”Sabine
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Liebe blog-Leser,

hinter mir liegen die Yoga Tage 10 – 12 und das Ende meiner Reinigungskur.

 

Ich beendete meine Reinigungsphase am Montag mit der yogischen Darmreinigung Shanka Prakshalana.

In diesen Artikeln könnt ihr etwas mehr darüber lesen. Sie enthalten auch die genaue Anleitung zu diesem Ritual.

 

Shanka Prakshalana_Darmreinigung Yoga aktuell

Shanka Prakshalana_Darmreinigung Yoga Vidya

 

Dieses Reinigung dauert zwar zwischen 2 und 3 Stunden (ist auch manchmal ziemlich anstrengend), reinigt den Körper allerdings wunderbar. Alle Schlacken und Verkrustungen des Darms werden ausgespült. Ich fühlte mich danach so richtig rein und voller Energie. Meine Erfahrung deckt sich mit der Aussage in dem Artikel von Yoga aktuell, dass man immer weniger Salzwasser trinken muss, je häufiger man dieses Reinigungs-Ritual durchführt.

 

Das war das Ende meiner Reinigungskur und der Anfang einer bewussteren Ernährung. Ich spüre, dass sich dieses Mal ernährungstechnisch etwas gewandelt hat. Gestern war ich mit einer Freundin beim Mittagessen im Prinz Myshkin, einem vegetarischen Lokal. Ich hätte alles essen können, mochte ich aber nicht. Ich bestellte mir eine Misosuppe und ein paar Datteln und war happy… :-)

Abends beim Grillen mochte ich dann nur mein vorbereitetes Gemüse. Fleisch kann ich noch gar nicht sehen, geschweige denn essen.

Und heute versuchte ich zum ersten Mal wieder meinen sonst so geliebten grünen Tee zu trinken… nach 1 Tasse mochte ich keinen Tee mehr und goss mir wieder mein abgekochtes Wasser ein. Unglaublich, vor dem Fasten habe ich pro Tag 1 1/2 Liter grünen Tee getrunken!!!

Auch heute bei der Essensauswahl war ich sehr vorsichtig. Lange spürte ich in mich hinein, was mir wirklich summt (was mich reizt). Es gab dann wieder Gemüse mit Reis. Und die nächsten Tage mache ich mir mal wieder meine Mungbohnen-Suppe. Sie fehlt mir so richtig! :-)

 

Und ein Anfang ist es auch deshalb, weil mir meine liebe Freundin Renata gestern mit großer Begeisterung ein Buch empfohlen hat: “Kau dich gesund – jünger und fitter durch Kau-Jogging” von Jürgen Schilling. Bei Renata und ihrem Mann hat sich dadurch ihr Leben verändert. Sodbrennen, Völlegfühl und überflüssige Pfunde gehören der Vergangenheit an. Iphone sei dank bestellte ich das Buch gleich gestern und heute habe ich bereits begonnen, darin zu lesen. Es spricht mich sehr an und ich bin mir sehr sicher, dass dieses Buch auch bei mir noch einmal viel verändern wird. Die Tatsache ist ja eigentlich altbekannt,  dass durch das bewusste Kauen (Schmecken und Kauen = Schmauen) die Nahrung viel besser aufgenommen und verarbeitet werden kann und sich das Sättigungsgefühl viel früher einstellen wird. Ich bin also mal sehr gespannt und werde berichten.

 

Nun aber zu unserem 108-Tage – Yoga-Programm:

 

Yoga – Tag 10/108

Erst einmal war der Schreck am Sonntag-Abend riesengroß. Als ich von der Küche ins Wohnzimmer gehen wollte, knallte ich mit voller Wucht an eine Kiste und wusste, jetzt ist was passiert… Ich hatte große Schmerzen und konnte nicht mehr auftreten. Der Schreck fuhr mir durch alle Glieder: was, wenn ich mir den Fuß gebrochen habe? Was mache ich mit meinem 108-Tage-Programm. Mir war total schlecht und ich war wütend, auf mich, auf die Kiste, auf alle!! Jetzt, da es mir gerade soooo gut ging, ich voller Yoga-Elan war, sollte ich gebremst werden???

Es wurde so schlimm, dass mich Helmut die Treppen in den oberen Stock tragen musste und dann fuhr er schnell ins Geschäft, um mir die Krücken zu holen, damit ich wenigstens einigermaßen laufen konnte. Mir war zum Heulen. Mit großen Schmerzen machte ich mich für´s Bett fertig. Ich nahm sofort ein Globuli Arnica 1000 (hochdosiert also) und Helmut besorgte mir Eis zum kühlen. Mein ganzer Fuß schmerzte uns sah geschwollen aus.

Im Bett kühlte ich dann mit Eis und stellte mir immer wieder helles, heilendes Licht im Fuß und den Zehen vor. Irgendwann schlief ich ein und spürte zum Glück meinen Fuß kaum noch.

Und siehe da, am nächsten Morgen konnte ich wieder auftreten und endlich meinen Fuß mal genauer betrachten. Die Schmerzen hatten sich in den zweitletzten rechten Zeh zurückgezogen (komisch, den hatte ich letztes Jahr schon mal gebrochen…) und das erste Gelenk wurde dann auch etwas blau. Ich stützte den Zeh an den mittleren Zeh mit einem Dachziegelverband und konnte mich fast schmerzfrei bewegen. Puh, Glück gehabt. Meinem Yoga-Projekt stand nichts mehr im Wege. Nachdenklich macht mich die ganze Geschichte aber schon.

Hat irgendjemand eine Idee, was dieser Zwischenfall mir sagen soll????

Abends in den zwei Yoga-Kursen konnte ich dann fast alles mitmachen. Allerdings fiel das Sonnengebet (ausnahmsweise) mal aus – zur Freude der meisten Yoga-Schüler (warum mögen eigentlich so viele den Sonnengruß nicht????). Statt des Sonnengrußes machten wir andere Aufwärmübungen, die auch ich gut zeigen und mitmachen konnte.

Yoga – Tag 11/108

Es war wieder mal sehr frühes Yoga angesagt, da ich den ganzen Tag Termine hatte. Also hieß es wieder vor Helmut aufstehen, der durfte nämlich noch liegen bleiben. Bereits um 7:45 Uhr stand ich auf der Terrasse mit meiner Yoga-Matte. Ups, war das noch kalt. Da musste ich mich wohl etwas wärmer anziehen. Trotzdem wollte ich unbedingt Draußen Yoga machen und den beginnenden Tag genießen. Und es war toll!! Es war so ruhig, friedvoll und das Yoga sehr intensiv.

Und so sah mein Programm aus:

  • Kapalabhati
  • Sitzen im Schneidersitz, Hände auf den Boden schräg hinten stellen. Einatmen, Brustkorb heben, Schulterblätter zusammen, Ausatmen, entspannen.
  • Schneidersitz, nach Vorne beugen und die ausgestreckten Arme lang nach Vorne. Dehnen und tief atmen
  • Sitzende Katze
  • Fliegende Haare – Hände vor dem Herzen verschränken, Ellenbogen auf einer Höhe und wechselseitig nach rechts und links drehen. Nach hinten schauen. So schnell, dass Haare fliegen. Kräftig dabei atmen.
  • Normale Katze im Vierfüßlerstand.
  • Beine heben – abwechselnd rechtes und linkes Bein gestreckt heben.
  • Kopfstand (Shirshasana)
  • nach unten schauender Hund  (Adho Mukha Svanasana)
  • Kobra (Bhujangasana)
  • Kamel (Ustrasana)
  • Hund
  • Taube (Kapotasana)
  • Kopf-Kniestellung (Paschimothanasana)
  • Drehsitz (Ardha Matsyendrasana)
  • Endentspannung

Ich glaube, so langsam gefällt es mir immer besser, morgens Yoga zu machen. Ich bin dann den ganzen Tag so gelassen und entspannt. Und lustigerweise ist dann alles im Fluß und klappt wie am Schnürchen. Und auch München mit seiner Hektik konnte mich gestern nicht stressen. Nicht die U-Bahn, nicht die überfüllten Straßen und nicht der Scanner in der Firma, der manchmal gesponnen hat. Es war einfach großartig. Und ich war natürlich unendlich dankbar, dass ich mit meinem Zeh immer besser laufen konnte. Noch mal Glück gehabt…

Yoga – Tag 12/108

Heute finden wieder zwei Yoga-Kurse statt. Den Morgen-Kurs habe ich schon hinter mir und gleich gehts zum Abend-Kurs. Mein Programm für heute habe ich also mehr als erfüllt. :-)

 

Wie sieht es bei euch aus? Wer übt fleißig mit und wie geht es euch???

 

Für heute schließe ich hier und wünsche euch allen eine gute Zeit.

Schaut mal wieder rein.

 

Herzlichst

Eure Sabine

 

 

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Liebe blog-Leser,

gestern sah ich im hessischen Fernsehen den Vortrag des Dalai Lama im hessischen Landtag. Es ist schon faszinierend, was dieser Mensch in den Menschen und auch bei mir auslöste. Man schaut ihn an und bekommt einen Schauer… Man weiß nicht so genau, ob man vor Rührung lachen oder weinen soll. Und wenn der Dalai Lama lacht, klingt es nach einem glucksenden kleinen Jungen. Und wie er immer die Hand vom hessischen Ministerpräsidenten genommen hat… Das ist ins seiner Kultur etwas ganz Normales, aber man sah an der Haltung von Ministerpräsident Volker Bouffier, dass es ihm so gar nicht geheuer war. Das war so nett :-) .

Vor dem Vortrag erzählte ein Verantwortlicher der Tibet-Gesellschaft, wie der Dalai Lama so lebt: dass er  morgens um 3:30 Uhr aufsteht und  einige Stunden meditiert, dass er sich sehr gesund ernährt (vegetarisch) und dass er den ganzen Tag nur abgekochtes Wasser trinkt.  Hoffentlich wird der Dalai Lama durch diese gesunde Lebensweise mal sehr sehr alt wird und hoffentlich bleibt er weiterhin so fit und vital!

Und ich habe was mit dem Dalai Lama was gemeinsam :-) . Ich trinke momentan auch den ganzen Tag abgekochtes Wasser. Gleichzeitig mit meinem Yoga-Projekt begann ich letzten Samstag eine (nur) 9-tägige ayurvedische Reinigung. Ich hatte das Gefühl, dass ich mal wieder entgiften und entschlacken musste.

Letztes Jahr habe ich nur mit Wasser und Tee im August gefastet, das war mir dieses Jahr aber irgendwie zu heavy, daher habe ich die etwas sanftere, aber nicht weniger effektive Variante der ayurvedischen Reinigung gewählt.

Ich esse nichts anderes als Mungbohnen-Suppe, die soooo lecker ist, dass sie mir auch heute am 5. Tag noch nicht aus den Ohren herauskommt. Mungbohnen sind in der Lage, Toxine aus dem Körper zu schwemmen und regen das Verdauungsfeuer (Agni) an.  Sie sind reich an pflanzlichem Protein und Mineralien und verbessern die Gesundheit und die Vitalität und man nimmt auch ein wenig ab. Hier ist das Rezept: Mungbohnen-Suppe Rezept

Den Morgen beginne ich bei dieser Reinigungs-Kur mit einer Tasse (Haferl) Ingwer-Wasser (es geht auch Wasser mit einer halben Zitrone und etwas Honig oder Salz), damit meine Verdauung so richtig in Gang kommt und einem kleinen ayurvedischen Ritual (kurze  Abhyanga-Massage, Öl schlürfen, Zungen-Reinigung und Nasendusche). Ich trinke täglich ca. 1 1/2 Liter abgekochtes Wasser und hin und wieder mal einen Kräutertee. Am Anfang hatte ich tierische Kopfschmerzen durch das Entgiften. So langsam wird es jedoch besser und ich habe das Gefühl, dass ich immer vitaler und irgendwie “sauberer” werde. Auch meine Haut wird immer besser und weicher.

Das schöne an dieser Kur ist, dass man nicht hungern muss und trotzdem was Gutes für den Körper tut. Die Gifte und Schlacken, die sich während der Kur lösen, werden dann bei einer Darmreinigung aus dem Körper beseitigt.

Dieses minimalistische Essen hat noch einen riesen Vorteil. Man freut sich wieder viel mehr auf das Essen und würdigt das Essen als etwas sehr besonderes. Schlimm ist nur, dass ich permanent an Essen denke und davon träume was ich leckeres nach der Fastenzeit kochen werde :-) . Aber ich halte durch bis Sonntag – versprochen!!!

Und nun kommen wir aber zum Yoga, es war immerhin der vierte Yoga-Tag:

Yoga-Tag 4/108 18:00 Uhr

So langsam wird es schon zum täglichen Bedürfnis Yoga zu machen. Habe mich sehr auf das Yoga gefreut und mit dieser Freude viel länger yogiert als geplant. Leider musste ich Yoga drinnen machen, weil es draußen einfach zu heiß war.

Begonnen habe ich mit 6 Runden Sonnengebeten, dann übte ich 2 Runden den Mondgruß (der ist etwas schwerer und für mich sehr ungewohnt und ohne Spickzettel geht da noch gar nichts).  Nach der Anwärmphase habe ich dann wieder die Sivandanda – Rishikesh-Reihe gemacht, ohne Dreieck, da dies ja beim Mondgruß schon dabei ist. Danach folgten wieder 3 Runden Kapalabhati (die Feueratmung, die stark reinigt), 6 Runden Wechselatmung und einige Minuten Endentspannung.

Und dann habe ich eine neue Übung geübt (Taube mit Fuß im Ellenbogen), musste aber sehr schnell feststellen, dass ich diese Übung ohne Hilfe einfach nicht hinbekomme. Die muss ich mit meinen Yogis mal in den Yoga-Stunden machen, dann können wir uns gegenseitig unterstützen und schauen, ob wir das anatomisch überhaupt hinbekommen.

(Keine Angst, das auf dem Bild bin ich nicht, das Foto habe ich mir von Yoga Vidya ausgeliehen. Und bei dieser Übung soll der angehobene Fuß nun in den linken Ellenbogen – WIE SOLL DAS GEHEN?)

 

 

Der morgige 5. Yoga-Tag ist schon gesichert, da ich ja 2 Yoga-Kurse habe. Bei dem Wetter ist das im Dachgeschoss zwar eine echte Herausforderung, aber ich quäle meine Schüler nicht ganz so, weil das Wetter den Kreislauf schon genug belastet.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und viel Spaß und Erfolg, bei allem was ihr tut.

Herzlichst

Eure Sabine

 

 

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