”Sabine
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Sehr schöner und lustiger Artikel über den Umgang mit Stress. Ich habe den Artikel gestern Aben bei meinem allmonatlichen Entspannungskurs vorgelesen. Den Artikel sollte man sich auffhängen und immer wieder mal lesen!!!

Artikel Hirschhausen Lachen als Entspannung

Kurze aber sehr herzliche Grüße

Eure Sabine

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… eine alte chinesische Weisheit, die Lothar Seiwert mal zu einem Buchtitel gemacht hat, um den Lesern den Vorteil der Entschleunigung und des Zeitmanagements näher zu bringen…

 

Liebe blog-Leser,

da bin ich wieder!!! Nach 43 Tagen Abwesenheit durch Umzug, Einzug, Abbauen, Putzen, Aufbauen, Umbauen, Einbauen, Ankommen, Kisten auspacken, neue Räume finden, Nägel in die Wände hauen, Handwerker betreuen und natürlich der täglichen Arbeit, nehme ich mir ENDLICH wieder die Zeit diesen blog weiterzuführen. So langsam beginne ich mich wirklich heimisch zu fühlen und komme an. Und damit habe ich endlich wieder die Muse nachzudenken und zu schreiben.

Es war extremst stressig die letzten Wochen und ich bin häufig an meine körperliche und energetische Grenze gestoßen. Es ist schon verrückt, was solch ein Umzug mit einem macht. Obwohl ich doch genau weiß (und das auch immer lehre…) wie wichtig Pausen sind, wie notwendig Entschleunigung ist, habe ich mich auch oft nicht daran gehalten. Mein “Leistungsdenken” und vor allem mein “Perfektionsanspruch”  und mein “innerer Kritiker” haben es mir oft nicht “erlaubt” mal 3 gerade sein zu lassen und einfach mal eine Pause zu machen. Ich war wie ferngesteuert… bis ich dann eines Nachmittags vor lauter Schwindel und Übelkeit nicht mehr stehen konnte… Dann erst begann ich nachzudenken. Und natürlich fiel mir dann genau dieser Satz: “Wenn du es eilig hast, gehe langsam” mehrmals, von ganz unterschiedlichen Seiten zu.

Warum begreifen wir das aber immer erst, wenn wir einen Schuss vor den Bug erhalten haben?

 

Dabei ist das Entschleunigen so wirkungsvoll. Und ich merke ja selbst, wie gut es mir tut, wenn ich in meinem (auch etwas selbstgemachtem) Stress  mal auf die Bremse trete und statt noch schneller und hektischer einfach mal langsamer werde. Alles geht viel einfacher, viel gelassener, viel freudvoller…

Dabei müsste ich es doch eigentlich wissen, das ist genau die Qualität, die wir in Indien so lieben. Shanti shanti – das bedeutet nicht nur Frieden, sondern auch “langsam, langsam, nur die Ruhe”. Kein Inder würde unsere Hektik verstehen, oder gar übernehmen. Das durfte ich die letzten Tage wieder erleben, bei der Visastelle hier in München… Und irgendwie ist durch diese Einstellung in Indien alles viel leichter. Dort warten wir halt mal 2 Stunden auf den Zug, auf den Fahrer und bleiben ruhig und gelassen – und nicht nur, weil wir im Urlaub sind, sondern weil hier die Uhren einfach anders ticken. Warum können wir nicht ein klein wenig übernehmen von dieser indischen Gelassenheit? Warum müssen wir immer noch mehr powern, noch schneller noch druckvoller arbeiten? Leben wir nicht alle etwas wie der Hamster im Hamsterrad, der immer nur rennt und rennt…

Nun ja, ich werde es mir immer wieder zu Herzen nehmen und öfter in mich hineinspüren, ob ich eine Pause oder Entspannung brauche und dann werde ich Entschleunigen!!!

Sicherlich wäre ich während dieser stressigen Zeit komplett zusammengeklappt, hätte ich nicht mein tägliches Yoga.

Ich bin stolz auf mich, ich habe 71 Tage am Stück täglich Yoga gemacht, ohne bisher einen Joker einzusetzen. Mittlerweile gehört Yoga so zu meinem Alltag, wie Essen und Trinken, es ist toll.

Ich spüre sehr viel Veränderung, seitens meiner Beweglichkeit, die deutlich besser geworden ist (mittlerweile komme ich sogar wieder in den  Spagat… :-) ). Auch habe ich viel mehr Kraft bekommen, was mir besonders beim Kisten schleppen von großem Vorteil war. Mein Rücken ist so stabil, dass ich trozt schwerer Arbeit von Rückenschmerzen verschont blieb.

Und eine ganz interessante Feststellung mache ich. Ich habe viel mehr das Bedürfnis mal wieder zu meditieren, als die letzten Jahre.

Früher habe ich ja sehr viel meditiert, da hatte ich noch keine Familie und viel viel Zeit. In den letzten Jahren ist das Bedürfnis zu meditieren geringer geworden, auch weil ich deutlich ausgeglichener bin, als früher. Früher brauchte ich das Meditieren immer um mein nicht immer angenehmes und meist sehr chaotisches Leben etwas gelassener bewältigen zu können.

Heute ist mein Leben ruhiger, viel angenehmer und entspannter und ich brauchte die Innenschau nicht mehr so sehr.

Durch mein tägliches Yoga-Programm bin ich auf einmal wieder sehr neugierig auf Meditationsformen geworden. Bei meiner täglichen Yoga-Praxis sind mir die 5 Yoga-Prinzipien von Swami Vishnudevananda wieder so bewusst geworden ( Richtige Entspannung, Richtige Atmung, Richtige Körperübungen, Positive Gedanken/Meditation und Richtige Ernährung). Die Prinzipien waren, abwechselnd oder zusammen, Teil meines täglichen Übens.  Als ich zum Beispiel diese Schwindel-Anfälle hatte, meditierte ich einfach 15 Minuten und spürte, dass die Meditation mir sehr half wieder stabiler zu werden. In den letzten Wochen begegnen mir dann auch ständig zwei Meditationsformen, mit denen ich mich nun gerne mehr beschäftigen möchte: Vipassana und TM (Transzendentale Meditation). Ich habe mir gleich zwei Bücher gekauft, die ich nun lesen werde. Und dann werde ich mir vornehmen, auch die Meditation wieder mehr in meinen Alltag zu integrieren.

Die Erinnerung an die 5 Yoga-Prinzipien und die Feststellung, dass Yoga nicht nur Körperübungen sind, waren für mich übrigens während meines Yoga-Programms ein absolutes Aha-Erlebnis. Ich spürte, dass ich manchmal totale Lust auf Pranayama hatte, die yogische Atmung, und genoss es einfach 20 Minuten Kapalabhati und Anuloma Viloma zu machen. Oft hatte ich dann einfach kaum mehr Zeit für Asanas (Übungen) oder gerade mal für ein paar Sonnengrüße.

Erst hatte ich ein schlechtes Gewissen, da ich ursprünglich dachte, ich müsste jeden Tag Asanas machen. Dann las ich einen Yogatext, in dem die 5 Yoga-Prinzipien beschrieben waren. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Klar, Yoga ist nicht nur Asanas, sondern alles andere auch: Entspannung, Atmung, Meditation… Und es geht sogar noch weiter, eine Form des Yogas ist das Jnana Yoga, hier wird die Weiterentwicklung durch das Studieren yogischer Schriften (Bhagavad Gita, die Yoga Sutren von Patanjali, Ramayana, etc.) erreicht. Also auch das Lesen yogischer Schriften ist Yoga!!

Seit mir diese Tatsache bewusst geworden ist, geht es mir noch viel besser mit meinen Yoga-Sessions und ich spüre, wie ich Yoga immer mehr verstehe und verinnerliche. Und mein Vortrag, den ich mal gehalten habe: “Yoga ist mehr als nur OM” bekommt eine ganz neue Bedeutung :-) !

Die nächsten Tage werde ich mal mehr über die Yogaformen und die  Prinzipien schreiben.

Für heute wünsche ich euch nun erst einmal alles Gute und ein schönes Wochenende.

Herzlichst

Eure Sabine

 

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Liebe Leser,

 

herzlich Willkommen beim Blog von Sabine Schwarz !

 

Bevor ich diesen Blog mit Inhalten fülle, möchte ich gerne einige Worte zu mir schreiben und wie ich als Unternehmensberaterin überhaupt zu diesen Themen: Yoga, Entspannung, Innere Balance, etc. gekommen bin.

Ich wünsche mir, dass ich möglichst vielen Menschen mit meinem Blog Hilfestellungen und Werkzeuge an die Hand geben kann, um aus einem Leben voller Stress, Anspannung und Überlastung, ein Leben mit Innerer Balance, Gelassenheit, Freude und Glück gestalten zu können.

Mein Name ist Sabine Schwarz, ich bin im Juni 1964 in Mainz geboren und habe meine Heimat in Anzing in der Nähe von München gefunden.

Nach meinem BWL-Studium kam ich 1990 nach München und begann bei einer mittelgroßen Unternehmensberatung als Trainee (früher hieß das noch Praktikum :-) ).

Ich wurde 1991 als Unternehmensberaterin übernommen und durfte seit dieser Zeit Firmen im Einzelhandel beraten, die besser, größer, erfolgreicher werden wollten. Ich liebte diesen Job, es war genau das, was ich schon immer tun wollte. Jeder Tag war neu, spannend, ich durfte viel lernen und mit der Zeit auch lehren. Ich traf immer wieder neue, nette Menschen und hatte die Freiheit mich so zu entwickeln, wie ich es wollte.

Durch meine Begeisterung und Liebe zu diesem Beruf habe ich mich so richtig reingehängt, habe gearbeitet und gearbeitet und gearbeitet. Mein Beruf war so toll, dass er für mich das Wichtigste in meinem Leben wurde, die absolute Priorität. Fast täglich ging es morgens früh mit dem Auto oder Flugzeug zum Kunden, abends oder am Tag darauf dann wieder zurück. Und am Wochenende übte ich neue Programme (ich war edv-technisch vollkommen blank, als ich begann) oder arbeitete Projekte ab.

Mit 28 Jahren wachte ich morgens dann auf und konnte mein linkes Bein nicht mehr bewegen, es war taub – Diagnose: Bandscheibenvorfall! Eine Woche war ich nahezu bewegungsunfähig und lag nur im Bett.  Dann wollte ich endlich wieder zurück ins Büro, ich musste ja noch so viele Projekte beenden. Mit vielen Schmerzen pendelte ich von meiner Wohnung ins Büro und zur Physiotherapie. Gott sei dank ging es mir nach einigen Wochen deutlich besser. Den Bandscheibenvorfall habe ich zum Glück mit konservativen Mitteln in den Griff bekommen, gelernt habe ich daraus jedoch nicht sonderlich viel für mein Leben. Ich powerte fröhlich weiter, Jahr ein, Jahr aus. Beziehungen gingen zu Bruch und meine Gesundheit war immer wieder angeschlagen und geprägt von schweren Verletzungen und grippalen Infekten, die mich ans Bett fesselten.

Hin und wieder nahm ich mir mein Lieblingsbuch Gandhi – “Mein Leben” zur Hand oder sah den Film Gandhi und war fasziniert über die Gelassenheit, Ruhe und Zufriedenheit, die dieser Mensch hatte. So wollte ich auch sein. Ich begriff jedoch damals noch nicht, dass ich auch etwas tun musste, um so zu werden – aber dafür hatte ich ja keine Zeit…

Auch sah ich immer wieder in der Nähe meiner Firma ein Plakat von Sivananda – Yoga auf den Plakaten faszinierten mich die Gesichter der Begründer Swami Sivananda und Swami Vishnudevananda. Auch sie strahlten diese Innere Balance, Entspannung und Gelassenheit aus. Yoga – damit wollte ich schon immer mal beginnen, das würde mich reizen – aber nicht jetzt, ich muss ja gerade noch etwas fertig machen, und das noch und das noch und, und, und … Viele Ausreden, immer größer werdende Unzufriedenheit, viel Anspannung… Heute weiß ich, dass ich damals auf dem besten Weg zum Burn Out war.

Ich brauchte viele Jahre, bis ich mich dann endlich im Juli 2005 zu einem Yoga-Kurs bei Sivananda – Yoga anmeldete. Jede Woche (sofern ich nicht mal wieder geschäftlich unterwegs war) besuchte ich die Yoga – Stunden. Ich war begeistert von den Übungen, die Swami Vishnudevananda auf den Plakaten in den Räumen zeigte und liebte es, die Philosophien von Swami Sivananda in seinen Büchern nachzulesen.

Leider waren ja beide schon länger tot. Gab es denn nicht einen Yogi, der noch lebte und mir bewies, dass Yoga auch in der heutigen Zeit noch aktuell ist und mir zeigt, dass Yoga wirklich gut ist für mich, meinen Körper und meine Seele. Da fand ich die Bücher von B.K.S. Iyengar. Dieser Yogi wird 2011 schon 93 Jahre alt und zeigt Yogaübungen, die ich 46 Jahre jünger nicht hinbekomme… Obwohl als Kind sehr kränklich, hat er seinen Körper mit Yoga geheilt und gestärkt. Diese Geschichte überzeugte mich immer mehr.

Ich spürte, wie gut auch mir Yoga tat.  Ich freute mich jedesmal auf die Yogastunden und begann hin und wieder auch die offenen Stunden zu besuchen um öfter Yoga zu machen. Ich wurde endlich ruhiger, konnte meine Arbeit deutlich gelassener bewältigen, war viel entspannter und mein Immunsystem wurde deutlich stärker. Dem Burn Out konnte ich also gerade noch mal so entkommen.

Die vielen positiven Veränderungen und meine immer größer werdende Leidenschaft für Yoga entfachten dann den Wunsch in mir Yoga in Indien zu praktizieren. Es musste Indien sein, da ich seit ich denken kann davon träumte nach Indien zu fahren und Indien ist schließlich das Herkunftsland des Yoga.

Aber was sollte ich alleine in Indien? Wie sollte ich Lehrer finden, die mich unterrichten? Das war mir nicht ganz so geheuer, also entschloss ich mich Mitte 2006 mit  Sivananda – Yoga im Januar 2007 nach Indien zu fliegen und dort einfach die Yoga-Lehrer-Ausbildung zu machen. Gedacht, getan, ich klärte meinen 6-Wochen-Urlaubswunsch mit meinem Chef und meinen Kollegen, meldete mich an und am 19. Januar 2007 ging es dann direkt von München nach Delhi mit dem Flieger.

6 Wochen verbrachte ich in Indien. 4 Wochen bei der Yoga-Lehrer-Ausbildung und 2 Wochen durch das Land reisend.

Es war sicherlich die härteste, aber auch bewegendste Zeit meines Lebens. Ich war meinen Yoga-Vorbildern so nah: Ich stand am Grab und in der Sommerresidenz von Gandhi, spürte täglich auf dem Yogarasen die Präsenz von Swami Sivananda und Swami Vishnudevananda und verstand plötzlich, was ich bei Iyengar gelesen hatte.

Und ich spürte, dass sich mein Leben geändert hatte. Endlich spürte ich auch diese Gelassenheit, die Zufriedenheit, die ich mir immer gewünscht hatte und endlich war ich glücklich.

Seit dieser Zeit ist viel passiert. Vieles ist in Fluss gekommen und ist heute noch im Fluss. Ich habe neue Prioritäten gesetzt. Ich arbeite in meinem alten Job deutlich weniger und als Freiberuflerin, biete 5 Yogastunden in der Woche in Anzing an und alle 4 Wochen einen Entspannungskurs. Und ich lebe nun auch Familie, auch die kam nach Indien ganz überraschend. Nun habe ich einen Mann, 3 “Beute-Kinder” (Ausdruck meiner Mutter), zwei Jobs und trotzdem gelingt es mir (mal mehr, mal weniger) viel besser als früher meine Zeit einzuteilen und mir die Zeit für mich zu nehmen um Yoga oder Entspannungstechniken zu üben und wieder in meine Innere Balance zu kommen.

Ich bin dankbar und glücklich, dass ich durch Yoga und alles, was dazugehört so viel lernen durfte. Und gerne möchte ich diese Tipps an euch alle weitergeben. Und ich würde mich auch sehr über eure Beiträge und eure Tipps in Bezug auf Yoga, Entspannung, Bewussten Erfolg, Bewusstes Leben freuen. Also kommentiert fleißig :-)

Herzlichst

Sabine Schwarz

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