”Sabine
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Liebe Leser,

 

herzlich Willkommen beim Blog von Sabine Schwarz !

 

Bevor ich diesen Blog mit Inhalten fülle, möchte ich gerne einige Worte zu mir schreiben und wie ich als Unternehmensberaterin überhaupt zu diesen Themen: Yoga, Entspannung, Innere Balance, etc. gekommen bin.

Ich wünsche mir, dass ich möglichst vielen Menschen mit meinem Blog Hilfestellungen und Werkzeuge an die Hand geben kann, um aus einem Leben voller Stress, Anspannung und Überlastung, ein Leben mit Innerer Balance, Gelassenheit, Freude und Glück gestalten zu können.

Mein Name ist Sabine Schwarz, ich bin im Juni 1964 in Mainz geboren und habe meine Heimat in Anzing in der Nähe von München gefunden.

Nach meinem BWL-Studium kam ich 1990 nach München und begann bei einer mittelgroßen Unternehmensberatung als Trainee (früher hieß das noch Praktikum :-) ).

Ich wurde 1991 als Unternehmensberaterin übernommen und durfte seit dieser Zeit Firmen im Einzelhandel beraten, die besser, größer, erfolgreicher werden wollten. Ich liebte diesen Job, es war genau das, was ich schon immer tun wollte. Jeder Tag war neu, spannend, ich durfte viel lernen und mit der Zeit auch lehren. Ich traf immer wieder neue, nette Menschen und hatte die Freiheit mich so zu entwickeln, wie ich es wollte.

Durch meine Begeisterung und Liebe zu diesem Beruf habe ich mich so richtig reingehängt, habe gearbeitet und gearbeitet und gearbeitet. Mein Beruf war so toll, dass er für mich das Wichtigste in meinem Leben wurde, die absolute Priorität. Fast täglich ging es morgens früh mit dem Auto oder Flugzeug zum Kunden, abends oder am Tag darauf dann wieder zurück. Und am Wochenende übte ich neue Programme (ich war edv-technisch vollkommen blank, als ich begann) oder arbeitete Projekte ab.

Mit 28 Jahren wachte ich morgens dann auf und konnte mein linkes Bein nicht mehr bewegen, es war taub – Diagnose: Bandscheibenvorfall! Eine Woche war ich nahezu bewegungsunfähig und lag nur im Bett.  Dann wollte ich endlich wieder zurück ins Büro, ich musste ja noch so viele Projekte beenden. Mit vielen Schmerzen pendelte ich von meiner Wohnung ins Büro und zur Physiotherapie. Gott sei dank ging es mir nach einigen Wochen deutlich besser. Den Bandscheibenvorfall habe ich zum Glück mit konservativen Mitteln in den Griff bekommen, gelernt habe ich daraus jedoch nicht sonderlich viel für mein Leben. Ich powerte fröhlich weiter, Jahr ein, Jahr aus. Beziehungen gingen zu Bruch und meine Gesundheit war immer wieder angeschlagen und geprägt von schweren Verletzungen und grippalen Infekten, die mich ans Bett fesselten.

Hin und wieder nahm ich mir mein Lieblingsbuch Gandhi – “Mein Leben” zur Hand oder sah den Film Gandhi und war fasziniert über die Gelassenheit, Ruhe und Zufriedenheit, die dieser Mensch hatte. So wollte ich auch sein. Ich begriff jedoch damals noch nicht, dass ich auch etwas tun musste, um so zu werden – aber dafür hatte ich ja keine Zeit…

Auch sah ich immer wieder in der Nähe meiner Firma ein Plakat von Sivananda – Yoga auf den Plakaten faszinierten mich die Gesichter der Begründer Swami Sivananda und Swami Vishnudevananda. Auch sie strahlten diese Innere Balance, Entspannung und Gelassenheit aus. Yoga – damit wollte ich schon immer mal beginnen, das würde mich reizen – aber nicht jetzt, ich muss ja gerade noch etwas fertig machen, und das noch und das noch und, und, und … Viele Ausreden, immer größer werdende Unzufriedenheit, viel Anspannung… Heute weiß ich, dass ich damals auf dem besten Weg zum Burn Out war.

Ich brauchte viele Jahre, bis ich mich dann endlich im Juli 2005 zu einem Yoga-Kurs bei Sivananda – Yoga anmeldete. Jede Woche (sofern ich nicht mal wieder geschäftlich unterwegs war) besuchte ich die Yoga – Stunden. Ich war begeistert von den Übungen, die Swami Vishnudevananda auf den Plakaten in den Räumen zeigte und liebte es, die Philosophien von Swami Sivananda in seinen Büchern nachzulesen.

Leider waren ja beide schon länger tot. Gab es denn nicht einen Yogi, der noch lebte und mir bewies, dass Yoga auch in der heutigen Zeit noch aktuell ist und mir zeigt, dass Yoga wirklich gut ist für mich, meinen Körper und meine Seele. Da fand ich die Bücher von B.K.S. Iyengar. Dieser Yogi wird 2011 schon 93 Jahre alt und zeigt Yogaübungen, die ich 46 Jahre jünger nicht hinbekomme… Obwohl als Kind sehr kränklich, hat er seinen Körper mit Yoga geheilt und gestärkt. Diese Geschichte überzeugte mich immer mehr.

Ich spürte, wie gut auch mir Yoga tat.  Ich freute mich jedesmal auf die Yogastunden und begann hin und wieder auch die offenen Stunden zu besuchen um öfter Yoga zu machen. Ich wurde endlich ruhiger, konnte meine Arbeit deutlich gelassener bewältigen, war viel entspannter und mein Immunsystem wurde deutlich stärker. Dem Burn Out konnte ich also gerade noch mal so entkommen.

Die vielen positiven Veränderungen und meine immer größer werdende Leidenschaft für Yoga entfachten dann den Wunsch in mir Yoga in Indien zu praktizieren. Es musste Indien sein, da ich seit ich denken kann davon träumte nach Indien zu fahren und Indien ist schließlich das Herkunftsland des Yoga.

Aber was sollte ich alleine in Indien? Wie sollte ich Lehrer finden, die mich unterrichten? Das war mir nicht ganz so geheuer, also entschloss ich mich Mitte 2006 mit  Sivananda – Yoga im Januar 2007 nach Indien zu fliegen und dort einfach die Yoga-Lehrer-Ausbildung zu machen. Gedacht, getan, ich klärte meinen 6-Wochen-Urlaubswunsch mit meinem Chef und meinen Kollegen, meldete mich an und am 19. Januar 2007 ging es dann direkt von München nach Delhi mit dem Flieger.

6 Wochen verbrachte ich in Indien. 4 Wochen bei der Yoga-Lehrer-Ausbildung und 2 Wochen durch das Land reisend.

Es war sicherlich die härteste, aber auch bewegendste Zeit meines Lebens. Ich war meinen Yoga-Vorbildern so nah: Ich stand am Grab und in der Sommerresidenz von Gandhi, spürte täglich auf dem Yogarasen die Präsenz von Swami Sivananda und Swami Vishnudevananda und verstand plötzlich, was ich bei Iyengar gelesen hatte.

Und ich spürte, dass sich mein Leben geändert hatte. Endlich spürte ich auch diese Gelassenheit, die Zufriedenheit, die ich mir immer gewünscht hatte und endlich war ich glücklich.

Seit dieser Zeit ist viel passiert. Vieles ist in Fluss gekommen und ist heute noch im Fluss. Ich habe neue Prioritäten gesetzt. Ich arbeite in meinem alten Job deutlich weniger und als Freiberuflerin, biete 5 Yogastunden in der Woche in Anzing an und alle 4 Wochen einen Entspannungskurs. Und ich lebe nun auch Familie, auch die kam nach Indien ganz überraschend. Nun habe ich einen Mann, 3 “Beute-Kinder” (Ausdruck meiner Mutter), zwei Jobs und trotzdem gelingt es mir (mal mehr, mal weniger) viel besser als früher meine Zeit einzuteilen und mir die Zeit für mich zu nehmen um Yoga oder Entspannungstechniken zu üben und wieder in meine Innere Balance zu kommen.

Ich bin dankbar und glücklich, dass ich durch Yoga und alles, was dazugehört so viel lernen durfte. Und gerne möchte ich diese Tipps an euch alle weitergeben. Und ich würde mich auch sehr über eure Beiträge und eure Tipps in Bezug auf Yoga, Entspannung, Bewussten Erfolg, Bewusstes Leben freuen. Also kommentiert fleißig :-)

Herzlichst

Sabine Schwarz

  • Extremely helfpul article, please write more.

  • Liebe Sabine,

    Sabines scheinen hier einen besondern Ort gefunden zu haben! :) muss sehr schmunzeln… Mungbohnensuppe, Ayurveda-Kur, Gewohnheiten ändern… Das kommt mir gerade alles sehr bekannt vor! Ein Tipp zum frühen MorgenYoga: Stell Dir einfach mal den Wecker auf 6 Uhr, schau nach draußen und beobachte, wie die Natur aufwacht. Es ist wunderschön morgens draußen Yoga zu machen und zu meditieren. Ich mache es selbst seit 1 Woche, denn ich war auch mal wieder an dem Punkt, dass ich gerne mehr Yoga für mich machen möchte und nicht nur für die anderen. Und ich bin sonst wirklich keine gute Aufsteherin und sehr morgenmuffelig… 108 Tagen haben mich jetzt wieder neu inspiriert. Ich werde sie mit machen! Alles Liebe Sabine aus der Inner Balance Ausbildung

    • sabine:

      Das ist ja in der Tat lustig. Momentan Sabinelt es auch in meinen Yoga-Kursen so, das letzte Mal waren wir auch 3 Sabinen. Liebe Sabine, freut mich von dir zu hören und noch mehr, dass du mitmachst. Ich werde deinen Tipp beherzigen und morgens mit meinem Freund mal aufstehen, bei uns klingelt nämlich eh jeden Morgen der Wecker um kurz vor 6, da er um 6 aufstehen muss. Ich bin dann natürlich auch wach, drehe mich aber noch mal um. Ich konnte heute schon ein klein wenig dieses Gefühl spüren, die Natur erwachen zu sehen, da ich heute ausnahmsweise mal früher Yoga gemacht habe. In meinem heutigen blog, werde ich den Artikel “Das Leben in 100 Tage ändern” als pdf-Datei reinsetzen und auch den Kalender, den ich für 108 Tage abgewandelt habe. Über weitere Tipps und deine Erfahrungen beim 108 Tage-Programm würde ich mich sehr freuen. Viele liebe Grüße Sabine

  • Viola Liebel:

    Hallo Sabine,
    ja, ich bin’s wirklich und drücke dich ganz herzlich aus der Ferne. Deinen Weg fand ich immer schon faszinierend und inspirierend .. und ich freue mich sehr für dich! Deine Entwicklung habe ich durch deine Info-Mails quasi “heimlich” verfolgt und mit einer Kontakt-Aufnahme gewartet, bis die Dinge geregelt waren, die uns zuletzt getrennt haben … du ahnst vermutlich schon, was ich damit meine. Und so habe ich noch auf ein Zeichen für den richtigen Zeitpunkt gewartet … deine Blog-Ankündigung war für mich heute der entscheidende Impuls. Alles weitere dann gerne in einem persönlichen Mail oder Telefonat.
    Einen ganz lieben Gruß aus BaWü <3 Viola

    • sabine:

      Liebe Viola,
      schön wieder von Dir zu hören. Ich habe in den letzten Jahren immer wieder an dich gedacht und mich gefragt, wie es dir so geht. Freue mich, dass ich den Kontakt mit dem blog wieder aktivieren konnte. Alles weitere persönlich. Herzlichst Sabine

  • Monika:

    Liebe Sabine,
    habe mit großem Interesse Deine Geschichte gelesen.
    Schön, wie alles so geworden ist, wie Du es wolltest. Ich wünsche Dir, dass es so harmonisch, glücklich und erfolgreich weiter geht und bin froh, dass wir uns kennen lernen durften.
    Liebe Grüße
    Monika Geuder

    • sabine:

      Danke liebe Moni, ich bin auch sehr froh, dass sich alles so zum Guten gewandelt hat. Und auch für mich ist es was sehr besonderes, dass ich dich und Christian kennenlernen durfte und mit euch immer wieder sehr inspirierende Gespräche genießen darf.

  • sabine:

    @Eine andere Sabine: Danke, liebe Sabine, auch dass du mich gleich als Favorit setzt.

    Ich denke, es werden 108 Tage, du hast mich gestern sehr inspiriert, ich werde mal recherchieren, was alles hinter der 108 steht. Ich fände es ganz klasse, wenn du die 108 Tage Yoga auch mitmachen würdest. Dann bin ich nicht alleine und du auch nicht. Und ich werde die Übungen und vor allem die 15-Minuten-Sequenzen liefern. Vielleicht finden wir ja noch weitere Mit-Yogis, das wäre doch eine super Sache!!!

  • sabine:

    @Sandra: Und wenn ich das so lese, haut es mich selbst noch um. Auch ich bin oft überrascht über diese rasante Entwicklung. Fühlt sich aber immer noch sehr gut und richtig an ;-)

  • Eine andere Sabine:

    Liebe Sabine, Deine Biographie, wie Du wurdest, was Du jetzt bist, ist schon beeindruckend! Ich wünsche Dir weiterhin einen stets gut zu gehenden Weg – er muss ja nicht immer schnurgerade sein – und werde Deinen Blog gleich mal auf meine Fav-Liste setzen.

    Ich denke übrigens schwer über die 100 (oder 108?) Tage nach. Morgen geht es noch nicht, so schnell läßt sich das große Tier nicht überreden, alleine zu üben. Aber wenn ich mir einen Plan für 15 Minuten (vorerst) mache, dann könnte es gehen… *nachdenken.geht*

  • Sandra:

    Auch wenn ich diese “Geschichte” in groben Zügen schon kannte: es nochmal SO zu lesen, haut einen wirklich um!

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