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Sabine Schwarz im Drehsitz

Liebe blog-Leser,

sehr lange ist es her, dass ich am PC saß und den letzten Artikel geschrieben habe. Unser 1. Sommer im neuen Haus und Garten bot so viele schöne Momente, dass ich darüber das Schreiben des blogs komplett vergaß.

Nun aber gibt es sie wieder, diese kuscheligen Momente auf meinem Lieblingsplatz vor dem Kaminofen… und nun ist sie wieder da die Lust zum Schreiben und meine Erfahrungen zu teilen.

Zuerst einmal möchte ich mich bei den vielen Menschen bedanken, die einen Kommentar hinterlassen, mir Emails geschrieben oder mich direkt angerufen haben. Es war toll, mich mit euch allen auszutauschen. Es ist für mich etwas ganz besonderes zu hören, dass ich mit meinem blog Mut machen konnte und Begleitung sein durfte auf einem ähnlichen Weg!

Gerade in den letzten Wochen wurde ich natürlich immer wieder gefragt, wie es mir jetzt geht. Als Kommentar habe ich darüber schon kurz geschrieben, möchte es aber natürlich noch mal in meinem blog mit Allen teilen:

Nach genau 9 Monaten ist mein Knie topfit und ich vergesse sehr häufig, dass ich überhaupt mal ein Problem mit dem Knie hatte. Ich kann mittlerweile ALLES komplett schmerzfrei machen: komplett strecken und beugen, alle Yoga-Übungen inkl. Fersensitz und Lotus-Sitz, Nordic-Walking (1 Stunde und mehr), bergab wandern, Joggen (habe ich allerdings erst kurze Strecken versucht), Trampolin springen, tanzen, etc. Es ist ein tolles Gefühl und ich bin unendlich dankbar dafür.

Und ich bin auch ein bisschen sehr stolz, dass ich meinen Weg so konsequent und erfolgreich gegangen bin. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie häufig ich von Menschen “angefeindet” wurde, die überhaupt kein Verständnis dafür hatten, dass ich mich nicht operieren lassen wollte und die mich permanent zu einer OP als das “einzig wahre” Heilmittel überreden wollten. Heute sind diese Stimmen sehr sehr leise geworden und ich hoffe, dass ich diese Menschen mit meiner Geschichte ein klein wenig zum Überdenken ihrer extremen Meinung bringen konnte!

Gerade bin ich dabei mich auf mein erstes Skifahren vorzubereiten, was in den nächsten Wochen stattfinden soll. Das OK von meinem Orthopäden und Physiotherapeuten habe ich, da mein Knie mittlerweile genügend Kraft und eine fast 100 %-tige Stabilität hat. Sowohl mein Physiotherapeut als auch mein Orthopäde sind extrem begeistert, von meiner sehr schnellen Gesundung!! Der Orthopäde erklärt meine fast 100 %-tige Stabilität mit einer guten Vernarbung, die scheinbar die Kreuzbandfunktion übernommen haben (er sagt, dies passiert bei ca. 15 % aller Kreuzband-Patienten – er weiß aber nichts von Mohamed Khalifa :-) – beim nächsten Termin werde ich es ihm aber mal erzählen…), mein Physiotherapeut glaubt an die Methode von Mohamed Khalifa und fühlt sich in seiner Arbeit, die ähnlich ausgerichtet ist vollkommen bestätigt.

Meine Gewebe-Verklebungen, die mich monatelang mürbe gemacht haben und meinen Genesungs-Prozess für meine Begriffe etwas verlangsamt haben, habe ich mit Globuli, sehr viel Ultraschall, manueller (sehr schmerzhafter) Therapie meines Physiotherapeuten, viel Visionierungs- und Energiearbeit und viel viel Training (vor allem Fahrradfahren) dann plötzlich super in den Griff bekommen.

Immer wieder habe ich mir visioniert, wie ich beim Yoga mein Gesäß wieder vollständig auf die Fersen ablegen kann und dann am 7. Juli – fast 6 Monate nach meinem Unfall, während eines 3-tägigen-Yoga-Workshops bei Christiane Wolff – war es soweit. Mein Gesäß berührte erstmalig meine Ferse!! Mir rutschte ein kleiner Jubelschrei raus und Christiane sah mich ganz verwirrt an :-) . Ich war unendlich glücklich und spätestens in diesem Moment war ich mir ganz sicher, dass ich mit meinem Knie wieder alles werde machen können!!

Seit 3 Wochen habe ich mein Training durch meine viele Arbeit sehr vernachlässigt. Ich kam in den letzten 2 Wochen gerade mal auf 1 x pro Woche Yoga… :-( … Und trotzdem läuft mein Knie noch sehr rund und bereitet null Probleme. Auch diese Erkenntnis ist toll. Das heißt, dass ich auch trainingsmäßig wieder ein ganz normales Leben (aber kein faules!!) leben kann.

Nun aber noch mal zu meinem Vorhaben bald wieder auf den Skiern zu stehen. Körperlich wird es sicherlich keine so ganz große Sache, aber kopfmäßig muss ich noch ganz schön arbeiten. Zwar träume ich sehr regelmäßig, dass ich wieder Ski fahre und dass es sehr gut klappt, aber schon beim Erzählen, dass ich bald wieder Ski fahren werde, bekomme ich Herzklopfen.

Und auch mein persönlicher Skitrainer zeigt mir meine Grenzen auf. Heute Morgen sollte ich versuchen an einer Treppenstufe auf und ab zu springen – mit beiden Füßen und dann sehr schnell rechts – links. Runterspringen ist kein Thema, aber hoch springen ging nur mit festhalten. Es war unglaublich, welche Streiche mir mein Kopf gespielt hat. Ich hatte wirklich Angst hoch zu springen. Und auch bei den wechselseitigen, schnellen Steps versagte meine Koordination. Langsam ging es gut, aber schnell ging gar nicht. Es war frustrierend… Aber nun weiß ich wenigstens, wie ich weiter trainieren kann – danke an meinen Helmut!!

Nachdem ich monatelang auf Krücken gelaufen oder gehumpelt bin, hatte ich mir einen fürchterlich falschen und ungesunden Gang angewöhnt. Meine Fehlstellungen bearbeite ich mit Kursen in der Fußschule München und mit meinem Physiotherapeuten. Ich musste wieder richtig “neu laufen” lernen!! Alleine kann man das kaum bewältigen. So langsam wird es wieder besser und runder, trotzdem habe ich “Nachfolge-Wehwechen”. Seit einigen Wochen habe ich totale Schmerzen in meiner linken Schulter. Der Orthopäde sagt, ich habe eine Entzündung an einer Sehne, mein Physiotherapeut sagt, dass sich Muskeln und Sehnen verkürzt haben. Nun mache ich also wieder Physiotherapie (die Krankenkasse wird sich freuen…), nehme Globulin, visioniere, bekomme es aber noch nicht so wirklich in den Griff, aber ich bin sicher, das wird schon bald wieder.

Einem letzten Thema möchte ich mich noch widmen, auf das ich immer wieder angesprochen wurde: Arthroserisiko bei Kreuzbandriss ohne OP:

Das Thema Arthrose habe ich natürlich auch mit meinem Orthopäden besprochen und habe erfahren, dass man dieses Thema sehr differenziert sehen sollte: Zuerst einmal bin ich natürlich sicher, dass mein Kreuzband durch die Behandlung bei Mohamed Khalifa wieder nachgewachsen ist. Das ist meine Erklärung für meine fast wieder 100 %-tige Stabilität des Knies. Und diese hohe Stabilität minimiert das Arthrose-Risiko natürlich deutlich! Zum anderen ist Arthrose auch immer abhängig vom Gewicht. Ich wiege 48 kg, da ist das Risiko lt. Aussage meines Orthopäden eh ausgesprochen gering. Dann spielt lt. seiner Aussage noch der Fitness-Grad vor dem Unfall eine Rolle und auch der war bei mir ja extrem gut und ist es auch wieder.

Mein Arzt hat eine Langzeitstudie zum Thema “Kreuzbandriss und Arthrose nach OP und ohne OP” durchgeführt (zu finden unter: www.markus-kessler.de), die ganz klar beweist, dass nicht Operierte nach 11 Jahren auch nicht mehr Arthrose haben, als Operierte.

Und dann hilft es auch ungemein das Arthrose-Risiko zu minimieren, wenn man konsequent an seiner Haltung (Füße, Knie, Hüfte, etc.) arbeitet. Dazu belege ich immer wieder Kurse bei der Fußschule München und arbeite regelmäßig mit meinem Physiotherapeuten.

Na ja und ich glaube natürlich auch an die Macht meiner Gedanken. So wie ich mein Knie wieder in Rekordzeit hinbekommen habe, so visioniere ich mir auch gesunde und bewegliche Knie bis an mein Lebensende  :-)

Lasse ich die letzten 9 Monate noch einmal Revue passieren, dann bin ich glücklich und dankbar, dass alles so gut gelaufen ist, ich danke Herrn Khalifa für seine heilenden Hände (den Schmerz habe ich zum Glück in der Tat verdrängt), Herrn Dr. Kessler für seinen Optimismus und meinem Physiotherapeuten Bernhard Weber für sein grenzenloses Engagement!! Und dennoch haben mich die letzten Monate ungeheuer viel Energie und vor allem Zeit gekostet! Aber das Ergebnis zählt und ich bin happy, wieder so fit wie heute zu sein!!

Und heute genieße ich es auch einfach mal keine Übungen zu machen und auch mal kein Yoga zu machen… das tut einfach mal sehr sehr gut!! Und endlich kann ich mich auch wieder anderen Dingen widmen, die mir so wichtig sind!!

In diesem Sinne – geht konsequent euren Weg, seid diszipliniert und bleibt immer neugierig.

Herzlichst eure

Sabine

 

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Das war der Blick in Kelchsau am 15. Januar 2012, den ich hatte, als ich ganz für mich alleine eine Piste runterfuhr, ganz bewusst im Moment war, die Natur genoss und ein großes Glücksgefühl spürte.

Eine Liftfahrt später, nach einem Gespräch mit einem älteren Herrn über die Rücksichtslosigkeit mancher Skifahrer und des Sinn und Zwecks des alpinen Skifahrens, war ich nicht mehr bewusst, war ich mit meinen Gedanken noch bei dem Thema “Sinn und Zweck des Skifahrens” – und Krach – im Bruchteil einer Sekunde lag ich auf dem Hinter, verdrehte das Knie, flog mit meinem Körper über mein Knie, hörte es im Knie krachen und blieb mit einem wahnsinnigen Schmerz auf dem Rücken liegen. Zum Glück bekam ich schnelle Hilfe von einem sehr freundlichen Paar, die sich rührend um mich kümmerten und meinen Transport sofort organisierten.

Lange Rede, kurzer Sinn, die weiteren Ereignisse sind schnell beschrieben: Skibob, Sessellift ins Tal, warten im Lifthäuschen (zum Glück hatte ich ein Buch und genügend Tee dabei :-) ), Krankenhaus Kuffstein, Kernspin Poing, Orthopäde Poing, niederschmetternde Diagnose: Kreuzbandriss, Innenbandriss, Meniskus leicht lädiert, Schienbein angebrochen!!

Heute sind meine ständigen Begleiter diese zwei blauen Krücken:

 

Und mein Knie wird durch eine Schiene stabilisiert:

 

 

Im ersten Moment zog es mir den Boden unter den Füßen weg. Ich hätte heulen können, als mir die Ärztin der Radiologie meine Kernspin-Bilder auf dem PC zeigte und mir die Verletzungen darlegte…

Und wieder zuhause fühlte ich mich so hilflos, die Schmerzen waren groß und meine Vorstellung war, dass ich nun 6 Wochen nichts mehr tun könnte und operiert werden müsste, dann noch mal bewegungsunfähig wäre, lange Reha, etc. – keine angenehme Vorstellung. Eine leise Stimme in mir sagte jedoch immer wieder: “das wird schon…”. Ich war aber zu geschockt um genau hinzuhören.

Nachmittags hatte ich dann einen Termin beim Orthopäden, einem Kniespezialisten und Chirurgen. Meine Meinung von Chirurgen ist nicht sonderlich gut. Sicherlich, retten sie Leben, aber sie schnippseln auch gerne und oft unnötig. Umso überraschter war ich, als mir Dr. Kessler dann sagte, dass er nicht operieren will. Er war sich sicher, dass wir das auch so wieder hinbekommen und machte mir großen Mut. Noch zwei Wochen Krücken, dann volle Belastung nur mit Schiene und ohne Krücken. Dann dürfte ich auch wieder Auto fahren… Na das klang doch schon viel positiver!!!

Danach ging es mir schon viel besser. Ich pflegte mein Knie und verbrachte den restlichen Tag ganz ruhig auf dem Sofa.

Am nächsten Tag telefonierte ich mit meiner Mutter, die mir von ihrem Heilkreis erzählte und riet mir, meinem Knie heilende Energien zu schicken.

Endlich klingelte es bei mir. Die ganze Zeit hatte ich mich schon gefragt, was mir die Verletzung sagen möchte. Und plötzlich wusste ich: ich sollte mich mit den Themen Selbstheilung und Energien beschäftigen. Und um wieder heil zu werden, wollte ich nun meine Selbstheilungskräfte aktivieren. Ich hatte schon viele Bücher darüber gelesen, wie Menschen ihre Erkrankung/Verletzung mit ihren eigenen Energien heilten, in dem sie sich vorstellten, wie Knochen wieder zusammenwuchsen, Zellen sich wieder zu einem neuen Band formierten, Tumore einfach “wegschmolzen”, etc.. Die Kunst ist es auch, sich auch immer wieder im gesundeten Zustand vorzustellen.

Im Grunde ist es das gleiche Prinzip, wie bei den Visionen: Energie folgt der Aufmerksamkeit. Wir schaffen uns unsere eigene Realität.

Und es ist ja auch das Prinzip von Hormon-Yoga als Therapie, das ich seit Jahren lehre. Auch hier schicken wir die Energie zu den Hormondrüsen und stellen uns vor, wie sie durch die Energien wieder regeneriert werden. Und dass das klappt konnte ich ja am eigenen Leib erleben und bekomme es immer wieder durch meine Teilnehmerinnen im Yoga-Kurs bestätigt. Ich habe so meine Wechseljahre-Probleme in den Griff bekommen und eine Schülerin muss nach ca. 2 Jahren Hormon-Yoga nur noch die Hälfte ihrer Hormontabletten für die Schilddrüse nehmen. Ihr Schilddrüse hat sich nach 30 Jahren der Unterfunktion durch das Hormon-Yoga langsam wieder  normalisiert.

Innerlich spürte ich immer mehr, dass ich erfasst hatt, um was es wirklich ging, was ich zu lernen hatte. Ich recherchierte sofort weiter im Internet. Vor allem, wie mir das Yoga helfen kann, schneller wieder fit zu werden. In einem Yogalehrer-Forum fand ich dann einen Link zu der Seite von Mohamed Khalifa:

Seite von Mohamed Khalifa

Man nennt ihn auch den Wunderheiler von Hallein. Schon viele große Sportler waren bei ihm und er half ihnen ohne OP ihre großen Verletzungen wieder sehr schnell und vollständig zu heilen.

Ich las die Inhalte der Seite mit sehr großer Aufmerksamkeit und in mir begann es zu kribbeln. Ich hatte das Gefühl, dass meine Seele zu hüpfen begann. Gleich bestellte ich die 2 Bücher über ihn: “Mohamed Khalifa – Heilen nur mit den Händen” und “Heilen statt reparieren”.

Das erste Buch wird im Klappentext so beschrieben:

“Mohamed Khalifa heilt schwerste Muskel- und Gelenksverletzungen in nur einer Stunde; ohne Operation, nur mit seinen Händen. Er half Sportstars wie Boris Becker, Sergej Bubka oder Mario Basler und Menschen, die keinen Ausweg mehr wussten. Mohamed Khalifa gilt als Wunderheiler, doch er hat lediglich einen neuen Weg in der Medizin gefunden. Einen Weg, der neue Physik und die Achtung vor den Selbstheilungskräften des Körpers miteinander verbindet.”

Seit diesem Moment geht es mir wieder richtig gut. Ich nehme meine Verletzung dankbar an und weiß, dass sie mir hilft eine neue Entwicklung zu durchlaufen, die ich anders nicht geschafft hätte.

Und meine mir auferlegten Achtsamkeitsübungen “muss” ich nun in jeder (zumindest stehenden) Sekunde anwenden. Sobald ich einen Moment nicht achtsam bin, haut es mich mit den Krücken um, verliere ich das Gleichgewicht, falle ich die Kellertreppe runter, bewege ich mein Knie unachtsam und werde mit Schmerzen bestraft.

Und ich muss natürlich jeden Moment ganz aufmerksam sein, damit ich meinen Alltag unter etwas erschwerten Verhältnissen gut managen kann. Ich muss mir genau überlegen, wie ich meinen Tee, meine Tasse, mein Frühstück, etc. von einem Ort zum anderen bekomme. Da ich mich ja immer noch etwas schonen muss, möchte ich nur die notwendigsten Wege gehen und muss mich daher ganz neu und ganz anders organisieren.

Ich freue mich nun auf die nächste Zeit und weiß, dass es Tag für Tag leichter wird und ich Tag für Tag Fortschritte machen werde. Und ich bin mir sooo sicher, dass ich wieder vollständig gesund werde und mein Knie genauso belasten kann wie vorher, es gibt für mich gar keine andere Alternative!!

Und mein Yoga klappt auch immer besser. Bereits 3 Tage nach dem Unfall begann ich wieder mit meinen Yoga-Übungen. :-) Dazu aber mehr im nächsten blog…

Nun wünsche ich euch erst einmal alles Gute und immer viel Kraft und Einsicht, auch negative Ereignisse als Wachstumschance zu sehen.

Herzlichst

Eure Sabine

 

 

 

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