”Sabine
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Das kennst du doch sicherlich auch: Du nimmst dir etwas vor, was du verändern möchtest – eine schlechte Gewohnheit aufgeben, mehr sporteln, gesünder essen, etc. – und du schaffst es einfach nicht.

So geht es mir mit dem täglichen Yoga. Seit meiner Yoga-Lehrer-Ausbildung habe ich mir immer wieder vorgenommen täglich Yoga zu machen. Aber irgendwie habe ich es bisher nie geschafft. Irgendwas kam immer dazwischen, oder mein Schweinehund war mal wieder zu groß!

Natürlich mache ich schon sehr häufig Yoga, aber jeden Tag, das wäre ein großes Ziel von mir.Ich weiß ja, wie gut es mir nach Yoga geht, wie gelenkig und ausgeglichen ich nach den Yogastunden immer bin und wie viel Entspannung mir mit Yoga geschenkt wird.

Vor einigen Tagen las ich dann einen sehr interessanten Beitrag in einem meiner Yoga-Foren. Wenn man über 100 Tage etwas jeden Tag macht, kann man seine Gewohnheiten neu programmieren. Genaue Details standen in einer Ausgabe von der Zeitung Happinez vor über einem Jahr. Ich habe mir diese alte Ausgabe gleich bestellt, um Genaueres zu erfahren.

Dieser Beitrag hat mich nun so inspiriert, dass ich mir vorgenommen habe, dieses Projekt nun für mich durchzuziehen. Ich habe mir jedoch 108 Tage vorgenommen (danke an die andere Sabine für die Inspiration), da die 108 im Yoga (auch im Hinduismus und Buddhismus) eine sehr heilige Zahl ist.

Meine Lieblings-Mala aus Indien

Meine Lieblings-Mala aus Indien

  • Es gibt viele hinduistische und buddhistische Schriften, in denen der Zahl 108 eine hohe Symbolkraft zugesprochen wird.
  • Meine Mala (yogische Gebetskette, mit der Mantras (heilige Worte) wiederholt werden) hat 108 Perlen.
  • Hinduistische Gottheiten haben 108 Namen. Die Rezitation der 108 Namen begleitet vom Abzählen der 108 Mala-Perlen gilt als heilige Handlung und wird oft in religiösen Zeremonien durchgeführt.
  • Der hinduistische Gott Shiva (Götter bei den Hindus sind mehr Qualitäten, sie haben genau wie wir auch nur den einen Gott: Brahman) tanzt als Nataraja seinen kosmischen Tanz mit 108 verschiedenen Tanzschritten.
  • Viele indische Tempelanlagen besitzen 108 Tempel, die Tempel selbst haben oft 108 Stufen.

Ich werde also 108 Tage jeden Tag Yoga machen (mindestens 15 min) und ich habe nur 2 Joker, die ich einsetzen kann. Um mich noch etwas mehr zu motivieren, werde ich mir auf einem großen Blatt einen bunten Kalender malen, den ich dann an eine Tür hänge, jeder Tag Yoga kann dort dann abgekreuzelt werden.

Und ich lade euch alle herzlich ein mitzumachen!!! Gemeinsam schaffen wir das noch leichter (gell Sabine :-) !)

Und damit ihr etwas inspiriert werdet, was die Abfolge oder Übungen betrifft, werde ich hier in meinem blog beschreiben, was ich gemacht habe, euch ein paar Bilder zeigen und Anregungen geben.

Grundsätzlich könnt ihr zu jeder Tages- und Nachtzeit Yoga praktizieren. Wichtig ist nur, dass ihr vorher ca. 2 Stunden nichts gegessen habt (oder etwas ganz Leichtes, z.B. eine Banane). Am praktikabelsten ist es wohl, morgens früh oder abends Yoga zu üben. Ich selbst tue mich mit morgens immer sehr schwer, daher mache ich abends so zwischen 17:00 Uhr und 20:00 Uhr Yoga. Aber auch das ist ein Ziel von mir, immer häufiger morgens Yoga zu machen, damit ich die Energien mit in den Tag nehmen kann. Abends kann ich ja dann noch einige wenige  Sonnengrüße (Sonnengebete) oder Mondgrüße zum besseren Einschlafen machen.

Und da ich ja schon am Samstag angefangen habe, habe ich ein paar Tage Vorsprung. Gerne beschreibe ich kurz mein Yoga – Programm der letzten Tage:

  • Tag 1/108 Samstag, 20.09.2011 11:00 Uhr -  15  Minuten: 3 Runden Kapalabhati (Feueratmung), 6 Runden Anuloma Viloma (Wechselatmung), 5 Runden Sonnengebet (3 x normale Geschwindigkeit, 2 x sehr langsam und bewusst), Kopfstand, Endentspannung.
  • Tag 2/108 Sonntag, 21.09.2011 19:00 Uhr – 45 Minuten: 2 Runden Sonnengebet, 3 Runden Mondgruß, Kopfstand, Schulterstand, Pflug, Fisch, Kopf-Kniestellung, Kobra, Heuschrecke, Drehsitz, Dreieck (also die klassische Rishikesh-Reihe), Anuloma Viloma, Endentspannung.
  • Tag 3/108 Montag 22.09.2011 18:00 Uhr – 3 Stunden: :-) Am einfachsten ist es immer, wenn ich Yoga – Kurse in Anzing leite, da mache ich automatisch vieles mit. Und gestern waren es bei 29 ° Celsius (!!!) im Yoga-Raum sehr wenige Teilnehmer (Gratulation an die, die da waren, ich bin stolz auf euch!!) und da habe ich alle Übungen mitgemacht.

Für Nicht-Yogis stelle ich mal meine Erklärung mit Bildern zum Sonnengruß als pdf.-Datei hier ein: Sonnengebet Sabine Schwarz

Tja und heute ist Tag 4, ich habe Yoga aber noch vor mir. Die Infos kommen also die nächsten Tage.

Soviel für heute, ich wünsche euch ein fröhliches yogieren und schreibt mir, wenn ihr mitmacht und wie es euch geht. Mitmachen meine ich 108 Tage eine neue Gewohnheit programmieren, das kann natürlich auch was anderes als Yoga sein, z.B. 108 Tage täglich joggen, kein Fleisch mehr essen, meditieren, spazieren gehen, etc. Frage dich doch einfach: “was möchte ich mir als (gute) Gewohnheit angewöhnen?” Finde etwas und mach mit!

Herzlichst eure Sabine

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Liebe Leser,

 

herzlich Willkommen beim Blog von Sabine Schwarz !

 

Bevor ich diesen Blog mit Inhalten fülle, möchte ich gerne einige Worte zu mir schreiben und wie ich als Unternehmensberaterin überhaupt zu diesen Themen: Yoga, Entspannung, Innere Balance, etc. gekommen bin.

Ich wünsche mir, dass ich möglichst vielen Menschen mit meinem Blog Hilfestellungen und Werkzeuge an die Hand geben kann, um aus einem Leben voller Stress, Anspannung und Überlastung, ein Leben mit Innerer Balance, Gelassenheit, Freude und Glück gestalten zu können.

Mein Name ist Sabine Schwarz, ich bin im Juni 1964 in Mainz geboren und habe meine Heimat in Anzing in der Nähe von München gefunden.

Nach meinem BWL-Studium kam ich 1990 nach München und begann bei einer mittelgroßen Unternehmensberatung als Trainee (früher hieß das noch Praktikum :-) ).

Ich wurde 1991 als Unternehmensberaterin übernommen und durfte seit dieser Zeit Firmen im Einzelhandel beraten, die besser, größer, erfolgreicher werden wollten. Ich liebte diesen Job, es war genau das, was ich schon immer tun wollte. Jeder Tag war neu, spannend, ich durfte viel lernen und mit der Zeit auch lehren. Ich traf immer wieder neue, nette Menschen und hatte die Freiheit mich so zu entwickeln, wie ich es wollte.

Durch meine Begeisterung und Liebe zu diesem Beruf habe ich mich so richtig reingehängt, habe gearbeitet und gearbeitet und gearbeitet. Mein Beruf war so toll, dass er für mich das Wichtigste in meinem Leben wurde, die absolute Priorität. Fast täglich ging es morgens früh mit dem Auto oder Flugzeug zum Kunden, abends oder am Tag darauf dann wieder zurück. Und am Wochenende übte ich neue Programme (ich war edv-technisch vollkommen blank, als ich begann) oder arbeitete Projekte ab.

Mit 28 Jahren wachte ich morgens dann auf und konnte mein linkes Bein nicht mehr bewegen, es war taub – Diagnose: Bandscheibenvorfall! Eine Woche war ich nahezu bewegungsunfähig und lag nur im Bett.  Dann wollte ich endlich wieder zurück ins Büro, ich musste ja noch so viele Projekte beenden. Mit vielen Schmerzen pendelte ich von meiner Wohnung ins Büro und zur Physiotherapie. Gott sei dank ging es mir nach einigen Wochen deutlich besser. Den Bandscheibenvorfall habe ich zum Glück mit konservativen Mitteln in den Griff bekommen, gelernt habe ich daraus jedoch nicht sonderlich viel für mein Leben. Ich powerte fröhlich weiter, Jahr ein, Jahr aus. Beziehungen gingen zu Bruch und meine Gesundheit war immer wieder angeschlagen und geprägt von schweren Verletzungen und grippalen Infekten, die mich ans Bett fesselten.

Hin und wieder nahm ich mir mein Lieblingsbuch Gandhi – “Mein Leben” zur Hand oder sah den Film Gandhi und war fasziniert über die Gelassenheit, Ruhe und Zufriedenheit, die dieser Mensch hatte. So wollte ich auch sein. Ich begriff jedoch damals noch nicht, dass ich auch etwas tun musste, um so zu werden – aber dafür hatte ich ja keine Zeit…

Auch sah ich immer wieder in der Nähe meiner Firma ein Plakat von Sivananda – Yoga auf den Plakaten faszinierten mich die Gesichter der Begründer Swami Sivananda und Swami Vishnudevananda. Auch sie strahlten diese Innere Balance, Entspannung und Gelassenheit aus. Yoga – damit wollte ich schon immer mal beginnen, das würde mich reizen – aber nicht jetzt, ich muss ja gerade noch etwas fertig machen, und das noch und das noch und, und, und … Viele Ausreden, immer größer werdende Unzufriedenheit, viel Anspannung… Heute weiß ich, dass ich damals auf dem besten Weg zum Burn Out war.

Ich brauchte viele Jahre, bis ich mich dann endlich im Juli 2005 zu einem Yoga-Kurs bei Sivananda – Yoga anmeldete. Jede Woche (sofern ich nicht mal wieder geschäftlich unterwegs war) besuchte ich die Yoga – Stunden. Ich war begeistert von den Übungen, die Swami Vishnudevananda auf den Plakaten in den Räumen zeigte und liebte es, die Philosophien von Swami Sivananda in seinen Büchern nachzulesen.

Leider waren ja beide schon länger tot. Gab es denn nicht einen Yogi, der noch lebte und mir bewies, dass Yoga auch in der heutigen Zeit noch aktuell ist und mir zeigt, dass Yoga wirklich gut ist für mich, meinen Körper und meine Seele. Da fand ich die Bücher von B.K.S. Iyengar. Dieser Yogi wird 2011 schon 93 Jahre alt und zeigt Yogaübungen, die ich 46 Jahre jünger nicht hinbekomme… Obwohl als Kind sehr kränklich, hat er seinen Körper mit Yoga geheilt und gestärkt. Diese Geschichte überzeugte mich immer mehr.

Ich spürte, wie gut auch mir Yoga tat.  Ich freute mich jedesmal auf die Yogastunden und begann hin und wieder auch die offenen Stunden zu besuchen um öfter Yoga zu machen. Ich wurde endlich ruhiger, konnte meine Arbeit deutlich gelassener bewältigen, war viel entspannter und mein Immunsystem wurde deutlich stärker. Dem Burn Out konnte ich also gerade noch mal so entkommen.

Die vielen positiven Veränderungen und meine immer größer werdende Leidenschaft für Yoga entfachten dann den Wunsch in mir Yoga in Indien zu praktizieren. Es musste Indien sein, da ich seit ich denken kann davon träumte nach Indien zu fahren und Indien ist schließlich das Herkunftsland des Yoga.

Aber was sollte ich alleine in Indien? Wie sollte ich Lehrer finden, die mich unterrichten? Das war mir nicht ganz so geheuer, also entschloss ich mich Mitte 2006 mit  Sivananda – Yoga im Januar 2007 nach Indien zu fliegen und dort einfach die Yoga-Lehrer-Ausbildung zu machen. Gedacht, getan, ich klärte meinen 6-Wochen-Urlaubswunsch mit meinem Chef und meinen Kollegen, meldete mich an und am 19. Januar 2007 ging es dann direkt von München nach Delhi mit dem Flieger.

6 Wochen verbrachte ich in Indien. 4 Wochen bei der Yoga-Lehrer-Ausbildung und 2 Wochen durch das Land reisend.

Es war sicherlich die härteste, aber auch bewegendste Zeit meines Lebens. Ich war meinen Yoga-Vorbildern so nah: Ich stand am Grab und in der Sommerresidenz von Gandhi, spürte täglich auf dem Yogarasen die Präsenz von Swami Sivananda und Swami Vishnudevananda und verstand plötzlich, was ich bei Iyengar gelesen hatte.

Und ich spürte, dass sich mein Leben geändert hatte. Endlich spürte ich auch diese Gelassenheit, die Zufriedenheit, die ich mir immer gewünscht hatte und endlich war ich glücklich.

Seit dieser Zeit ist viel passiert. Vieles ist in Fluss gekommen und ist heute noch im Fluss. Ich habe neue Prioritäten gesetzt. Ich arbeite in meinem alten Job deutlich weniger und als Freiberuflerin, biete 5 Yogastunden in der Woche in Anzing an und alle 4 Wochen einen Entspannungskurs. Und ich lebe nun auch Familie, auch die kam nach Indien ganz überraschend. Nun habe ich einen Mann, 3 “Beute-Kinder” (Ausdruck meiner Mutter), zwei Jobs und trotzdem gelingt es mir (mal mehr, mal weniger) viel besser als früher meine Zeit einzuteilen und mir die Zeit für mich zu nehmen um Yoga oder Entspannungstechniken zu üben und wieder in meine Innere Balance zu kommen.

Ich bin dankbar und glücklich, dass ich durch Yoga und alles, was dazugehört so viel lernen durfte. Und gerne möchte ich diese Tipps an euch alle weitergeben. Und ich würde mich auch sehr über eure Beiträge und eure Tipps in Bezug auf Yoga, Entspannung, Bewussten Erfolg, Bewusstes Leben freuen. Also kommentiert fleißig :-)

Herzlichst

Sabine Schwarz

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