”Sabine
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Liebe blog-Leser,

ich hatte ja schon angekündigt, dass es sicherlich während des Umzugs schwierig sein wird zu schreiben. Und in der Tat, mein Denken dreht sich  nur noch um Umzugs-Kisten, organisatorische Fragen, Renovierung, Farben, Handwerker, neuen Yoga-Raum gestalten und putzen…

Gerade so konnte ich meine Umsatzsteuermeldung für das Finanzamt in meine Aktivitäten einbauen. Was aber immer funktioniert ist tatsächlich mein tägliches Yoga. Ich sage euch, das ist gar nicht so einfach, aber nun nach bereits 23 Tagen gehört Yoga schon so zu meinem Alltag, dass ich es trotz riesen Stress immer wieder schaffe mir mindestens 15 Minuten für Yoga abzuzwacken.

Aber ich bin ja immer noch in der Phase der ” Umprogrammierung oder Neujustierung meiner Zellen”  – die Informationen werden im Zellkern in den ersten 30 Tagen meines “Neue-Gewohnheiten-Programmes” gespeichert und an die nächste Zellgeneration weitergegeben. In meinen Muskeln, Organen und Knochen, werden die Weichen für die neue Gewohnheit gestellt (siehe Artikel “Das Leben in 100 Tagen ändern” aus der Happinez, zu finden in meinem blog vom 25.8.11). Ab dem 31. Tag dann, erfolgt die emotionale Programmierung…

Ich habe aber das Gefühl, dass es schon sehr gut wirkt. Körperlich und vor allem seelisch. Meine Gelassenheit ist schon phänomenal. Jedoch habe ich momentan das Gefühl, dass die Gelassenheit noch etwas oberflächlich ist und sich tief in mir drin der Stress und die Anspannung doch etwas bemerkbar machen. Ich schlafe immer mal wieder sehr schlecht und wache (wie gerade auch – es ist 2:10 Uhr :-) ) um halb zwei in der Nacht auf und kann nicht mehr schlafen. Meistens wälze ich mich dann bis um 6 Uhr rum, bis ich dann endlich einschlafe (wenn der Wecker dann um 7 oder 8 Uhr klingelt, bin ich extrem müde und brauche lange, in die Gänge zu kommen…).

Aber es gibt auch wunderbare Momente, wie heute Nachmittag, als mein Yogaraum im neuen Haus fertig eingerichtet war, geputzt, dekoriert und ausgeräuchert. Es war wunderbar, in diesem Raum zu stehen und zu wissen, dass dies in Zukunft MEIN Raum für Yoga, Entspannung  und auftanken sein wird.

Und zur Einweihung des Raumes machte ich natürlich Yoga in diesem Raum. Mein erster Yoga-Schüler war unser Benedikt, gerade 5 Jahre alt geworden und heiß auf Yoga. Seit Tagen spricht er mich immer wieder darauf an, wann wir endlich in dem neuen Raum das Yoga-Memory spielen können.

Und endlich war es soweit. Er suchte sich die vorderste Yoga-Matte und ein Yogakissen aus. Ich hatte ihm letztes Jahr von Yoga-Vidya, Bad Meinberg schon ein Yoga-Memory für Kinder mitgebracht. Letzte Woche bekam er dies dann zu seinem 5. Geburtstag.

Es ist ein Memory, mit vielen Yoga-Figuren und deren Tierbezeichnung für Kinder.

Immer wenn man ein Memory-Paar gefunden hat, muss man die jeweilige Yoga-Übung ausführen, damit man die Karten dann behalten kann. Benedikt ist beim Memory so gut, dass er mich jedes Mal total abzockt… Und heute machte er dann bei all seinen Karten-Paaren die Yoga-Übungen. Ich machte die Übungen vor und er machte sie nach. Viele kannte er auch so schon, von unseren früheren Yoga-Sessions oder sah auf dem Bild, wie sie ging. Wir hüpften durch den Raum wie ein Frosch, standen auf einem Bein wie der Flamingo oder ganz still in Balance wie der Baum. Wir hatten richtig Spaß, Benedikt wurde bei den Übungen immer kreativer und mutiger und irgendwann begann er mich zu korrigieren, weil ich die Übung nicht ganz richtig machte … :-) Ich bin ganz sicher, der kleine Kerl war im letzten Leben Yogi :-) .

 

 

Heute schaffte ich es sogar, ihn am Ende (nach ca. 30 Minuten) zu einer kurzen Endentspannung zu überreden. Das hält er allerdings noch nicht so lange durch. Da werde ich mir in Zukunft mal Geschichten überlegen, die ich ihm erzähle, durch die er beim Zuhören einfach etwas zur Ruhe kommen kann.

Für alle Mütter, die Yoga machen: ich kann euch dieses Memory wirklich empfehlen.

 

Insgesamt glaube ich, dass Yoga Kindern wirklich sehr hilft ihre Seelen wachsen zu lassen. Den nachfolgenden Auszug habe ich von der Seite www.kinderyoga.de,  in dem genau beschrieben wird, wie Yoga bei Kindern wirkt – sehr interessant:

 

“Auf der körperlichen Ebene verbessert sich die Motorik, das Körpergefühl und die Körperwahrnehmung. Das macht Yoga attraktiv für die steigende Zahl motorisch auffälliger und “zurückgebliebener” Kinder. Die Entwicklung hin zu einer immer differenzierteren Motorik ist wichtiger Teil der Hirnentwicklung des Menschen. Bewegungsmuster, die frühzeitig erlernt und verinnerlicht werden, bilden die Grundlage für das spätere logisch-abstrakte Denken. Zwar können (früh-)kindliche Defizite später ausgeglichen werden, aber nur mit einem deutlich grösseren Aufwand. Von den Eltern am meisten erwünscht, verbessert die Yoga-Praxis die Fähigkeit zur Konzentration, schult die allgemeine sinnliche Wahrnehmung und führt dadurch u.a. zu einer besseren Lernfähigkeit. Die Beachtung der Yamas und Niyamas (Regeln zum freundlich-konstruktiven Umgang mit sich und seiner Umwelt) im Kinderyoga kann des weiteren zu einer erstaunlichen Verbesserung im sozialen Umgang führen. In dokumentierten Einzelfällen konnte auch ein deutlicher Anstieg des Selbstbewusstseins und der Selbstsicherheit festgestellt werden. Bei Migräne-anfälligen Kindern konnten die Stärke der Anfälle deutlich gesenkt werden – teilweise bis zum völligen Ausbleiben. Der Umgang mit Neurodermitis und Allergien kann hilfreich unterstützt werden. Dies vor allem durch das Erlernen der Entspannung, die ja im Yoga nicht isoliert gelehrt und geübt wird. Vielmehr erfahren die Kinder Entspannung im Kontext von Anspannung, als Gegenstück dazu, als etwas, was zusammengehört. Durch das Prinzip von Anspannung-Entspannung erschliesst sich den Kindern ein universelles Mittel zum “Abschalten” bzw. zum “Umschalten”. Sie können so lernen, ihre Befindlichkeit selbst zu steuern. Und die Technik zur Entspannung muss gelernt werden. Dann jedoch wird sie – wie Schwimmen und Radfahren – nicht mehr verlernt.”

 

Für mich war die Stunde mit Benedikt eine wunderbare Abwechslung zu der vielen Arbeit. Seine Kreativität, Fröhlichkeit und sein Lachen bei den Übungen war so ansteckend, dass die Zeit wie im Fluge verging. Und spielerisch kam auch ich mal zu einer ganz anderen Form des Yogas!!

Meine Yoga-Einheiten der letzten Tage waren eher gekennzeichnet von Kürze (bis auf die Tage, wenn ich Kurse leite) und ähnlichen Übungsfolgen. Viel geübt habe ich das Surya Namaskar (Sonnengruß) aus dem Ashtanga und den Mondgruß. Je nach Zeit ergänzte ich diese Yoga-Flows um Übungen, die mir gerade so in den Kopf kamen:

 

Yoga – Tag 17/108

Es war wieder Montag und meine zwei Kurse schenkten mir 180 Minuten Yoga. Mittlerweile ist mein Zeh wieder ziemlich fit und ich kann alle Übungen zeigen und mitmachen.

Yoga – Tag 18/108

Ich begann mit der Wechselatmung und übte dann den Sonnengruß A und B und den Mondgruß. Dann folgte der Kopfstand, die Kopf-Kniestellung und der Drehsitz.

Yoga – Tag 19/108

Heute fanden wieder 2 Yoga-Kurse statt.

Yoga – Tag 20/108

Heute schaffte ich erst abends um 20 Uhr meine Yoga-Einheit zu machen. Tagsüber bestimmten Termine meinen Tag. Aber für kurze 20 Minuten reichte es dann doch und ich übte wieder den neuen Sonnengruß und den Mondgruß. Macht man diese beiden Übungsfolgen, hat man über 100 Muskeln gedehnt und gekräftigt und hat sich eigentlich jedes wichtige Körperteil gekümmert.

Yoga – Tag 21/108

Heute war es eine echte Herausforderung, dass ich bei all meinen Aktivitäten an Yoga dachte. Ein Termin jagte den anderen und EIGENTLICH hatte ich keine Zeit. Hätte ich mich zu dem 108-Tage-Programm verpflichtet, wäre heute sicherlich so ein Tag gewesen, wo ich auf Yoga verzichtet hätte. Aber so, baute ich dann 25 Minuten Yoga in meinen Tag ein – und siehe da!!! Es hat in der ganzen Hektik unglaublich gut getan, mal für einige Minuten runter zu kommen.

Yoga – Tag 22/108

Den ganzen Tag war ich dabei meinen neuen Raum zu putzen. Ich schrubbte den Boden, die Heizungen und die Fensterbänke. Dann behandelte ich den Parkettboden intensivst und ließ ihn ein. Verschwitzt und verspannt und sehr sehr müde von der letzten kurzen Nacht machte ich dann gegen Abend Yoga in unserem neuen Garten. Ich konnte mal ausprobieren, wie es mir gelingt, bei mir zu bleiben. Mathias wollte heute nämlich seinen 18. Geburtstag feiern und einige seiner Kumpels waren schon da. Und auch Benedikt hüpfte schon fröhlich durch den Garten. Unbeirrt führte ich an einem etwas geschützten Plätzchen meine Yogaübungen durch und ließ mich nicht stören und ablenken. Ich dachte immer an die Megaphone, die in Indien während meiner Yoga-Lehrer-Ausbildung bei Sivananda Yoga fast 24 Stunden Mantras durch Vrindavan tönten. Auch das störte uns irgendwann nicht mehr. Und das ist ja die Kunst von Entspannung – ruhig bleiben, wenn alles um einen herum tobt!!!

Yoga  – Tag 23/108

Heute war der schon oben beschriebene Kinder-Yoga-Tag.

 

Das war mal wieder eine spannende Yoga-Woche. Morgen werden wir entscheiden, ob wir am Wochenende umziehen oder den Umzug um eine Woche verschieben, da der Maler nicht fertig wird und wir es nicht schaffen, alle Böden vorher noch tiefen-zu-reinigen…

Mal sehen – nichts desto trotz freue ich mich schon wieder auf meine Yoga-Einheiten – hoffentlich viele in meinem neuen Raum!!!

Wir lesen uns hoffentlich sehr bald.

Herzlichst eure Sabine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das kennst du doch sicherlich auch: Du nimmst dir etwas vor, was du verändern möchtest – eine schlechte Gewohnheit aufgeben, mehr sporteln, gesünder essen, etc. – und du schaffst es einfach nicht.

So geht es mir mit dem täglichen Yoga. Seit meiner Yoga-Lehrer-Ausbildung habe ich mir immer wieder vorgenommen täglich Yoga zu machen. Aber irgendwie habe ich es bisher nie geschafft. Irgendwas kam immer dazwischen, oder mein Schweinehund war mal wieder zu groß!

Natürlich mache ich schon sehr häufig Yoga, aber jeden Tag, das wäre ein großes Ziel von mir.Ich weiß ja, wie gut es mir nach Yoga geht, wie gelenkig und ausgeglichen ich nach den Yogastunden immer bin und wie viel Entspannung mir mit Yoga geschenkt wird.

Vor einigen Tagen las ich dann einen sehr interessanten Beitrag in einem meiner Yoga-Foren. Wenn man über 100 Tage etwas jeden Tag macht, kann man seine Gewohnheiten neu programmieren. Genaue Details standen in einer Ausgabe von der Zeitung Happinez vor über einem Jahr. Ich habe mir diese alte Ausgabe gleich bestellt, um Genaueres zu erfahren.

Dieser Beitrag hat mich nun so inspiriert, dass ich mir vorgenommen habe, dieses Projekt nun für mich durchzuziehen. Ich habe mir jedoch 108 Tage vorgenommen (danke an die andere Sabine für die Inspiration), da die 108 im Yoga (auch im Hinduismus und Buddhismus) eine sehr heilige Zahl ist.

Meine Lieblings-Mala aus Indien

Meine Lieblings-Mala aus Indien

  • Es gibt viele hinduistische und buddhistische Schriften, in denen der Zahl 108 eine hohe Symbolkraft zugesprochen wird.
  • Meine Mala (yogische Gebetskette, mit der Mantras (heilige Worte) wiederholt werden) hat 108 Perlen.
  • Hinduistische Gottheiten haben 108 Namen. Die Rezitation der 108 Namen begleitet vom Abzählen der 108 Mala-Perlen gilt als heilige Handlung und wird oft in religiösen Zeremonien durchgeführt.
  • Der hinduistische Gott Shiva (Götter bei den Hindus sind mehr Qualitäten, sie haben genau wie wir auch nur den einen Gott: Brahman) tanzt als Nataraja seinen kosmischen Tanz mit 108 verschiedenen Tanzschritten.
  • Viele indische Tempelanlagen besitzen 108 Tempel, die Tempel selbst haben oft 108 Stufen.

Ich werde also 108 Tage jeden Tag Yoga machen (mindestens 15 min) und ich habe nur 2 Joker, die ich einsetzen kann. Um mich noch etwas mehr zu motivieren, werde ich mir auf einem großen Blatt einen bunten Kalender malen, den ich dann an eine Tür hänge, jeder Tag Yoga kann dort dann abgekreuzelt werden.

Und ich lade euch alle herzlich ein mitzumachen!!! Gemeinsam schaffen wir das noch leichter (gell Sabine :-) !)

Und damit ihr etwas inspiriert werdet, was die Abfolge oder Übungen betrifft, werde ich hier in meinem blog beschreiben, was ich gemacht habe, euch ein paar Bilder zeigen und Anregungen geben.

Grundsätzlich könnt ihr zu jeder Tages- und Nachtzeit Yoga praktizieren. Wichtig ist nur, dass ihr vorher ca. 2 Stunden nichts gegessen habt (oder etwas ganz Leichtes, z.B. eine Banane). Am praktikabelsten ist es wohl, morgens früh oder abends Yoga zu üben. Ich selbst tue mich mit morgens immer sehr schwer, daher mache ich abends so zwischen 17:00 Uhr und 20:00 Uhr Yoga. Aber auch das ist ein Ziel von mir, immer häufiger morgens Yoga zu machen, damit ich die Energien mit in den Tag nehmen kann. Abends kann ich ja dann noch einige wenige  Sonnengrüße (Sonnengebete) oder Mondgrüße zum besseren Einschlafen machen.

Und da ich ja schon am Samstag angefangen habe, habe ich ein paar Tage Vorsprung. Gerne beschreibe ich kurz mein Yoga – Programm der letzten Tage:

  • Tag 1/108 Samstag, 20.09.2011 11:00 Uhr -  15  Minuten: 3 Runden Kapalabhati (Feueratmung), 6 Runden Anuloma Viloma (Wechselatmung), 5 Runden Sonnengebet (3 x normale Geschwindigkeit, 2 x sehr langsam und bewusst), Kopfstand, Endentspannung.
  • Tag 2/108 Sonntag, 21.09.2011 19:00 Uhr – 45 Minuten: 2 Runden Sonnengebet, 3 Runden Mondgruß, Kopfstand, Schulterstand, Pflug, Fisch, Kopf-Kniestellung, Kobra, Heuschrecke, Drehsitz, Dreieck (also die klassische Rishikesh-Reihe), Anuloma Viloma, Endentspannung.
  • Tag 3/108 Montag 22.09.2011 18:00 Uhr – 3 Stunden: :-) Am einfachsten ist es immer, wenn ich Yoga – Kurse in Anzing leite, da mache ich automatisch vieles mit. Und gestern waren es bei 29 ° Celsius (!!!) im Yoga-Raum sehr wenige Teilnehmer (Gratulation an die, die da waren, ich bin stolz auf euch!!) und da habe ich alle Übungen mitgemacht.

Für Nicht-Yogis stelle ich mal meine Erklärung mit Bildern zum Sonnengruß als pdf.-Datei hier ein: Sonnengebet Sabine Schwarz

Tja und heute ist Tag 4, ich habe Yoga aber noch vor mir. Die Infos kommen also die nächsten Tage.

Soviel für heute, ich wünsche euch ein fröhliches yogieren und schreibt mir, wenn ihr mitmacht und wie es euch geht. Mitmachen meine ich 108 Tage eine neue Gewohnheit programmieren, das kann natürlich auch was anderes als Yoga sein, z.B. 108 Tage täglich joggen, kein Fleisch mehr essen, meditieren, spazieren gehen, etc. Frage dich doch einfach: “was möchte ich mir als (gute) Gewohnheit angewöhnen?” Finde etwas und mach mit!

Herzlichst eure Sabine

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