”Sabine
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Verfasst am 13. November 2011

 

Liebe blog-Leser,

Eigentlich dachten wir, dass wir heute gegen Mittag nach Lhasa fliegen könnten. Das Wetter in Kathmandu war jedoch so schlecht (Nebel und Regen), dass immer wieder Verspätung angezeigt wurde. Erst warteten wir in der Halle an den Gates, dann wurden wir als Entschädigung von der Air China zum Essen eingeladen, gingen also wieder raus aus dem Check-In-Bereich, danach warteten wir weiter in der etwas komfortableren Halle vor dem Check-In. Es ist schon hochinteressant die Menschen beim Warten zu beobachten. Aus den verschiedensten Orten der Welt und mit den unterschiedlichsten Reaktionen.

 

Nach rd. 6 Stunden Warten erhielten wir dann die Mitteilung, dass unser Flug gecancelt wurde… Ok, das war eine interessante und neue Erfahrung für uns, denn bisher hatte bei all unseren Reisen immer alles reibungslos geklappt (na, bis auf die normale Verspätung einiger Züge in Indien um ca. 2 Stunden, oder der Fahrer, der dann halt mal 1 Stunde später kommt…). Aber auch diese Erfahrung ist mal gut… Lieber canceln sie den Flug, bevor bei Nebel in den hohen Bergen Nepals was passiert. Vor einigen Monaten erst ist ein Flugzeug der Gesellschaft Buddha-Air an den Bergen in Godavari zerschellt… Wer weiß also, für was es gut war. Und ändern konnten wir es ja eh nicht mehr, nur das Beste draus machen… Zum Glück haben wir ein kleines Zeitpolster in Tibet, das manche Reisende nicht hatte…

Die Air China war wirklich sehr bemüht, sie organisierte allen Fluggäste ein Hotel mit Komplettversorgung (in München habe ich gelesen, mussten die Menschen auf Feldbetten im Flughafen schlafen, nachdem der Flug gecancelt wurde…). Mit dem Bus wurden wir in das für unsere Verhältnisse sehr luxuriöse Airport-Hotel gebracht.

Und scheinbar war der Kindergarten gerade geschlossen, denn der Busfahrer hatte seinen kleinen Sohn im Führerhaus dabei. Unglaublich…

 

 

Unser Zimmer war rund und glich eher einem Tanzsaal.

Und in den einheitlichen Beigetönen passte es sich genau Helmuts Pulli an, oder er hatte sein Outfit dem Zimmer angepasst :-) . Das Zimmer war groß und oberflächlich betrachtet sauber, aber farblich war das Zimmer wirklich ein Fall für meine Raumausstatter…

Wir hatten nun viel Zeit zu schlafen und uns zu erholen, das war mal gar nicht schlecht, denn wir waren beide ganz schön erkältet… Wir schliefen super und waren am nächsten Morgen fit um früh nach Lhasa zu fliegen.

 

Die Wartezeit war auch gut, um noch mal die ganzen Erlebnisse in Kathmandu Revue passieren zu lassen und etwas zu verarbeiten:

Was mein Yoga-Programm angeht, bin ich sehr stolz. Bereits seit 86 Tagen praktiziere ich täglich Yoga, ohne auch nur einmal auszusetzen. Besonders am 12. November machte mir Yoga ganz besonders viel Spaß über den Dächern von Kathmandu. Und dies war mein Blick nach Vorne und nach Hinten:

 

35 Minuten dauerte meine Session. Ich machte Pranayama mit Kapalabhati und Anuloma Viloma, 4 Ashtanga-Sonnengrüße und dann die Rishikesh-Reihe, bis auf die Rückenübungen. Tja, die leidigen Rückenübungen. Ehrlich gesagt mag ich die Übungen gar nicht gerne und tue mich auch verdammt schwer vor allem mit der Heuschrecke und dem Bogen. Dabei ist der Rücken meine absolute Schwachstelle und gerade diese Übungen wären so wichtig für mich… Naja zum Glück stärken ja verschiedenen andere Übungen auch den Rücken und verschonen mich vor Rückenschmerzen, was bei den vielen, oft viel zu harten und unbequemen Matratzen hier schon fast ein Wunder ist!!!

Ich beschloss meine Yoga-Einheit mit dem Singen des Gayatri-Mantras. Sozusagen Playback, da ich das Mantra über mein Iphone von Deva Premal abspielen ließ und mitsang :-)

Nach dem Yoga gab es dann eine weitere Runde Yoga-Nidra: meine Lieblings-Entspannungsübung im Moment. Vor dem Urlaub fiel mir durch Zufall bei Amazon ein Büchlein über Yoga-Nidra auf, das ich dann sogleich bestellte. Und ich bin total begeistert. Ich mache im Moment jeden Tag die 24 Minuten Yoga-Nidra-Übung auf der CD und bin danach jedes Mal komplett entspannt. Yoga-Nidra hat mir sehr geholfen einigermaßen fit zu bleiben, bei den vielen Nächten in den letzten Tagen, in denen ich entweder gar nicht oder total schlecht geschlafen hatte. Mit Yoga-Nidra kann man ca. 3 – 4 Stunden Schlaf nachholen und ist danach sehr erfrischt und ausgeruht. Auch manchen Anspannungs-Kopfschmerz habe ich in der letzten Woche mit Pranayama und Yoga-Nidra wegbekommen!!

Das Büchlein ist klein, kompakt und sehr gut strukturiert verfasst wurde es von Barbara Kündig, die enthaltene CD enthält 2 Versionen von Yoga Nidra:

 

Die Methode wurde von Swami Satyananda Saraswati (1923 – 2009) entwickelt, einem Schüler von Swami Sivananda. Zu Yoga Nidra sagt er:

„Die meisten Menschen legen sich schlafen, ohne ihre Verspannungen vorher aufzulösen. Das nennt man Nidra. Nidra bedeutet Schlaf, egal wie.
Yoga Nidra aber ist der Schlaf, nachdem alle Lasten entfernt sind. Es ist eine völlig andere und höhere Qualität.“

Swami Satyananda Saraswati

“Bei Yoga Nidra schläft der Körper in einer speziellen Weise, das innere Bewusstsein bleibt aber wach. Diese Technik führt dazu, dass sich körperliche, mentale und seelische Verspannungen lösen und Blockaden abbauen.” Ich praktiziere Yoga Nidra seit einigen Tagen täglich und bin von dem Erfolg wirklich angetan. So tief konnte ich schon lange nicht mehr entspannen. Und danach bin ich richtig fit und voller Energie!

Mein nächster Entspannungskurs, am 02. Dezember, kann sich schon mal auf eine neue Entspannungstechnik freuen!!!

Komplett entspann grüße ich euch aus dem fernen Kathmandu.

Herzlichst

Sabine

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