder angewachsen ist, aber das zahlt die Krankenkasse nicht, da es keinen medizinischen Grund gibt. Jedoch hat mein Orthopäde (ein Kniespezialist) im September 2013 diverse Test mit meinen Knien gemacht und mir eindeutig bestätigt, dass mein verletztes Knie genauso stabil ist, wie mein gesundes Knie! Er bezeichnete dies als kleines Wunder und dass ich großes Glück gehabt hätte, dass anscheinend Narbengewebe Kreuzbandfunktion übernommen hätte… Egal was die Gründe sind, die Hauptsache ist! dass mein Knie stabil und beschwerdenfrei ist!!!

Auch wenn mein Knie heute wieder ganz fit ist, hatte ich in den letzten 2 Jahren immer wieder Begleit-Symptome an ganz anderen Stellen. Durch den langen Heilungsprozess hat mein Körper Fehlstellungen gebildet und abgespeichert. Zuerst hatte ich Probleme mit der linken Schulter und dann ab September 2013 eine Plantarfasziitis (Entzündung der Faszie am Fuß, die dann in einen Fersensporn münden kann), ausgelöst durch mein sehr intensives Lauftraining.

Die Symptome hat mein Physiotherapeut schnell in den Griff bekommen, die Ursache muss ich nun mit vielen Übungen bearbeiten.

Am Fuß trainiere ich meine Fusswölbung, damit sich mein Fersenbein wieder richtig aufrichtet und ich muss an meinem Gesäßmuskel arbeiten, der sich total zurückgebildet hat (oder er war noch nie richtig da… :-) ). Und ich mache natürlich fast jeden Tag Yoga und achte ganz stark auf die richtige Ausführung. Durch meine eigenen Fehlstellungen habe ich unglaublich viel gelernt: in der Praxis und in zahlreichen Gesprächen mit Experten. Es ist für mich wunderbar, dass ich dieses Wissen nun an meine Yogaschüler weitergeben kann. Ist es nicht schön, dass auch solch ein – erst mal unangenehmer – Unfall ein solches Geschenk mit sich bringt…

Mein Knie ist fit, aber ihr seht, dass es ganz ohne Training auch heute nicht geht, aber das ist ja kein Nachteil, so bleibe ich wenigstens bis ins hohe Alter fit!!

Herzlichst eure

Sabine

Post to Twitter tweet this Post to Facebook Teile in Facebook

Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und ein wunderbares neues Jahr!

Mit dieser wunderschönen Geschichte wünsche ich euch besinnliche Feiertage.

 

Herzliche Grüße Sabine

 

Der kleine Baumwollfaden

Verfasser noch unbekannt

Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der hatte Angst, dass es nicht ausreicht, so, wie er war: “Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach”, sagte er sich, “und für einen Pullover zu kurz. An andere anzuknüpfen, habe ich viel zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich zu blass und farblos. Ja, wenn ich aus Lurex wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid. Aber so?! Es reicht nicht! Was kann ich schon? Niemand braucht mich. Niemand mag mich – und ich mich selbst am wenigsten.”

So sprach der kleine Baumwollfaden, legte traurige Musik auf und fühlte sich ganz niedergeschlagen in seinem Selbstmitleid.

Währenddessen läuft draußen in der kalten Nacht ein Klümpchen Wachs in der beängstigenden Dunkelheit verzweifelt umher. “Für eine dicke Weihnachtskerze bin ich viel zu klein” jammert es “und wärmen kann ich kleines Ding alleine auch niemanden. Um Schmuck für eine tolle große Kerze zu sein, bin ich zu langweilig. Ach was soll ich denn nur tun, so alleine in der Dunkelheit?”

Da kommt das kleine Klümpchen Wachs am Häuschen des Baumwollfadens vorbei! Und da es so sehr fror und seine Angst so riesig war, klopfte es schüchtern an die Türe. Als es den niedergeschlagenen kleinen Baumwollfaden sah, kam ihm ein wundeschöner Gedanke. Eifrig sagte das Wachs: “Lass dich doch nicht so hängen, du Baumwollfaden. Ich hab’ da so eine Idee: Wir beide tun uns zusammen. Für eine große Weihnachtskerze bist du zwar als Docht zu kurz und ich hab’ dafür nicht genug Wachs, aber für ein Teelicht reicht es allemal. Es ist doch viel besser, ein kleines Licht anzuzünden, als immer nur über die Dunkelheit zu jammern!”

Ein kleines Lächeln huschte über das Gesicht des Baumwollfadens und er wurde plötzlich ganz glücklich. Er tat sich mit dem Klümpchen Wachs zusammen und sagte: “Nun hat mein Dasein doch einen Sinn.”

Wer weiß, vielleicht gibt es in der Welt noch mehr kurze Baumwollfäden und kleine Wachsklümpchen, die sich zusammentun könnten, um der Welt zu leuchten?!

Post to Twitter tweet this Post to Facebook Teile in Facebook

 

Liebe blog-Leser,

 

das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu und ich möchte DANKE sagen für das gemeinsame Jahr mit euch. Danke für eure Herzlichkeit, euer Vertrauen, eure Anteilnahme, für die vielen schönen und inspirierende Gespräche und Emails!

Ich bin sehr dankbar für alles was ich im vergangenen Jahr erleben durfte. Auch wenn es, besonders am Anfang des Jahres durch meinen Skiunfall, manchmal eine echte Herausforderung war.

Durch diese Herausforderung habe ich sehr viel gelernt. Ich weiß heute, dass man sich durch seine Gedanken alles erschaffen kann (natürlich auch leider durch die negativen…)! Ich bin sicher, dass ich unter anderem heute wieder so fit bin, da ich mich in meinen Vorstellungen immer wieder in einem vollkommen gesunden Zustand gesehen habe.

Mir ist durch das letzte Jahr auch bewusst geworden, dass manche Dinge Geduld und Zeit brauchen, dass man aber nie aufgeben sollte, wenn es mal nicht ganz so optimal läuft.

Und ich habe erkannt, dass man auch selbst etwas für seine Gesundheit tun muss um wieder ganz gesund zu werden. Dazu gehört natürlich auch die Disziplin die helfenden Übungen zu machen, seine Ernährung bewusst zu wählen oder mit ungesunden Gewohnheiten zu brechen. Um so diszipliniert zu sein, hat mir immer wieder das 108-Tage-Programm geholfen, in den 108 Tagen ist es mir immer wieder gelungen, eine neue Gewohnheiten zu programmieren.

Und ich bin dankbar, für all die Menschen, die mir im vergangen Jahr geholfen haben, die mich unterstützt haben, die mir zugehört haben und die mir immer wieder Mut gemacht haben. DANKE.

 

Menschen, die ihr Leben gesünder, glücklicher, reicher, intensiver und erfüllter leben, verbindet etwas sehr Einfaches: sie sind dankbar!

Alfred Stielau – Pallas

 

Dankbarkeit im Leben ist unendlich wichtig und wir sollten uns immer mal wieder darauf besinnen  und überlegen, für was wir alles dankbar in unserem Leben sein können.

Es gibt so Vieles, für das wir dankbar sein können: unsere Gesundheit, dass wir ein Dach über dem Kopf haben und nicht frieren müssen, dass wir Kleidung besitzen, dass wir genügend zu essen haben und so mobil sind, dass wir schnell überall hinfahren können, dass die meisten von uns ohne Krieg, Hungersnot, Diktatur, Folter, etc. aufgewachsen sind, dass wir geliebt werden, dass wir frei sind, dass wir unseren Glauben leben dürfen, etc…

Auch die nachfolgende Geschichte aus Afrika handelt von Dankbarkeit:

Eine Geschichte über Dankbarkeit

 

In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderbares, gesundes, glückliches, freudvolles, inspirierendes, entspanntes, yogisches neue Jahr 2013 und freue mich auf ein Wiedersehen, Wiederhören, Wiederschreiben.

 

Herzlichst

eure Sabine

Post to Twitter tweet this Post to Facebook Teile in Facebook

Sabine Schwarz im Drehsitz

Liebe blog-Leser,

sehr lange ist es her, dass ich am PC saß und den letzten Artikel geschrieben habe. Unser 1. Sommer im neuen Haus und Garten bot so viele schöne Momente, dass ich darüber das Schreiben des blogs komplett vergaß.

Nun aber gibt es sie wieder, diese kuscheligen Momente auf meinem Lieblingsplatz vor dem Kaminofen… und nun ist sie wieder da die Lust zum Schreiben und meine Erfahrungen zu teilen.

Zuerst einmal möchte ich mich bei den vielen Menschen bedanken, die einen Kommentar hinterlassen, mir Emails geschrieben oder mich direkt angerufen haben. Es war toll, mich mit euch allen auszutauschen. Es ist für mich etwas ganz besonderes zu hören, dass ich mit meinem blog Mut machen konnte und Begleitung sein durfte auf einem ähnlichen Weg!

Gerade in den letzten Wochen wurde ich natürlich immer wieder gefragt, wie es mir jetzt geht. Als Kommentar habe ich darüber schon kurz geschrieben, möchte es aber natürlich noch mal in meinem blog mit Allen teilen:

Nach genau 9 Monaten ist mein Knie topfit und ich vergesse sehr häufig, dass ich überhaupt mal ein Problem mit dem Knie hatte. Ich kann mittlerweile ALLES komplett schmerzfrei machen: komplett strecken und beugen, alle Yoga-Übungen inkl. Fersensitz und Lotus-Sitz, Nordic-Walking (1 Stunde und mehr), bergab wandern, Joggen (habe ich allerdings erst kurze Strecken versucht), Trampolin springen, tanzen, etc. Es ist ein tolles Gefühl und ich bin unendlich dankbar dafür.

Und ich bin auch ein bisschen sehr stolz, dass ich meinen Weg so konsequent und erfolgreich gegangen bin. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie häufig ich von Menschen “angefeindet” wurde, die überhaupt kein Verständnis dafür hatten, dass ich mich nicht operieren lassen wollte und die mich permanent zu einer OP als das “einzig wahre” Heilmittel überreden wollten. Heute sind diese Stimmen sehr sehr leise geworden und ich hoffe, dass ich diese Menschen mit meiner Geschichte ein klein wenig zum Überdenken ihrer extremen Meinung bringen konnte!

Gerade bin ich dabei mich auf mein erstes Skifahren vorzubereiten, was in den nächsten Wochen stattfinden soll. Das OK von meinem Orthopäden und Physiotherapeuten habe ich, da mein Knie mittlerweile genügend Kraft und eine fast 100 %-tige Stabilität hat. Sowohl mein Physiotherapeut als auch mein Orthopäde sind extrem begeistert, von meiner sehr schnellen Gesundung!! Der Orthopäde erklärt meine fast 100 %-tige Stabilität mit einer guten Vernarbung, die scheinbar die Kreuzbandfunktion übernommen haben (er sagt, dies passiert bei ca. 15 % aller Kreuzband-Patienten – er weiß aber nichts von Mohamed Khalifa :-) – beim nächsten Termin werde ich es ihm aber mal erzählen…), mein Physiotherapeut glaubt an die Methode von Mohamed Khalifa und fühlt sich in seiner Arbeit, die ähnlich ausgerichtet ist vollkommen bestätigt.

Meine Gewebe-Verklebungen, die mich monatelang mürbe gemacht haben und meinen Genesungs-Prozess für meine Begriffe etwas verlangsamt haben, habe ich mit Globuli, sehr viel Ultraschall, manueller (sehr schmerzhafter) Therapie meines Physiotherapeuten, viel Visionierungs- und Energiearbeit und viel viel Training (vor allem Fahrradfahren) dann plötzlich super in den Griff bekommen.

Immer wieder habe ich mir visioniert, wie ich beim Yoga mein Gesäß wieder vollständig auf die Fersen ablegen kann und dann am 7. Juli – fast 6 Monate nach meinem Unfall, während eines 3-tägigen-Yoga-Workshops bei Christiane Wolff – war es soweit. Mein Gesäß berührte erstmalig meine Ferse!! Mir rutschte ein kleiner Jubelschrei raus und Christiane sah mich ganz verwirrt an :-) . Ich war unendlich glücklich und spätestens in diesem Moment war ich mir ganz sicher, dass ich mit meinem Knie wieder alles werde machen können!!

Seit 3 Wochen habe ich mein Training durch meine viele Arbeit sehr vernachlässigt. Ich kam in den letzten 2 Wochen gerade mal auf 1 x pro Woche Yoga… :-( … Und trotzdem läuft mein Knie noch sehr rund und bereitet null Probleme. Auch diese Erkenntnis ist toll. Das heißt, dass ich auch trainingsmäßig wieder ein ganz normales Leben (aber kein faules!!) leben kann.

Nun aber noch mal zu meinem Vorhaben bald wieder auf den Skiern zu stehen. Körperlich wird es sicherlich keine so ganz große Sache, aber kopfmäßig muss ich noch ganz schön arbeiten. Zwar träume ich sehr regelmäßig, dass ich wieder Ski fahre und dass es sehr gut klappt, aber schon beim Erzählen, dass ich bald wieder Ski fahren werde, bekomme ich Herzklopfen.

Und auch mein persönlicher Skitrainer zeigt mir meine Grenzen auf. Heute Morgen sollte ich versuchen an einer Treppenstufe auf und ab zu springen – mit beiden Füßen und dann sehr schnell rechts – links. Runterspringen ist kein Thema, aber hoch springen ging nur mit festhalten. Es war unglaublich, welche Streiche mir mein Kopf gespielt hat. Ich hatte wirklich Angst hoch zu springen. Und auch bei den wechselseitigen, schnellen Steps versagte meine Koordination. Langsam ging es gut, aber schnell ging gar nicht. Es war frustrierend… Aber nun weiß ich wenigstens, wie ich weiter trainieren kann – danke an meinen Helmut!!

Nachdem ich monatelang auf Krücken gelaufen oder gehumpelt bin, hatte ich mir einen fürchterlich falschen und ungesunden Gang angewöhnt. Meine Fehlstellungen bearbeite ich mit Kursen in der Fußschule München und mit meinem Physiotherapeuten. Ich musste wieder richtig “neu laufen” lernen!! Alleine kann man das kaum bewältigen. So langsam wird es wieder besser und runder, trotzdem habe ich “Nachfolge-Wehwechen”. Seit einigen Wochen habe ich totale Schmerzen in meiner linken Schulter. Der Orthopäde sagt, ich habe eine Entzündung an einer Sehne, mein Physiotherapeut sagt, dass sich Muskeln und Sehnen verkürzt haben. Nun mache ich also wieder Physiotherapie (die Krankenkasse wird sich freuen…), nehme Globulin, visioniere, bekomme es aber noch nicht so wirklich in den Griff, aber ich bin sicher, das wird schon bald wieder.

Einem letzten Thema möchte ich mich noch widmen, auf das ich immer wieder angesprochen wurde: Arthroserisiko bei Kreuzbandriss ohne OP:

Das Thema Arthrose habe ich natürlich auch mit meinem Orthopäden besprochen und habe erfahren, dass man dieses Thema sehr differenziert sehen sollte: Zuerst einmal bin ich natürlich sicher, dass mein Kreuzband durch die Behandlung bei Mohamed Khalifa wieder nachgewachsen ist. Das ist meine Erklärung für meine fast wieder 100 %-tige Stabilität des Knies. Und diese hohe Stabilität minimiert das Arthrose-Risiko natürlich deutlich! Zum anderen ist Arthrose auch immer abhängig vom Gewicht. Ich wiege 48 kg, da ist das Risiko lt. Aussage meines Orthopäden eh ausgesprochen gering. Dann spielt lt. seiner Aussage noch der Fitness-Grad vor dem Unfall eine Rolle und auch der war bei mir ja extrem gut und ist es auch wieder.

Mein Arzt hat eine Langzeitstudie zum Thema “Kreuzbandriss und Arthrose nach OP und ohne OP” durchgeführt (zu finden unter: www.markus-kessler.de), die ganz klar beweist, dass nicht Operierte nach 11 Jahren auch nicht mehr Arthrose haben, als Operierte.

Und dann hilft es auch ungemein das Arthrose-Risiko zu minimieren, wenn man konsequent an seiner Haltung (Füße, Knie, Hüfte, etc.) arbeitet. Dazu belege ich immer wieder Kurse bei der Fußschule München und arbeite regelmäßig mit meinem Physiotherapeuten.

Na ja und ich glaube natürlich auch an die Macht meiner Gedanken. So wie ich mein Knie wieder in Rekordzeit hinbekommen habe, so visioniere ich mir auch gesunde und bewegliche Knie bis an mein Lebensende  :-)

Lasse ich die letzten 9 Monate noch einmal Revue passieren, dann bin ich glücklich und dankbar, dass alles so gut gelaufen ist, ich danke Herrn Khalifa für seine heilenden Hände (den Schmerz habe ich zum Glück in der Tat verdrängt), Herrn Dr. Kessler für seinen Optimismus und meinem Physiotherapeuten Bernhard Weber für sein grenzenloses Engagement!! Und dennoch haben mich die letzten Monate ungeheuer viel Energie und vor allem Zeit gekostet! Aber das Ergebnis zählt und ich bin happy, wieder so fit wie heute zu sein!!

Und heute genieße ich es auch einfach mal keine Übungen zu machen und auch mal kein Yoga zu machen… das tut einfach mal sehr sehr gut!! Und endlich kann ich mich auch wieder anderen Dingen widmen, die mir so wichtig sind!!

In diesem Sinne – geht konsequent euren Weg, seid diszipliniert und bleibt immer neugierig.

Herzlichst eure

Sabine

 

Post to Twitter tweet this Post to Facebook Teile in Facebook

Liebe blog-Leser,

 

nun möchte ich aber doch endlich mal über meinen Besuch bei Mohamed Khalifa schreiben, das hatte ich ja schon sehr lange versprochen.

Bereits am 1. Tag nach meinem Ski-Unfall, erfuhr ich nach dem MRT, dass ich das vordere Kreuzband und das Innenband des linken Knie gerissen hatte, mein Schienbein angebrochen war und der Innenminiskus lädiert war, dazu noch Knorpelabsplitterungen zu sehen waren. Ganz klar war mir (sogar im Moment des Unfalls) dass ich keine Operation wollte, sondern es auf die konservative Art therapieren wollte.

Sofort begann ich im Internet zu recherchieren, was meine Möglichkeiten bei einer solch großen Verletzung sind. Sehr schnell fand ich in meinem Yoga-Netzwerk die Empfehlung den Manual-Therapeuten Mohamed Khalifa zu konsultieren. Beim Lesen der Informationen auf seiner Homepage: Mohamed Khalifa wusste ich sofort, dass ich das Abenteuer Khalifa wagen wollte.

Bereits einige Tage später rief ich Herrn Khalifa in Hallein an und sprach mit ihm über einen Termin. Er bat mich, in sehr gebrochenem Deutsch, ihm zuerst den MRT-Bericht zu faxen und dann noch einmal anzurufen. Ich organisierte den Bericht und legte ihn auf das Faxgerät. Am nächsten Tag rief ich ihn wieder an. Wir vereinbarten einen Termin für den 9. Februar 2012, also 3 1/2 Wochen nach meinem Unfall.

In der Zwischenzeit begann ich, nach einer Woche vollkommener Ruhe, mit Krankengymnastik bei einem großen Physiotherapie-Unternehmen im Nachbarort. Die Minuten dort (6 x Krankengymnastik) brachten jedoch nicht wirklich etwas… Gut taten mir jedoch meine Yoga-Einheiten, die ich im letzten blog beschrieben habe. Mein Orthopäde erlaubte mir bereits in der 2. Woche zuhause ohne Schiene, nur mit Krücken zu laufen. Wenn ich unterwegs war, war jedoch Schiene und Krücken angesagt.

Am 9.2.12 fuhren mein Freund und ich dann endlich ganz früh nach Hallein. Ich hatte große Erwartungen an den Besuch bei Khalifa und freute mich auf den Termin, obwohl ich schon einige Berichte im Internet gelesen hatte, bei denen die Patienten von großen Schmerzen berichtet hatten. Bereits um 9:30 Uhr waren wir in Hallein, obwohl der Termin erst um 11:00 Uhr stattfinden sollte. Aber zu spät kommen war für Herrn Khalifa ein Grund den Patienten nicht zu behandeln… Wir vertrieben uns also die Zeit mit einem Frühstück in einem kleinen Café, in dem noch geraucht werden durfte. Es war grauenhaft. Ich weiß nicht, ob die Aufregung oder der Rauchgeruch die Ursache dafür waren, dass mir der Appetit vergangen war – ich konnte jedenfalls nichts essen.

Dann um kurz vor 11 Uhr standen wir vor der Eingangstür zu der Praxis von Khalifa. Ich klingelte und nach kurzer Zeit ertönte das Summen zum Öffnen der Tür. Das Treppenhaus war sehr schlicht und alt und wir mussten über eine schmale Treppe in den ersten Stock gehen. Oh wie ich Treppen in dieser Zeit hasste…

In der Praxis angekommen gingen wir gleich ins Wartezimmer, da niemand an der Info saß. Wenige Minuten später kam Mohamed Khalifa aus seinem Behandlungszimmer und bat mich noch ein wenig zu warten (witzig, aber ICH musste pünktlich sein…). Helmut verabschiedete sich, er wollte sich Hallein ein wenig anschauen und dann in einem Café auf mich warten. Ich saß nun also alleine in dem Wartezimmer und nahm den starken Geruch wahr. Es roch merkwürdig, aber aus meiner Recherche wusste ich, dass es nach der Khalifa-Salbe roch, die er für die Behandlung nutzt. Der Geruch erinnerte mich ein wenig an die dicken, bunten Kaugummis (Bubble Gum) aus meiner Kindheit.

So gegen 11:30 Uhr dann verabschiedete sich Khalifa von einer Patientin und bat mich in sein Behandlungszimmer. Ich schaute die Patientin genau an, ob sie so aussah, als ob sie gelitten hätte, denn überall liest man ja, dass die Behandlung sehr schmerzhaft war. Aber sie sah ganz normal und fröhlich aus, also ging ich mutig in sein Behandlungszimmer.

Geredet wurde nicht viel. Herr Khalifa bat mich, die Schiene abzunehmen, die Hose auszuziehen und mich auf die Behandlungsliege zu legen. Dann begann er mich mit seine Salbe zu bearbeiten. Er drückte, massierte, strich aus… Was in den nächsten 90 Minuten passierte, kann und möchte ich gar nicht in Worte fassen… Es sei nur soviel gesagt: es war saumäßig schmerzhaft – ehrlich gesagt, hatte ich glaube ich noch nie solche Schmerzen erlebt. Zusammenreißen, meditieren  oder den Schmerz wegatmen, wie ich mir das vorgenommen hatte, funktionierte überhaupt nicht. Irgendwann weinte ich nur noch und bei manchen Bewegungen ließ ich meinem Schmerz durch einen Schrei freien Lauf. Ich stellte mir immer vor, dass man bei einer Geburt solche Schmerzen haben muss, aber da hat man als Entschädigung danach wenigstens ein Kind im Arm… Ich hatte nichts, nur Schmerzen…

[Vor einigen Wochen rief mich Ira an, die sich einen Monat nach mir das Kreuzband gerissen hatte, meinen blog gelesen hatte, auch bei Mohamed Khalifa war und mit mir über unsere Erfahrungen reden wollte. Bei Ira waren viel mehr Wochen nach dem Unfall vergangen, bevor sie den Termin bei Khalifa hatte und dennoch sagte sie mir, dass sie auch so große Schmerzen gehabt hat. Und sie hatte lustigerweise mehrere Geburten erlebt und sagte, dass die weniger schmerzhaft gewesen wäre, als das, was sie bei Khalifa erlebt hätte... Danke Ira für das schöne Telefonat, auch weil ich jetzt weiß, dass ich doch nicht das Mimöschen bin, für das ich mich für einige Zeit nach dem Termin gehalten habe :-) Lass uns mal wieder Erfahrungen austauschen!]

Auch wenn es die Hölle gewesein ist, glaubte ich während der Behandlung – und glaube ich auch noch heute – dass es gut und richtig war, was er da tat!! Sonst hätte ich ihm während der Behandlung sicher irgendwohin getreten und wäre gegangen.

Warum die Mehtode von Khalifa funktioniert, könnt ihr in den Büchern über ihn lesen:

Buch Khalifa “Heilen statt Reparieren”

Aber auch Herr Fröhlich gibt auf seiner Homepage eine sehr gute, kurze Eräuterung über das Phänomen, das durch die Quantenphysik zu erklären ist:

Praxis Froehlich Ansbach

Nach seiner Behandlung war ich nicht mehr fähig zu reden. Er ließ mich einige Übungen machen und dann in schnellem Schritt durch den Raum laufen – erstaunlich: vor der Behandlung konnte ich gar nicht ohne Krücken oder Schiene auftreten und nun lief ich durch den Raum…

Dann erläuterte er mir kurz die Anwendungen während des Heilungsprozesses: 2 Wochen nächtliche Quark-Wickel + 2 x pro Tag 10 Minuten das Knie mit der Khalifa-Gelenk-Creme massieren, dann 4 Wochen 3 x pro Tag die Creme einmassieren. Und dann das Ganze noch mal von Vorne, also insgesamt 12 Wochen. Während dieser Zeit viel Fahrrad fahren und Übungen machen (z.B.  auf dem Tisch sitzen und mit den Beinen schlenkern und dann mit dem verletzten Bein so fest hochschlagen, als ob ich jemanden wegtreten wollte). Dann kassierte er das Geld und schickte mich ins Wartezimmer. Die Schiene sollte ich von nun an nicht mehr tragen. Und es ging, ich lief nun mit der Schiene und den Krücken in der Hand ins Wartezimmer.

Mein Freund Helmut war noch nicht da, zum Glück – ich weiß nicht, was er gemacht hätte, hätte er mich so schreien gehört…

Im Wartezimmer angekommen traf ich einen anderen Patienten, der die Praxis betrat, als ich noch auf meinen Termin wartete und mir mit einem wissenden Lächeln “na dann viel Spaß” wünschte. Er schaute mich an, lächelte mitfühlend und ging dann ins Behandlungszimmer. Völlig verpeilt warf ich ihm ein genuscheltes “jetzt weiß ich, was sie vorhin meinten” entgegen und war froh, dass ich dann alleine im Wartezimmer war. Ich versuchte Helmut telefonisch zu erreichen, ich brauchte ihn jetzt so dringend, ich wollte nur in den Arm genommen werden und losheulen… Verdammt und nun erreichte ich ihn nicht. In meiner Verwirrtheit überlegte ich, ob er schon nach Hause gefahren ist, oder ob ihm was passiert wäre… später stellte sich dann raus, dass ich seine Handy-Nr. ohne deutsche Vorwahl gewählt hatte und wahrscheinlich irgendeine österreichische Nummer angewählt hatte. Ich schrieb eine SMS, die er dann zum Glück erhalten hat, da ich diese lustigerweise mit Vorwahl sendete…

Als er dann endlich vor mir stand, war ich schon etwas gefasster, ich musste nicht mehr losheulen, konnte aber auch noch nicht so richtig über das Geschehene reden. Helmut sagt, dass ich noch zwei Tag nach dem Termin komplett traumatisiert gewesen wäre… Erst eine Woche später konnte ich erzählen, was Khalifa genau gemacht hatte.

Manch einer, der das jetzt gelesen hat, fragt sich sicherlich, ob diese Quälerei wirklich notwendig gewesen ist… ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Experten sagen, dass ich (abgesehen von meiner zeitweiligen Bindegewebeverklebung) schon sehr fit für die Zeit und die schwere des Unfalls bin und dass mein Knie bereits fast so stabil ist, wie das Rechte. Aber wirklich sicher, dass die Quälerei etwas gebracht hat, kann ich erst in einem Jahr sein, wenn ich ein Kontroll-MRT gemacht habe, das dann vielleicht ein vorderes Kreuzband zeigt, dass ja angeblich nicht mehr zusammenwachsen kann… Wir werden sehen…

Und trotzdem ja, ich würde es immer wieder so machen. Zum Glück vergisst der Mensch Schmerzen sehr sehr schnell (und das ist auch gut so, sonst würden die wenigsten Frauen mehr als ein Kind bekommen…).

Heute nach 5 Monaten gibt es doch tatsächlich immer häufiger Momente, in denen ich komplett vergesse, dass ich ein verletztes Knie habe. Mittlerweile springe ich wieder leicht Trampolin und kann eigentlich alles wieder problemlos und schmerzlos machen. Und ich werde auch immer mutiger, was die Belastung meines Knies betrifft. Mein Physiotherapeut sagt, dass nur noch ein letztes Quentchen Streckung und Beugung fehlt und dass ich nun nur noch 1 x pro Woche zur Physiotherapie gehen muss. Er sagt, er hätte am Anfang nie gedacht, dass ich doch so schnell wieder fit wäre.

Auch die meisten Skeptiker, die es nicht verstanden haben, dass ich mich nicht operieren lassen wollte, sind nun sehr überrascht und haben zum Teil ihre Einstellung zur konservativen Heilung etwas geändert.

Nur wenn ich einen Tag gar keine Übungen mache, also weder Fahrrad fahre noch Yoga mache, motzt mein Knie etwas und ich habe ein komisches Gefühl im Knie. Aber wie sagt mein Physiotherapeut so schön, das heilt jetzt alles die Zeit!!!

Ich bin glücklich und dankbar, dass ich konsequent meinen Weg gegangen bin und durch Heilung belohnt wurde. Aber ganz ehrlich… ich habe nie etwas anderes geglaubt!!!

Ich grüße euch ganz herzlich, mit einem fast heilen Knie.

 

Eure Sabine

 

Post to Twitter tweet this Post to Facebook Teile in Facebook

 
Mai 2016
M D M D F S S
« Aug    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  
Archive
Kategorien