”Sabine
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Liebe blog-Leser,

unser Umzug geht in die heiße Phase, auch wenn wir ihn durch 2 Umzugstermine etwas entzerrt haben. Es wartet noch sehr viel Arbeit auf uns, gepaart mit der großen Freude in dieses tolle Haus zu ziehen.

Meine Yoga-Minuten sind ein ganz wichtiger Bestandteil in meinem etwas chaotischen Alltag und bringen mich immer wieder für einige Minuten zur Ruhe und Entspannung. So habe ich an den Tagen 24 – 27  (heute) auch brav mein Programm durchgezogen. Die Herausforderung wird Morgen und am Samstag sein, da ich mit dem Umzugsteam zwischen alten und neuen Haus pendeln werde… Aber sicherlich gibt es da auch irgendwie eine Möglichkeit 15 Minuten Yoga einzuplanen. Ich brauche es einfach und tut sooo gut.

Von Ursula Karven habe ich dann über Twitter noch ein wunderbares Video von dem Dalai Lama erhalten.  Sein Lachen ist so wunderbar, so erfrischend, dass alle traurigen, melancholischen, genervten Gedanken weggeblasen werden. Schaut es euch an, klickt einfach auf:

 

Der Dalai Lama und sein Lachen auf YouTube

 

Ich werde mir das Video in den nächsten Tagen sicherlich immer wieder anschauen. Wenn was nicht klappt, wenn ich keine Energie mehr habe oder, oder oder… ;-) .

Unsere Telefonanlage wird morgen umgestellt und erst in der kommenden Woche im Haus fertig installiert. Ich werde also einige Tage nicht schreiben, da ich kein Internet habe.

Viele liebe Grüße

Sabine

 

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Liebe blog-Leser,

wenn ich es momentan nicht regelmäßig schaffe, diesen blog zu schreiben, dann liegt es nicht daran, dass ich keinen Spaß daran habe, oder mein Yoga – 108-Tage-Programm vielleicht nicht mehr durchführe. Nein, nein, es hat einen viel einfacheren Grund: meine tägliche Hauptaufgabe ist gerade das Packen von Umzugskisten, da wir in 12 Tagen von Anzing nach Anzing umziehen. Alle meine Kraft und Aufmerksamkeit muss ich die nächste Zeit in diesen Umzug geben, damit alles rechtzeitig in Kartons verstaut ist.

Ein Umzug ist ja auch immer mit Ausmisten und Trennen von alten, nicht mehr benötigten Sachen verbunden. Bei unserem letzten Umzug vor 1 1/2 habe ich schon einiges aussortiert, aber heute weiß ich, dass ich mich doch von einigen Sachen immer noch nicht trennen konnte. Bei diesem Umzug ist das irgendwie anders, ich bin endlich bereit, mich von Dingen zu trennen, die ich seit 1 1/2 Jahren nicht mehr in der Hand hatte.

Nach meinem ayurvedischen Fasten ist dies nun eine Art mentales Fasten, das mir hilft mich auch von noch bestehenden emotionalen Anhaftungen zu lösen. Es ist so ein bisschen, wie die Reset-Taste drücken um das ganze System neu und gereinigt zu starten.

Meine größte Herausforderung ist gerade mein Büro. Mein Büro ist so voll, dass ich in der letzten Zeit schon keine Lust mehr hatte zu arbeiten. Mein neues Büro wird zwar etwa größer sein, aber mein großes Ziel ist es, mich von wirklich ALLEN Dingen zu trennen, die ich nicht mehr brauche. Helmut, der in dieser Hinsicht deutlich pragmatischer ist als ich, sagt mir schon seit einiger Zeit, dass mindestens 40 % in meinem Büro weggeschmissen gehören, da ich vieles nicht mehr brauche. Und wie immer (oder meistens… :-) ) hat er Recht. Also gehe ich diese 40 % nun akribisch an. Viele Dinge sind noch aus meiner Angestellten-Zeit bei der BBE Handelsberatung in München, und ich dachte, dass ich die sicherlich irgendwann mal wieder brauche. Pustekuchen, nichts brauche ich wirklich. a) mache ich diese klassischen Beratungen ja gar nicht mehr und b) dank dem wunderbaren www – world wide web kann ich doch ALLES neu recherchieren.

Bei jedem Teil frage ich mich nun also:

“Wann habe ich diesen Gegenstand das letzte Mal benutzt?  Brauche ich diesen Gegenstand wirklich noch? Was gehört in mein jetztiges Leben und was nicht? ”

Dann  bedanke mich bei den Dingen für ihre Hilfe und schmeiße sie weg. Und siehe da, mein Abfallkarton wird immer voller und ich werde immer befreiter. Nun kann Neues kommen :-)

Dinge, die ich doch noch brauche, gute Studien, wichtige Artikel, etc., habe ich alle eingescannt und werde sie auf meinem PC verwalten. Dann reduzieren sich die Ordner und ich werde endlich mal Ordnung in meinem neuen Büro halten können!!!

Wer sich mit diesem Thema etwas intensiver beschäftigen will, dem rate ich das wirklich schöne Büchlein von Rita Pohle, ” Lass los, was deine Seele belastet”, zu lesen.

Momentan fallen mir meine täglichen Yoga-Minuten manchmal schon sehr schwer, weil ich einfach so mit räumen und packen beschäftigt bin, dass ich manchmal einfach nicht aufhören will, da ich so in Fahrt bin… Früher hätte ich dann an diesen Tagen das Yoga einfach sein lassen. Und ich bin froh, dass ich mein 108-Tage-Programm mache, denn nur so schaffe ich es mir während des Tages eine Auszeit für mich zu nehmen.

Ganz konsequent stoppe ich einmal pro Tag meinen Arbeitseifer, damit ich mein Yoga machen kann. Und es tut gut! Es tut einfach gut, sich mal  kurze Pausen zu gönnen um wieder runter zu kommen. Ich merke, dass ich durch diese Yoga-Pausen deutlich belastbarer und gelassener werde. Ich denke, dass die Yoga-Praxis ein Grund ist,  dass mich dieser Umzug dieses mal so überhaupt nicht stresst und ich voller Freude unsere Kisten packe.

Nun aber ein kleiner Überblick, zu den letzten Yoga-Tagen.

Yoga – Tag 13/108

Heute hatte ich wirklich mal wenig Zeit für Yoga und genoss am Vormittag kurze 20 min meine Übungen. Da es regnet, war mal wieder Yoga im Zimmer angesagt. Oh wie sehr freue ich mich, dass wir im neuen Haus einen großen Yoga-Raum haben, in dem ich wirklich schön Platz habe und in einer angenehmen Atmosphäre üben kann.  Atmen musste heute mal ausfallen, vielleicht schaffe ich das ja noch heute Abend.

Vor dem Yoga habe ich mir von Ashtanga-Yoga den Sonnengruß A + B (Surya Namaskara) downgeloaded, ich wollte mal diesen anderen Sonnengruß üben. Da ich die Abläufe nicht so gut kannte, schaute ich sie mir auch auf Youtube an, dort findet man Yoga-Videos aus allen Stilen.

Ashtanga Yoga Surya Namaskara A + B

Mir macht es immer Spaß, mal was Neues auszuprobieren und mich durch andere Yoga-Stile inspirieren zu lassen.

Nach 5 x Sonnengruß A und 3 x Sonnengruß B folgten der Kopfstand, Schulterstand, Pflug, Fisch, Kopf-Kniestellung und der Drehsitz (also Teile aus der klassischen Rishikesh-Reihe). Dann entspannte ich noch einige Minuten und dann waren die 20 Minuten auch schon rum. Ich kombinierte die Übungen mit der Energielenkung aus dem Hormon-Yoga. Mit dieser Energielenkung schicke ich dann gleichzeitig viel Energie an meine Hypophyse, Schilddrüse und Eierstöcke, damit diese wieder richtig schön Hormone produzieren (das Thema Hormon-Yoga werde ich in einem späteren blog mal erläutern).

Aber auch die kurzen Yoga-Reihen haben etwas ganz besonderes, man fühlt sich danach wie neu aufgeladen, richtig schön energetisiert. Der Tag läuft bei mir dann immer so richtig schön locker.

 

Yoga – Tag 14/108

Gerade wenn ich weniger Zeit für Yoga habe und mit meinen Gedanken so beim Umzug bin, hilft es mir, die DVD von Ursula Karven mit Yoga Everyday einzulegen. Heute war das Thema Drehhaltungen in knapp 17 Minuten dran. Sie macht das wirklich gut und die Übungen sind sehr fließend und entspannend.

 

Yoga – Tag 15/108

Das Wetter war wieder so schön, dass ich Yoga auf der Terrasse machen konnte. Wie sehr genieße ich diese Yoga-Zeiten im Freien!!! Ich führte die klassische Sivandanda-Rishikesh-Reihe durch, mit meinen Atemübungen, drei Runden Sonnengruß und den Asanas. Damit ihr ein Bild von der Rishikesh-Reihe habt, findet ihr hier Orginal-Reihe durchgeführt von Swami Vishnudevananda:

Sonnengebet Swami Vishnudevananda

Asanas Swami Vishnudevananda

 

Yoga – Tag 16/108

Heute fiel mir Yoga ganz besonders schwer. Wir kamen um die Mittagszeit erst aus Niederbayern nach Anzing, wo wir am Vorabend den 50. Geburtstag eines Bekannten gefeiert hatten. Ich war sehr sehr müde und etwas angeschlagen. Dieses Mal musste ich mich fast zum Yoga zwingen. Danach war ich jedoch dankbar, denn meine Müdigkeit war weg, ich fühlte mich wieder frisch und erholt.

Ich machte die hüftöffnenden Haltungen auf der Yoga Everyday-DVD (15 Minuten) und hängte dann noch 7 Minuten stille Meditation dran.

 

 

Ich bin wirklich fasziniert, wie man etwas schaffen kann, wenn man es sich ganz fest vornimmt. Ich bin sehr froh, dass mir dieses Yoga – 108-Tage-Programm in die Hände gefallen ist, ich es mit euch teilen darf und auch dadurch die Motivation erhalte weiter zu machen. Und sind wir doch mal ehrlich: es tut sau-gut, wenn man es mal wieder geschafft hat, den Schweinehund zu überlisten… und ich bin stolz auf mich, dass ich so konsequent bin. Und das macht mich stärker und zufriedener!!!

Umringt von vielen Umzugskisten grüße ich euch herzlich aus Anzing.

Bis die Tage :-)

Bleibt gesund und haltet durch!!

Eure Sabine

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Hallo liebe blog Leser,

Yoga-Tag 07/108

Das ist die Terasse an meinem Lieblingsort in Passriach. Auf unserem Weg an die Küste Italiens, um Helmuts Kinder und seine geschiedene Frau nach einer Autopanne abzuholen, machten wir Zwischenstop bei meinn Eltern in Kärnten.  Donnerstagabend fuhren wir nach der Arbeit nach Passriach und Freitag ging es nach Italien.

Es war die erste Herausforderung während meines Yoga-Programmes, denn wir wollten recht früh fahren und ich wollte ja auf jeden Fall Yoga machen. Zum Glück ist  meine Yoga-Motivation so groß, dass ich es doch tatsächlich schaffte vor der ganzen Familie aufzustehen und auf dieser wunderschönen Terrasse Yoga zu machen. Ganz früh für meine Verhältnisse (7:30 Uhr). Es war traumhaft: kühl, die Sonne stand noch sehr tief, es roch nach Blumen und Natur pur. Und der Blick zum Dobratsch (unser Hausberg) war einfach ein Traum!!! Und mit den vielen Blumen kam ich mir vor wie im Paradies.

 

Da ich nicht ganz so viel Zeit hatte, begnügte ich mich mit 4 Runden Sonnengruß, machte meinen heißgeliebten Kopfstand, den Schulterstand und Pflug, die Kopf-Knie-Stellung und den Drehsitz. Danach machte ich noch einige Runden Wechselatmung. 20 min mussten heute reichen und es tat gut, diesen anstrengenden Tag so zu beginnen. Es gab mir viel Kraft, die 1.000 km die vor uns lagen, gelassen und mit viel Spaß zu absolvieren.

 

 

Tag 08/108

Wieder zu Hause hatte ich am Samstag große Lust mal etwas ganz anderes zu machen. Es regnete und so musste ich Yoga im Zimmer machen. Ich schnappte mir mein Notebook und die DVD von Ursula Karven “Yoga Everyday”.  Ursula Karven zeigt für jeden Tag der Woche eine kleine Übungsabfolge von 15 – 18 min. Das ist wirkliche ein wunderbares und empfehlenswertes Programm. Ich begann mit den Herzöffnungsübungen des 1. Tages und schloss dann noch meine Atemübungen Kapalabhati und Anuloma Viloma an, so dass ich auf 25 min Yoga kam.

Tag 09/108

Auch heute wollte ich mich von anderen Yoga-Lehrern inspirieren lassen und mir Ideen für die Kurse in der nächsten Woche holen.

Heute sollte es die DVD Power-Yoga von Ursula Karven sein. Ich wollte mich  schon immer mal mehr mit Power-Yoga beschäftigen(bisher war ich eher skeptisch, der Grund war eine  Power-Yogastunde, die wir mal im Urlaub erlebt hatten) und heute hatte ich dazu Zeit und Lust.

Die DVD dauert 51 min und fängt nach einigen Aufwärmübungen ganz schön knackig mit dem Sonnengruß A + B aus dem Ashtanaga-Yoga an (etwas anders, der Sonnengruß den ich in meinen Kursen praktiziere). Und dann geht es weiter, Schlag auf Schlag, ohne Pause.  Es war ungwöhnlich für mich, dass es zwischen den Übungen keine Entspannungsphasen gibt. Anders als bei dem von mir gelernten und gelehrten Sivananda Yoga. Am Schluss wurden die Übungen dann ruhiger und die Entspannung trat schon langsam ein. Die Musik im Hintergrund ist sehr schön und schafft eine sehr friedvolle Stimmung. Und nach der Endentspannung, als ich meine Atemübungen machte, musste ich wirklich feststellen, dass es mir sehr gut ging. Das Programm hat mich sehr gefordert, aber es hat Spaß gemacht!

Ich spüre nun nach 9 Tagen auch schon Veränderung beim Yoga. Ich bin schon deutlich beweglicher geworden und habe mehr Kraft. Heute habe ich es endlich mal geschafft, von der Bretthalt ung in die tiefe Bretthaltung (Chaturanga Dandasana – oder tiefe Liegestütz, wie wir sagen würden :) ) zu kommen und diese auch zu halten, ohne mit dem Körper auf den Boden zu knallen. Und auch das Rad schaffte ich endlich mal wieder, seit ewigen Zeiten (Rad im Yoga ist die Brücke). Es ist ein wirklich sehr gutes Gefühl, zu merken, dass im Körper etwas passiert und gleichzeitig auch im Geist. Mir geht es gerade so richtig gut!!

Heute war auch der letzte Tag meiner Ayurvedischen Reinigung. Morgen werde ich noch einmal die yogische Darmreinigung durchführen, damit alle Schlacken (Ama) und Gifte abtransportiert werden können. Und dann endlich wieder  normal Essen. Yippie!!

Fazit dieser 9 Tage:

  • Erstaunlich war, dass mir die Suppe auch nach 9 Tagen noch nicht aus den Ohren herauskam und mir immer noch sehr sehr lecker schmeckt.
  • Mit der täglichen Mungbohnen-Suppe fastet es sich deutlich leichter, als nur mit Tee, Wasser und Säften.
  • Trotzdem hatte ich ganze 6 Tage latente Kopfschmerzen vom Entgiften. Also ist eine Menge in meinem Körper passiert.
  • In Zukunft werde ich 1 x die Woche einen Entgiftungstag mit Mungbohnen-Suppe einlegen.
  • Das heiße abgekochte Wasser täglich war klasse. Ich habe das Wasser sogar meinem heißgeliebten grünen Tee vorgezogen. Den mochte ich die ganzen Tage nicht mehr. Ich werde mir weiter jeden Tag 2 Kannen heißes Wasser kochen (2 Liter) und es über den Tag verteilt trinken.
  • Was ich die kommenden 98 Tage auch zur Gewohnheit verinnerlichen möchte, ist die Tasse hießes Ingwerwasser nach dem Aufstehen und das Glas warmes Wasser mit dem Saft einer 1/2 Zitrone und 1 TL Salz. Beide Drinks regen sehr gut den Stoffwechsel an.
  • Meine morgendliche Abhyanga-Massage (Ganzkörper-Massage mit gereiftem Sesamöl) werde ich hin und wieder machen, genau wie das Öl ziehen im Mund.

Es war eine gute Zeit und ich bin stolz auf mich, dass ich so konsequent und diszipliniert  war. Und trotzdem freue ich mich unendlich wieder auf´s Essen und ich habe mir schon viele (gesunde :-) ) Rezepte rausgesucht, die ich nächste Woche koche.

Das ist doch immer wieder das schöne am Fasten, man bekommt ein ganz neues Bewusstsein für Essen und gesunde Ernährung. Vielen Dank!

Nun wünsche ich euch eine gute Zeit mit vielen Inspirationen.

Herzliche Grüße

Sabine

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