”Sabine
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Infos zu den oben stehenden Plug-Ins siehe Impressum Punkt 6.

 

 

Liebe Freunde und „Ganzheitlich-gesund-Interessierte“!

 

In vielen Monaten stetiger Entwicklung ist etwas ganz Neues, Wunderbares entstanden:

 

FrauSeele - entdecke, was dir gut tut!

 

Ein neuer Blog von Bettina Witte und Sabine Schwarz.

 

FrauSeele ist in uns allen und hilft uns täglich zu entdecken, was uns gut tut. FrauSeele spricht über:

 

♡ Liebe (in der Partnerschaft; zu sich selbst; zu dem, was man tut und lebt)

♡ Abschied, Trauer, Trennung und Angst

♡ Achtsamkeit

♡ Den Weg zu einem gesunden Körper (Innere Balance, Meditation, Ernährung, Bewegung, Reinigung)

♡ Den (inneren) Wechsel in der Lebensmitte (Wechseljahre, Midlife-Crisis)

♡ Ganz Aktuelles, was sie bewegt

♡ Und sie findet immer wieder Lieblingsstücke, die ihrem Auge schmeicheln und den Alltag bunter machen….

 

Du erhältst in dem Blog regelmäßig Informationen, Anregungen, Empfehlungen, Tipps zu allen für dich wichtigen Themen. Du kannst uns liken, mitdiskutieren, kommentieren, fragen, antworten, inspirieren und du kannst unseren monatlichen Newsletter abonnieren. Du kannst ein Teil von FrauSeele werden.

 

Und du bist nur noch einen Klick davon entfernt: besuche uns auf

www.frauseele.de

 

Wir freuen uns, dich bei FrauSeele zu treffen. Und wir freuen uns auf ein Feedback von dir. Schreibe uns, wie dir FrauSeele gefällt und was wir verbessern können.

 

Herzliche Grüße

Bettina und Sabine

 

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Liebe blog-Gemeinde,

 

ich wünsche euch von Herzen ein wundervolles neues Jahr, mit vielen inspirierenden und erfüllenden Momenten. Ich wünsche euch Gesundheit, Glück und bewussten Erfolg!

 

Momentan nutze ich die Magie der Rauhnächte um viel zu meditieren und Visionen in mein Leben einzuladen.

Täglich mache ich mein Rauhnacht-Ritual mit verschiedenen Übungen:

Diese intensiven Reisen nach Innen helfen mir ganz bewusst zu entschleunigen, gelassener und zufriedener zu werden und zu erkennen, was gerade wichtig für mich ist.

Meine Erfahrung der letzten Jahre mit den Rauhnächten hat mir gezeigt, dass mich das Lesen meiner Notizen in dem jeweiligen Monat sehr motiviert, mich achtsamer und bewusster werden lässt.

Die Ideen für die Rauhnächte habe ich aus zwei kleinen aber feinen Büchern, die ich sehr empfehlen kann:

 

 

Für mich ist das die intensivste und lehrreichste Zeit des Jahres. Ich genieße jeden Moment mit meinen Ritualen. Und gerade nach dem Stress in der Weihnachtszeit hilft mir dieses Ritual wieder neue Kraft und Energie für das neue Jahr zu sammeln.

Vielleicht habt ihr ja ähnliche Erfahrungen, dann schreibt sie mir!

 

Herzliche Grüße

Sabine

 

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Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und ein wunderbares neues Jahr!

Mit dieser wunderschönen Geschichte wünsche ich euch besinnliche Feiertage.

 

Herzliche Grüße Sabine

 

Der kleine Baumwollfaden

Verfasser noch unbekannt

Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der hatte Angst, dass es nicht ausreicht, so, wie er war: “Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach”, sagte er sich, “und für einen Pullover zu kurz. An andere anzuknüpfen, habe ich viel zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich zu blass und farblos. Ja, wenn ich aus Lurex wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid. Aber so?! Es reicht nicht! Was kann ich schon? Niemand braucht mich. Niemand mag mich – und ich mich selbst am wenigsten.”

So sprach der kleine Baumwollfaden, legte traurige Musik auf und fühlte sich ganz niedergeschlagen in seinem Selbstmitleid.

Währenddessen läuft draußen in der kalten Nacht ein Klümpchen Wachs in der beängstigenden Dunkelheit verzweifelt umher. “Für eine dicke Weihnachtskerze bin ich viel zu klein” jammert es “und wärmen kann ich kleines Ding alleine auch niemanden. Um Schmuck für eine tolle große Kerze zu sein, bin ich zu langweilig. Ach was soll ich denn nur tun, so alleine in der Dunkelheit?”

Da kommt das kleine Klümpchen Wachs am Häuschen des Baumwollfadens vorbei! Und da es so sehr fror und seine Angst so riesig war, klopfte es schüchtern an die Türe. Als es den niedergeschlagenen kleinen Baumwollfaden sah, kam ihm ein wundeschöner Gedanke. Eifrig sagte das Wachs: “Lass dich doch nicht so hängen, du Baumwollfaden. Ich hab’ da so eine Idee: Wir beide tun uns zusammen. Für eine große Weihnachtskerze bist du zwar als Docht zu kurz und ich hab’ dafür nicht genug Wachs, aber für ein Teelicht reicht es allemal. Es ist doch viel besser, ein kleines Licht anzuzünden, als immer nur über die Dunkelheit zu jammern!”

Ein kleines Lächeln huschte über das Gesicht des Baumwollfadens und er wurde plötzlich ganz glücklich. Er tat sich mit dem Klümpchen Wachs zusammen und sagte: “Nun hat mein Dasein doch einen Sinn.”

Wer weiß, vielleicht gibt es in der Welt noch mehr kurze Baumwollfäden und kleine Wachsklümpchen, die sich zusammentun könnten, um der Welt zu leuchten?!

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Verfasst am 13. November 2011

 

Liebe blog-Leser,

Eigentlich dachten wir, dass wir heute gegen Mittag nach Lhasa fliegen könnten. Das Wetter in Kathmandu war jedoch so schlecht (Nebel und Regen), dass immer wieder Verspätung angezeigt wurde. Erst warteten wir in der Halle an den Gates, dann wurden wir als Entschädigung von der Air China zum Essen eingeladen, gingen also wieder raus aus dem Check-In-Bereich, danach warteten wir weiter in der etwas komfortableren Halle vor dem Check-In. Es ist schon hochinteressant die Menschen beim Warten zu beobachten. Aus den verschiedensten Orten der Welt und mit den unterschiedlichsten Reaktionen.

 

Nach rd. 6 Stunden Warten erhielten wir dann die Mitteilung, dass unser Flug gecancelt wurde… Ok, das war eine interessante und neue Erfahrung für uns, denn bisher hatte bei all unseren Reisen immer alles reibungslos geklappt (na, bis auf die normale Verspätung einiger Züge in Indien um ca. 2 Stunden, oder der Fahrer, der dann halt mal 1 Stunde später kommt…). Aber auch diese Erfahrung ist mal gut… Lieber canceln sie den Flug, bevor bei Nebel in den hohen Bergen Nepals was passiert. Vor einigen Monaten erst ist ein Flugzeug der Gesellschaft Buddha-Air an den Bergen in Godavari zerschellt… Wer weiß also, für was es gut war. Und ändern konnten wir es ja eh nicht mehr, nur das Beste draus machen… Zum Glück haben wir ein kleines Zeitpolster in Tibet, das manche Reisende nicht hatte…

Die Air China war wirklich sehr bemüht, sie organisierte allen Fluggäste ein Hotel mit Komplettversorgung (in München habe ich gelesen, mussten die Menschen auf Feldbetten im Flughafen schlafen, nachdem der Flug gecancelt wurde…). Mit dem Bus wurden wir in das für unsere Verhältnisse sehr luxuriöse Airport-Hotel gebracht.

Und scheinbar war der Kindergarten gerade geschlossen, denn der Busfahrer hatte seinen kleinen Sohn im Führerhaus dabei. Unglaublich…

 

 

Unser Zimmer war rund und glich eher einem Tanzsaal.

Und in den einheitlichen Beigetönen passte es sich genau Helmuts Pulli an, oder er hatte sein Outfit dem Zimmer angepasst :-) . Das Zimmer war groß und oberflächlich betrachtet sauber, aber farblich war das Zimmer wirklich ein Fall für meine Raumausstatter…

Wir hatten nun viel Zeit zu schlafen und uns zu erholen, das war mal gar nicht schlecht, denn wir waren beide ganz schön erkältet… Wir schliefen super und waren am nächsten Morgen fit um früh nach Lhasa zu fliegen.

 

Die Wartezeit war auch gut, um noch mal die ganzen Erlebnisse in Kathmandu Revue passieren zu lassen und etwas zu verarbeiten:

Was mein Yoga-Programm angeht, bin ich sehr stolz. Bereits seit 86 Tagen praktiziere ich täglich Yoga, ohne auch nur einmal auszusetzen. Besonders am 12. November machte mir Yoga ganz besonders viel Spaß über den Dächern von Kathmandu. Und dies war mein Blick nach Vorne und nach Hinten:

 

35 Minuten dauerte meine Session. Ich machte Pranayama mit Kapalabhati und Anuloma Viloma, 4 Ashtanga-Sonnengrüße und dann die Rishikesh-Reihe, bis auf die Rückenübungen. Tja, die leidigen Rückenübungen. Ehrlich gesagt mag ich die Übungen gar nicht gerne und tue mich auch verdammt schwer vor allem mit der Heuschrecke und dem Bogen. Dabei ist der Rücken meine absolute Schwachstelle und gerade diese Übungen wären so wichtig für mich… Naja zum Glück stärken ja verschiedenen andere Übungen auch den Rücken und verschonen mich vor Rückenschmerzen, was bei den vielen, oft viel zu harten und unbequemen Matratzen hier schon fast ein Wunder ist!!!

Ich beschloss meine Yoga-Einheit mit dem Singen des Gayatri-Mantras. Sozusagen Playback, da ich das Mantra über mein Iphone von Deva Premal abspielen ließ und mitsang :-)

Nach dem Yoga gab es dann eine weitere Runde Yoga-Nidra: meine Lieblings-Entspannungsübung im Moment. Vor dem Urlaub fiel mir durch Zufall bei Amazon ein Büchlein über Yoga-Nidra auf, das ich dann sogleich bestellte. Und ich bin total begeistert. Ich mache im Moment jeden Tag die 24 Minuten Yoga-Nidra-Übung auf der CD und bin danach jedes Mal komplett entspannt. Yoga-Nidra hat mir sehr geholfen einigermaßen fit zu bleiben, bei den vielen Nächten in den letzten Tagen, in denen ich entweder gar nicht oder total schlecht geschlafen hatte. Mit Yoga-Nidra kann man ca. 3 – 4 Stunden Schlaf nachholen und ist danach sehr erfrischt und ausgeruht. Auch manchen Anspannungs-Kopfschmerz habe ich in der letzten Woche mit Pranayama und Yoga-Nidra wegbekommen!!

Das Büchlein ist klein, kompakt und sehr gut strukturiert verfasst wurde es von Barbara Kündig, die enthaltene CD enthält 2 Versionen von Yoga Nidra:

 

Die Methode wurde von Swami Satyananda Saraswati (1923 – 2009) entwickelt, einem Schüler von Swami Sivananda. Zu Yoga Nidra sagt er:

„Die meisten Menschen legen sich schlafen, ohne ihre Verspannungen vorher aufzulösen. Das nennt man Nidra. Nidra bedeutet Schlaf, egal wie. Yoga Nidra aber ist der Schlaf, nachdem alle Lasten entfernt sind. Es ist eine völlig andere und höhere Qualität.“

Swami Satyananda Saraswati

“Bei Yoga Nidra schläft der Körper in einer speziellen Weise, das innere Bewusstsein bleibt aber wach. Diese Technik führt dazu, dass sich körperliche, mentale und seelische Verspannungen lösen und Blockaden abbauen.” Ich praktiziere Yoga Nidra seit einigen Tagen täglich und bin von dem Erfolg wirklich angetan. So tief konnte ich schon lange nicht mehr entspannen. Und danach bin ich richtig fit und voller Energie!

Mein nächster Entspannungskurs, am 02. Dezember, kann sich schon mal auf eine neue Entspannungstechnik freuen!!!

Komplett entspann grüße ich euch aus dem fernen Kathmandu.

Herzlichst

Sabine

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10. bis 12. November 2011

 

Lieber blog-Leser,

 

Und weiter geht unsere Reise. Unser nächstes Ziel ist Kathmandu, Nepal. Bereits der Flug von Delhi nach Kathmandu ist ein Erlebnis. Man fliegt die ganze Zeit am Himalaya entlang und kann zum ersten Mal die beeindruckende Pracht der vielen über 6tausender genießen.

Angekommen am Flughafen in Kathmandu nahm uns Dorjee in Empfang und schenkte uns einen nepalesischen Schal. Dorjee ist der „Patensohn“ von deutschen Bekannten von uns, die 4 Monate im Jahr in Kathmandu leben. Dorjee ist ein Sherpa (Sherpas sind eine ethnische Gruppe in Nepal, die um 1500 n. Chr. aus Tibet nach Nepal einreisten – fälschlicherweise verbindet man heute mit Sherpas nur die Lastenträger bei Expeditionen) war so freundlich und hat unsere bevorstehende Tibetreise organisiert.

Es war schön mal wieder in Kathmandu zu sein. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und endlich sahen wir einige schneebedeckte Berge. Beim letzten Mal, im April letzten Jahres, war es die ganzen 2 Wochen so dunstig, dass wir kein einziges Mal die Berge des Himalayas klar sehen konnten.

Es hat sich unglaublich viel in Kathmandu getan. Wir hatten das Gefühl, dass weniger Verkehrschaos herrschte, die Straßen sauberer sind und viele Gebäude renoviert wurden. Oder aber empfinden wir das nur so, weil wir gerade aus dem noch einfacheren Indien kommen?

Nepal ist im Vergleich zu Indien deutlich touristischer und für unsere Verhältnisse entwickelter. Zumindest die größeren Städte Kathmandu und Pokhara. Man trifft natürlich auf viel mehr Touristen, aus aller Welt, die von den Nepalis mit allem versorgt werden, was sie sich wünschen: westlichen Restaurants, Alkohol (in Indien bekommt man Bier, Wein, etc. nur in ganz wenigen (geheimen) Shops), mit Mineralwasser gewaschene Früchte und Salate (also auch für uns zu essen, ohne gleich Montezumas Rache zu spüren), tollen Supermärkten, mit allen Produkten, die man sich wünscht. Dafür ist aber alles deutlich teurer als in Indien.

Das Phänomenale an Nepal ist die unglaubliche Herzlichkeit, Offenheit und Toleranz der Menschen. Die Inder sind auch sehr freundlich, aber die Nepalesen sind wirklich herzlich, lächeln immer und sie akzeptieren wirklich alles und jeden aus vollstem Herzen. Und das ist auch der Grund, warum hier über 100 ethnische Gruppen und verschiedene Religionen (Hinduismus, Buddhismus, Christentum, Islam) ganz friedlich nebeneinander und miteinander leben können. Jeder Nepali fühlt sich ein bisschen Hindu, Buddhist, Christ… Diese Art zu Leben und zu Handeln habe ich bisher in keinem anderen Land erlebt.

Und weil hier alles möglich ist, haben wir in den drei Tagen, die wir mittlerweile hier sind, viele Hindu-Tempel, wunderbare buddhistische Klöster und Stupas und ein katholisches Kloster besucht.

Kleiner Hindu-Tempel in Kathmandu.

Und direkt gegenüber eine buddhistische Stupa:

Kapan Monastery mit dem Meditationsgarten, dem Garten mit Blick auf den Ganesh Himal, der Meditationshalle und den Möchen vor den blühenden Weihnachtssternen:

 

Ganz besonders ist für uns immer der Besuch im St. Mary Convent in Patan (einem Vorort von Kathmandu). Hier lebte 50 Jahre Helmuts Großtante Sister Frances. Sister Frances (oder auch Franziska Parstorfer aus Aham in Niederbayern) verließ mit 20 Jahren in den 30er Jahren ihre Heimatstadt und ging als Ordensschwester erst für 30 Jahre nach Indien und dann den Rest Ihres Lebens nach Nepal. 2006 starb sie mit 91 Jahren und liegt in Godavari, vor den Toren Kathmandus, begraben.

Sister Frances

 

Zu Lebzeiten baute Sister Francis Armenschulen, erst in Indien und ab 1955 auch in Nepal auf, die noch heute den Kindern von der Straße (vor allem Mädchen) die Möglichkeit geben, eine kostenlose Ausbildung zu genießen. Auch werden Weiterbildungsmöglichkeiten für junge Frauen angeboten, z.B. Nähkurse, damit sie durch Näharbeiten ihre Existenz sichern können. Auch eine Gesundheits- und Sozialstation wurde von Spenden in Nepal errichtet. Bereits vor 1 ½ Jahren besuchten wir die Nonnen, die für Sister Francis ja Familie waren und als Verwandte gehören auch wir zu dieser großen Familie. Mit großer Herzlichkeit werden wir immer begrüßt. Besonders gefreut haben wir uns, Sister Angelica in Patan zu treffen, eine auch schon etwas betagtere Nonne, die Sister Francis am besten kannte und heute noch ein paar typische deutsche Worte von Franziska zum Besten geben kann („grüß Gott“ – „geh weiter“ – natürlich bayrisch gefärbt J). Die Kekse, die wir angeboten bekommen, werden immer noch nach dem Rezept von Tante Franziska gebacken.

 

Sister Angelica, Sister Margaret Mary und Helmut

 

Dieses Mal besuchten wir nur die Kinder von der St. Mary School, einer sehr guten Schule, für die die Eltern allerdings bezahlen müssen. Sobald wir aus Tibet zurück sind, werden wir auch die Armenschulen besichtigen. Wir haben seit unserem letzten Besuch in Kathmandu bei diversen Gelegenheiten Spenden gesammelt, die wir gestern den Schwestern überreicht haben. In den Armenschulen wollen wir dann besichtigen, was aus dem von uns und der Nepalhilfe Aham gespendeten Geld entstanden ist. (weitere Infos unter www.nepalhilfe-aham.de)

 

 

Die Schwestern machen wirklich einen tollen Job. Das ist wirklich gelebte Liebe. Ich habe höchsten Respekt vor diesem Engagement unter den manchmal katastrophalen nepalesischen Verhältnissen. Leider gibt es auch hier zu wenig Nachwuchs. Momentan leben in Patan 9 Nonnen, die meisten sind indischer Herkunft. Das Durchschnittsalter würde ich aber mal auf 70 Jahre schätzen… Was aber wird in Zukunft wohl sein, wenn nicht mehr genügend Nonnen dieses Ehrenamt ausüben? Was wird aus den Armenschulen? Wir können alle nur hoffen und beten, dass sich immer genügend Mädchen/Frauen finden, die sich für ein Leben im Kloster entscheiden.

Morgen fliegen wir um die Mittagszeit nach Lhasa. Nach einigen Tage Sight Seeing und Eingewöhnungszeit geht es dann mit dem Jeep über den Himalaya zurück nach Kathmandu. Wir sind sehr gespannt, wie dieses Abenteuer wohl werden wird und wie es uns in Höhen zwischen 3.800 und 5.100 Metern gehen wird…

Da wir sehr sehr einfach reisen, werden wir in den nächsten 10 Tagen keine online-Verbindung nach Deutschland haben. Aber das ist glaube ich auch mal ganz gut so. Die moderne Technik ist zwar wunderbar, weil sie die Welt verbindet (das ist schon super, über Skype meine Eltern zu sehen, obwohl wir fast 7.000 km entfernt sind J ) aber es ist auch ein Fluch, weil man ständig versucht ist deutsche Nachrichten zu lesen, Emails abzurufen und auf Facebook zu schauen, was so zuhause los ist.

Ich werde also die kommenden 10 Tage als mein persönliches Retreat sehen, indem nur wir, die Menschen denen wir begegnen und die Natur eine Rolle spielen.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine wunderbare Zeit. Take care! Bye bye und Namasté!

Eure Sabine

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08. und 09. November 2011

 

Namasté aus Indien!

 

Wir sitzen im Flieger nach Kathmandu. Unsere Zeit in Indien ist vorerst vorbei. Schweren Herzens haben wir Abschied von unserem guten Freund Kamal und Agra genommen.

Den letzten Tag in Agra habe ich aber genutzt um noch einmal das Taj Mahal zu besuchen. Und endlich habe ich es geschafft das Taj Mahal bei Sonnenaufgang bewundern zu können. Früh um 6:15 Uhr brach ich auf und wanderte durch die staubigen Straßen Agras zum Taj Mahal. Obwohl es noch dämmrig war, begann das Leben in den Straßen zu erwachen; Fahrer für Taxiunternehmen wuschen ihre Autos, vor den Shops wurde der Staub von einer Seite zur anderen gekehrt und die Fahrrad-Rikshas waren auch schon unterwegs. Zu meinem Glück… Kamal sagte mir, dass ich ca. 15 min zu Fuß zum Taj Mahal benötigen würde. Es wäre nur 1 km zu laufen. Nach 15 Minuten sah ich allerdings ein Schild, dass es noch weitere 1,2 km zum Taj waren. Die Inder und ihre Untertreibungen…

Zum Glück sprach mich ein Riksha-Fahrer an. Er fuhr mich zuerst zum Ticket-Shop und dann zum Taj. Ich zahlte ihm 50 Rupies, was umgerechnet ca. 80 Cent sind und war froh, dass ich nicht noch später beim Taj ankam. Es hatte sich bereits eine sehr lange Schlange am East-Gate gebildet, die zum Glück aber sehr schnell abgefertigt wurde.

Und dann stand ich endlich wieder vor dem Gebäude, das ich so über alles liebe: dem Taj Mahal.

Und bei Sonnenaufgang sah das Gebäude noch schöner aus, als sonst. Wie sehr muss der Großmogul seine Frau geliebt haben, dass er ihr als letzte Ruhestätte ein solch perfektes Grabmal errichten ließ… und wie viele Menschen mussten sterben, die beim Bau des Taj halfen, damit sie keine Bau-Geheimnisse ausplauderten…

Wieder zurück im Guesthouse machten Kamal, ein Franzose und ich gemeinsam Yoga auf dem Dach des Guesthouses. Die Sonne knallte nun schon richtig heiß vom Himmel, so dass nicht nur die Übungen uns schwitzen ließen. Kamal ist ebenfalls Yogalehrer und ich wollte endlich mal Yoga bei einem indischen Lehrer praktizieren. Es war sehr interessant, viele Dinge machte er anders und inspirierte mich für meine eigene Praxis und für meine Yogakurse.

Auch er beginnt die Yogastunde mit Mantras, jedoch deutlich mehr als in unseren Yogastunden. Auch singt er das Gayatri-Mantra. Ein wunderschönes Mantra, das ich nun doch mal lernen möchte um es auch vor oder nach der Yogastunde singen zu können. Das Gayatri Mantra ist eines der wichtigsten Mantras für die Hindus. In dem Mantra wird die Sonne als sichtbarer Repräsentant des Höchsten gewürdigt. Man bittet in diesem Mantra um Erleuchtung und die höchste Wahrheit. Die Hindus singen dieses Mantra täglich mehrmals: bei Sonnenaufgang, am Mittag und bei Sonnenuntergang.

Dann begann Kamal mit den Aufwärmübungen. Vor allem machte er Übungen, die die Hüfte öffneten, damit man später beim Atmen besser im Schneidersitzt oder Lotus-Sitz sitzen konnte. Sehr sinnvoll, ich glaube, das werde ich mir auch mal angewöhnen.

Es ist immer wieder toll über den Dächern Indiens Yoga zu machen. Dieser Geruch, die Geräusche, die Wärme sind einzigartig und bescheren mir immer wieder eine Gänsehaut.

Um 14 Uhr wollten wir dann wieder mit einem Fahrer zurück nach Delhi fahren. Aus 14 Uhr wurde 15 Uhr, der Fahrer kam einfach nicht – das ist halt so in Indien. Wir haben ja Zeit. So konnten wir wenigstens noch einen Chai genießen und noch ein paar Worte mit Kamal wechseln. Was wären wir ohne Chai in Indien. Es ist einfach das leckerste Getränk. Leider schmeckt es jedoch nur in Indien, an Orten, die in Deutschland nach spätestens 1 Tag vom Gewerbeaufsichtsamt geschlossen würden.

Schon einige Male haben wir in Deutschland versucht Chai nachzumachen, aber wir waren immer enttäuscht, weil er anders schmeckte als in Indien. Aber ist das nicht immer so? Raki schmeckt nur in der Türkei, Uzo nur in Griechenland und Chai halt nur in Indien…

Hier unser Lieblings-Chai-Macher in Agra, ganz in der Nähe vom South Gate des Taj Mahal:

Leider brauchten wir nach Delhi wieder fast so lange, wie bei der Hinfahrt. 5 ½ Stunden quälten wir uns durch das ganze Chaos. Der Verkehr, die Fahrweise in Indien ist mit Worten gar nicht zu fassen. Man muss sich vorstellen, dass die indischen Highways vierspurig sind, dort jedoch alles fahren darf, was mind. 1 Rad hat: Autos, Motorräder, Tuk-Tuks, Fahrrad-Rikshas, Fahrräder, Ochsenkarren, Kamelkarren, LKW´s, Traktoren, halt alles, was fährt. Dazu kommen die wandernden Inder, die freilaufenden Hunde und Kühe und berittene Elefanten. Auf den Motorrädern sitzt man in der Regel mindestens zu Dritt, eine Familie sah ich, die zu Viert fuhr: auf dem Tank ein ca. 6 jähriger Junge, der Vater am Steuer, dann ein schlafendes Kleinkind und hinten die Mutter, die das schlafende Kind hielt, damit es nicht runterrutschte. Natürlich alles ohne Helm, oder mit einem Bauhelm. Unvorstellbar… Wir selbst fuhren mit Kamal auch einmal zu Dritt auf dem Motorrad… Komisch, in Indien haben wir viel mehr Vertrauen. In Deutschland wäre ich vor lauter Angst im Leben nicht auf solch ein Ding gestiegen. Die Tuk Tuks (Motorrikshas) sind meistens ebenso komplett überfüllt. Schon häufiger sahen wir Tuk-Tuks mit 15 Personen geladen…

Und jeder fährt in Indien wie er will, obwohl Linksverkehr ist, fährt man halt auf der rechten Seite, wenn´s gerade nicht anders geht. Bei uns hieße das Geisterfahrer, in Indien vollkommen normal. Jeder fährt intuitiv und weicht intuitiv aus. Mich wundert es, dass bei dem Fahrstil so wenig passiert…

Immer wieder fällt mir auf, wie ruhig wir in dem ganzen Chaos werden. Je größer das Chaos, desto mehr finden wir zu unserer inneren Ruhe. Zumindest hier in Indien. Das ist wahrscheinlich die einzige Möglichkeit das Chaos hier auszuhalten. Aber haben wir in Deutschland nicht noch mehr Chaos? Noch viel mehr Dinge strömen auf uns ein. Könnten wir in Deutschland nur ein bisschen mehr zu unserer inneren Ruhe finden, ginge es uns allen besser!! Die wahre Ruhe findet man einfach immer nur in sich selbst!!

Sehr müde und hungrig erreichten wir dann spät am Abend das Shanti Palace. Das Hotel ist der wahre Luxus im Vergleich zu den Guesthouses. Und ehrlich gesagt tut es zwischendurch mal sehr sehr gut ein sauberes Zimmer und ein sauberes Bett zu haben und eine Dusche, aus der das Wasser aus einem Duschkopf kommt. In den meisten Guesthouses duscht man mit einem Messbecher aus einem Eimer. In Agra hatten wir zwei Eimer, einen mit heißen und einen mit kaltem Wasser. Zum Duschen mischt man das Wasser. Und es ist klasse so zu duschen. Es ist immer wieder sensationell, wie wenig Wasser man so zum Duschen und Haare waschen braucht. Aber wie gesagt. Manchmal ist es auch toll wieder luxuriös duschen zu können J!!!

Wir schliefen traumhaft! Und wir freuen uns nun auf die Tage in Kathmandu.

Namasté und best wishes from Indial.

Eure Sabine

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… eine alte chinesische Weisheit, die Lothar Seiwert mal zu einem Buchtitel gemacht hat, um den Lesern den Vorteil der Entschleunigung und des Zeitmanagements näher zu bringen…

 

Liebe blog-Leser,

da bin ich wieder!!! Nach 43 Tagen Abwesenheit durch Umzug, Einzug, Abbauen, Putzen, Aufbauen, Umbauen, Einbauen, Ankommen, Kisten auspacken, neue Räume finden, Nägel in die Wände hauen, Handwerker betreuen und natürlich der täglichen Arbeit, nehme ich mir ENDLICH wieder die Zeit diesen blog weiterzuführen. So langsam beginne ich mich wirklich heimisch zu fühlen und komme an. Und damit habe ich endlich wieder die Muse nachzudenken und zu schreiben.

Es war extremst stressig die letzten Wochen und ich bin häufig an meine körperliche und energetische Grenze gestoßen. Es ist schon verrückt, was solch ein Umzug mit einem macht. Obwohl ich doch genau weiß (und das auch immer lehre…) wie wichtig Pausen sind, wie notwendig Entschleunigung ist, habe ich mich auch oft nicht daran gehalten. Mein “Leistungsdenken” und vor allem mein “Perfektionsanspruch”  und mein “innerer Kritiker” haben es mir oft nicht “erlaubt” mal 3 gerade sein zu lassen und einfach mal eine Pause zu machen. Ich war wie ferngesteuert… bis ich dann eines Nachmittags vor lauter Schwindel und Übelkeit nicht mehr stehen konnte… Dann erst begann ich nachzudenken. Und natürlich fiel mir dann genau dieser Satz: “Wenn du es eilig hast, gehe langsam” mehrmals, von ganz unterschiedlichen Seiten zu.

Warum begreifen wir das aber immer erst, wenn wir einen Schuss vor den Bug erhalten haben?

 

Dabei ist das Entschleunigen so wirkungsvoll. Und ich merke ja selbst, wie gut es mir tut, wenn ich in meinem (auch etwas selbstgemachtem) Stress  mal auf die Bremse trete und statt noch schneller und hektischer einfach mal langsamer werde. Alles geht viel einfacher, viel gelassener, viel freudvoller…

Dabei müsste ich es doch eigentlich wissen, das ist genau die Qualität, die wir in Indien so lieben. Shanti shanti – das bedeutet nicht nur Frieden, sondern auch “langsam, langsam, nur die Ruhe”. Kein Inder würde unsere Hektik verstehen, oder gar übernehmen. Das durfte ich die letzten Tage wieder erleben, bei der Visastelle hier in München… Und irgendwie ist durch diese Einstellung in Indien alles viel leichter. Dort warten wir halt mal 2 Stunden auf den Zug, auf den Fahrer und bleiben ruhig und gelassen – und nicht nur, weil wir im Urlaub sind, sondern weil hier die Uhren einfach anders ticken. Warum können wir nicht ein klein wenig übernehmen von dieser indischen Gelassenheit? Warum müssen wir immer noch mehr powern, noch schneller noch druckvoller arbeiten? Leben wir nicht alle etwas wie der Hamster im Hamsterrad, der immer nur rennt und rennt…

Nun ja, ich werde es mir immer wieder zu Herzen nehmen und öfter in mich hineinspüren, ob ich eine Pause oder Entspannung brauche und dann werde ich Entschleunigen!!!

Sicherlich wäre ich während dieser stressigen Zeit komplett zusammengeklappt, hätte ich nicht mein tägliches Yoga.

Ich bin stolz auf mich, ich habe 71 Tage am Stück täglich Yoga gemacht, ohne bisher einen Joker einzusetzen. Mittlerweile gehört Yoga so zu meinem Alltag, wie Essen und Trinken, es ist toll.

Ich spüre sehr viel Veränderung, seitens meiner Beweglichkeit, die deutlich besser geworden ist (mittlerweile komme ich sogar wieder in den  Spagat… :-) ). Auch habe ich viel mehr Kraft bekommen, was mir besonders beim Kisten schleppen von großem Vorteil war. Mein Rücken ist so stabil, dass ich trozt schwerer Arbeit von Rückenschmerzen verschont blieb.

Und eine ganz interessante Feststellung mache ich. Ich habe viel mehr das Bedürfnis mal wieder zu meditieren, als die letzten Jahre.

Früher habe ich ja sehr viel meditiert, da hatte ich noch keine Familie und viel viel Zeit. In den letzten Jahren ist das Bedürfnis zu meditieren geringer geworden, auch weil ich deutlich ausgeglichener bin, als früher. Früher brauchte ich das Meditieren immer um mein nicht immer angenehmes und meist sehr chaotisches Leben etwas gelassener bewältigen zu können.

Heute ist mein Leben ruhiger, viel angenehmer und entspannter und ich brauchte die Innenschau nicht mehr so sehr.

Durch mein tägliches Yoga-Programm bin ich auf einmal wieder sehr neugierig auf Meditationsformen geworden. Bei meiner täglichen Yoga-Praxis sind mir die 5 Yoga-Prinzipien von Swami Vishnudevananda wieder so bewusst geworden ( Richtige Entspannung, Richtige Atmung, Richtige Körperübungen, Positive Gedanken/Meditation und Richtige Ernährung). Die Prinzipien waren, abwechselnd oder zusammen, Teil meines täglichen Übens.  Als ich zum Beispiel diese Schwindel-Anfälle hatte, meditierte ich einfach 15 Minuten und spürte, dass die Meditation mir sehr half wieder stabiler zu werden. In den letzten Wochen begegnen mir dann auch ständig zwei Meditationsformen, mit denen ich mich nun gerne mehr beschäftigen möchte: Vipassana und TM (Transzendentale Meditation). Ich habe mir gleich zwei Bücher gekauft, die ich nun lesen werde. Und dann werde ich mir vornehmen, auch die Meditation wieder mehr in meinen Alltag zu integrieren.

Die Erinnerung an die 5 Yoga-Prinzipien und die Feststellung, dass Yoga nicht nur Körperübungen sind, waren für mich übrigens während meines Yoga-Programms ein absolutes Aha-Erlebnis. Ich spürte, dass ich manchmal totale Lust auf Pranayama hatte, die yogische Atmung, und genoss es einfach 20 Minuten Kapalabhati und Anuloma Viloma zu machen. Oft hatte ich dann einfach kaum mehr Zeit für Asanas (Übungen) oder gerade mal für ein paar Sonnengrüße.

Erst hatte ich ein schlechtes Gewissen, da ich ursprünglich dachte, ich müsste jeden Tag Asanas machen. Dann las ich einen Yogatext, in dem die 5 Yoga-Prinzipien beschrieben waren. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Klar, Yoga ist nicht nur Asanas, sondern alles andere auch: Entspannung, Atmung, Meditation… Und es geht sogar noch weiter, eine Form des Yogas ist das Jnana Yoga, hier wird die Weiterentwicklung durch das Studieren yogischer Schriften (Bhagavad Gita, die Yoga Sutren von Patanjali, Ramayana, etc.) erreicht. Also auch das Lesen yogischer Schriften ist Yoga!!

Seit mir diese Tatsache bewusst geworden ist, geht es mir noch viel besser mit meinen Yoga-Sessions und ich spüre, wie ich Yoga immer mehr verstehe und verinnerliche. Und mein Vortrag, den ich mal gehalten habe: “Yoga ist mehr als nur OM” bekommt eine ganz neue Bedeutung :-) !

Die nächsten Tage werde ich mal mehr über die Yogaformen und die  Prinzipien schreiben.

Für heute wünsche ich euch nun erst einmal alles Gute und ein schönes Wochenende.

Herzlichst

Eure Sabine

 

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Liebe blog-Leser,

unser Umzug geht in die heiße Phase, auch wenn wir ihn durch 2 Umzugstermine etwas entzerrt haben. Es wartet noch sehr viel Arbeit auf uns, gepaart mit der großen Freude in dieses tolle Haus zu ziehen.

Meine Yoga-Minuten sind ein ganz wichtiger Bestandteil in meinem etwas chaotischen Alltag und bringen mich immer wieder für einige Minuten zur Ruhe und Entspannung. So habe ich an den Tagen 24 – 27  (heute) auch brav mein Programm durchgezogen. Die Herausforderung wird Morgen und am Samstag sein, da ich mit dem Umzugsteam zwischen alten und neuen Haus pendeln werde… Aber sicherlich gibt es da auch irgendwie eine Möglichkeit 15 Minuten Yoga einzuplanen. Ich brauche es einfach und tut sooo gut.

Von Ursula Karven habe ich dann über Twitter noch ein wunderbares Video von dem Dalai Lama erhalten.  Sein Lachen ist so wunderbar, so erfrischend, dass alle traurigen, melancholischen, genervten Gedanken weggeblasen werden. Schaut es euch an, klickt einfach auf:

 

Der Dalai Lama und sein Lachen auf YouTube

 

Ich werde mir das Video in den nächsten Tagen sicherlich immer wieder anschauen. Wenn was nicht klappt, wenn ich keine Energie mehr habe oder, oder oder… ;-) .

Unsere Telefonanlage wird morgen umgestellt und erst in der kommenden Woche im Haus fertig installiert. Ich werde also einige Tage nicht schreiben, da ich kein Internet habe.

Viele liebe Grüße

Sabine

 

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Happy Birthday lieber Ganesha!!

 

 

Heute am  1.9. wird Ganesha Chaturthi, der Erscheinungstag bzw. Geburtstag von Ganesha, gefeiert. Ganesha ist einer der hinduistischen Götter, jedoch eher als Qualität zu verstehen. Ganesha wird gerufen, wenn man Glück für den Weg oder eine Unternehmung braucht. Er steht für Beginn und Veränderung, verbunden mit Schutz und Gelassenheit. Er verkörpert Weisheit und Intelligenz. Er lässt Hindernisse verschwinden und macht den Weg frei für ein glückliches Leben.

Ganesha steht für die Kraft des Anfangs. Dieser Tag, bzw. auch die Tage ab jetzt, sind besonders geeignet, um neue Vorsätze zu fassen, Altes loszulassen, Neues anzugehen. Du kannst innerlich darum bitten, dass Hindernisse beseitigt werden und du Mut entwickeln kannst.

Als Helmut und ich das erste Mal in Indien waren, haben wir überall Ganesha getroffen. An Tempeln als Statue, an Häusern als Schutzbild. Wir waren beide sofort begeistert und fasziniert von dieser Qualität. Heute steht in jedem Zimmer ein Ganesha oder ein Bild zeigt ihn in unterschiedlichen Posen. Seit wir Ganesha als unseren täglichen Begleiter gewählt haben, läuft bei uns das ganze Leben ohne Hindernisse. Auch wenn wir mal was suchen, rufen wir Ganesha an und schon finden wir das Gesuchte!!

 

 

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Liebe Leser,

 

herzlich Willkommen beim Blog von Sabine Schwarz !

 

Bevor ich diesen Blog mit Inhalten fülle, möchte ich gerne einige Worte zu mir schreiben und wie ich als Unternehmensberaterin überhaupt zu diesen Themen: Yoga, Entspannung, Innere Balance, etc. gekommen bin.

Ich wünsche mir, dass ich möglichst vielen Menschen mit meinem Blog Hilfestellungen und Werkzeuge an die Hand geben kann, um aus einem Leben voller Stress, Anspannung und Überlastung, ein Leben mit Innerer Balance, Gelassenheit, Freude und Glück gestalten zu können.

Mein Name ist Sabine Schwarz, ich bin im Juni 1964 in Mainz geboren und habe meine Heimat in Anzing in der Nähe von München gefunden.

Nach meinem BWL-Studium kam ich 1990 nach München und begann bei einer mittelgroßen Unternehmensberatung als Trainee (früher hieß das noch Praktikum :-) ).

Ich wurde 1991 als Unternehmensberaterin übernommen und durfte seit dieser Zeit Firmen im Einzelhandel beraten, die besser, größer, erfolgreicher werden wollten. Ich liebte diesen Job, es war genau das, was ich schon immer tun wollte. Jeder Tag war neu, spannend, ich durfte viel lernen und mit der Zeit auch lehren. Ich traf immer wieder neue, nette Menschen und hatte die Freiheit mich so zu entwickeln, wie ich es wollte.

Durch meine Begeisterung und Liebe zu diesem Beruf habe ich mich so richtig reingehängt, habe gearbeitet und gearbeitet und gearbeitet. Mein Beruf war so toll, dass er für mich das Wichtigste in meinem Leben wurde, die absolute Priorität. Fast täglich ging es morgens früh mit dem Auto oder Flugzeug zum Kunden, abends oder am Tag darauf dann wieder zurück. Und am Wochenende übte ich neue Programme (ich war edv-technisch vollkommen blank, als ich begann) oder arbeitete Projekte ab.

Mit 28 Jahren wachte ich morgens dann auf und konnte mein linkes Bein nicht mehr bewegen, es war taub – Diagnose: Bandscheibenvorfall! Eine Woche war ich nahezu bewegungsunfähig und lag nur im Bett.  Dann wollte ich endlich wieder zurück ins Büro, ich musste ja noch so viele Projekte beenden. Mit vielen Schmerzen pendelte ich von meiner Wohnung ins Büro und zur Physiotherapie. Gott sei dank ging es mir nach einigen Wochen deutlich besser. Den Bandscheibenvorfall habe ich zum Glück mit konservativen Mitteln in den Griff bekommen, gelernt habe ich daraus jedoch nicht sonderlich viel für mein Leben. Ich powerte fröhlich weiter, Jahr ein, Jahr aus. Beziehungen gingen zu Bruch und meine Gesundheit war immer wieder angeschlagen und geprägt von schweren Verletzungen und grippalen Infekten, die mich ans Bett fesselten.

Hin und wieder nahm ich mir mein Lieblingsbuch Gandhi – “Mein Leben” zur Hand oder sah den Film Gandhi und war fasziniert über die Gelassenheit, Ruhe und Zufriedenheit, die dieser Mensch hatte. So wollte ich auch sein. Ich begriff jedoch damals noch nicht, dass ich auch etwas tun musste, um so zu werden – aber dafür hatte ich ja keine Zeit…

Auch sah ich immer wieder in der Nähe meiner Firma ein Plakat von Sivananda – Yoga auf den Plakaten faszinierten mich die Gesichter der Begründer Swami Sivananda und Swami Vishnudevananda. Auch sie strahlten diese Innere Balance, Entspannung und Gelassenheit aus. Yoga – damit wollte ich schon immer mal beginnen, das würde mich reizen – aber nicht jetzt, ich muss ja gerade noch etwas fertig machen, und das noch und das noch und, und, und … Viele Ausreden, immer größer werdende Unzufriedenheit, viel Anspannung… Heute weiß ich, dass ich damals auf dem besten Weg zum Burn Out war.

Ich brauchte viele Jahre, bis ich mich dann endlich im Juli 2005 zu einem Yoga-Kurs bei Sivananda – Yoga anmeldete. Jede Woche (sofern ich nicht mal wieder geschäftlich unterwegs war) besuchte ich die Yoga – Stunden. Ich war begeistert von den Übungen, die Swami Vishnudevananda auf den Plakaten in den Räumen zeigte und liebte es, die Philosophien von Swami Sivananda in seinen Büchern nachzulesen.

Leider waren ja beide schon länger tot. Gab es denn nicht einen Yogi, der noch lebte und mir bewies, dass Yoga auch in der heutigen Zeit noch aktuell ist und mir zeigt, dass Yoga wirklich gut ist für mich, meinen Körper und meine Seele. Da fand ich die Bücher von B.K.S. Iyengar. Dieser Yogi wird 2011 schon 93 Jahre alt und zeigt Yogaübungen, die ich 46 Jahre jünger nicht hinbekomme… Obwohl als Kind sehr kränklich, hat er seinen Körper mit Yoga geheilt und gestärkt. Diese Geschichte überzeugte mich immer mehr.

Ich spürte, wie gut auch mir Yoga tat.  Ich freute mich jedesmal auf die Yogastunden und begann hin und wieder auch die offenen Stunden zu besuchen um öfter Yoga zu machen. Ich wurde endlich ruhiger, konnte meine Arbeit deutlich gelassener bewältigen, war viel entspannter und mein Immunsystem wurde deutlich stärker. Dem Burn Out konnte ich also gerade noch mal so entkommen.

Die vielen positiven Veränderungen und meine immer größer werdende Leidenschaft für Yoga entfachten dann den Wunsch in mir Yoga in Indien zu praktizieren. Es musste Indien sein, da ich seit ich denken kann davon träumte nach Indien zu fahren und Indien ist schließlich das Herkunftsland des Yoga.

Aber was sollte ich alleine in Indien? Wie sollte ich Lehrer finden, die mich unterrichten? Das war mir nicht ganz so geheuer, also entschloss ich mich Mitte 2006 mit  Sivananda – Yoga im Januar 2007 nach Indien zu fliegen und dort einfach die Yoga-Lehrer-Ausbildung zu machen. Gedacht, getan, ich klärte meinen 6-Wochen-Urlaubswunsch mit meinem Chef und meinen Kollegen, meldete mich an und am 19. Januar 2007 ging es dann direkt von München nach Delhi mit dem Flieger.

6 Wochen verbrachte ich in Indien. 4 Wochen bei der Yoga-Lehrer-Ausbildung und 2 Wochen durch das Land reisend.

Es war sicherlich die härteste, aber auch bewegendste Zeit meines Lebens. Ich war meinen Yoga-Vorbildern so nah: Ich stand am Grab und in der Sommerresidenz von Gandhi, spürte täglich auf dem Yogarasen die Präsenz von Swami Sivananda und Swami Vishnudevananda und verstand plötzlich, was ich bei Iyengar gelesen hatte.

Und ich spürte, dass sich mein Leben geändert hatte. Endlich spürte ich auch diese Gelassenheit, die Zufriedenheit, die ich mir immer gewünscht hatte und endlich war ich glücklich.

Seit dieser Zeit ist viel passiert. Vieles ist in Fluss gekommen und ist heute noch im Fluss. Ich habe neue Prioritäten gesetzt. Ich arbeite in meinem alten Job deutlich weniger und als Freiberuflerin, biete 5 Yogastunden in der Woche in Anzing an und alle 4 Wochen einen Entspannungskurs. Und ich lebe nun auch Familie, auch die kam nach Indien ganz überraschend. Nun habe ich einen Mann, 3 “Beute-Kinder” (Ausdruck meiner Mutter), zwei Jobs und trotzdem gelingt es mir (mal mehr, mal weniger) viel besser als früher meine Zeit einzuteilen und mir die Zeit für mich zu nehmen um Yoga oder Entspannungstechniken zu üben und wieder in meine Innere Balance zu kommen.

Ich bin dankbar und glücklich, dass ich durch Yoga und alles, was dazugehört so viel lernen durfte. Und gerne möchte ich diese Tipps an euch alle weitergeben. Und ich würde mich auch sehr über eure Beiträge und eure Tipps in Bezug auf Yoga, Entspannung, Bewussten Erfolg, Bewusstes Leben freuen. Also kommentiert fleißig :-)

Herzlichst

Sabine Schwarz

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