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Liebe blog-Leser,

gestern sah ich im hessischen Fernsehen den Vortrag des Dalai Lama im hessischen Landtag. Es ist schon faszinierend, was dieser Mensch in den Menschen und auch bei mir auslöste. Man schaut ihn an und bekommt einen Schauer… Man weiß nicht so genau, ob man vor Rührung lachen oder weinen soll. Und wenn der Dalai Lama lacht, klingt es nach einem glucksenden kleinen Jungen. Und wie er immer die Hand vom hessischen Ministerpräsidenten genommen hat… Das ist ins seiner Kultur etwas ganz Normales, aber man sah an der Haltung von Ministerpräsident Volker Bouffier, dass es ihm so gar nicht geheuer war. Das war so nett :-) .

Vor dem Vortrag erzählte ein Verantwortlicher der Tibet-Gesellschaft, wie der Dalai Lama so lebt: dass er  morgens um 3:30 Uhr aufsteht und  einige Stunden meditiert, dass er sich sehr gesund ernährt (vegetarisch) und dass er den ganzen Tag nur abgekochtes Wasser trinkt.  Hoffentlich wird der Dalai Lama durch diese gesunde Lebensweise mal sehr sehr alt wird und hoffentlich bleibt er weiterhin so fit und vital!

Und ich habe was mit dem Dalai Lama was gemeinsam :-) . Ich trinke momentan auch den ganzen Tag abgekochtes Wasser. Gleichzeitig mit meinem Yoga-Projekt begann ich letzten Samstag eine (nur) 9-tägige ayurvedische Reinigung. Ich hatte das Gefühl, dass ich mal wieder entgiften und entschlacken musste.

Letztes Jahr habe ich nur mit Wasser und Tee im August gefastet, das war mir dieses Jahr aber irgendwie zu heavy, daher habe ich die etwas sanftere, aber nicht weniger effektive Variante der ayurvedischen Reinigung gewählt.

Ich esse nichts anderes als Mungbohnen-Suppe, die soooo lecker ist, dass sie mir auch heute am 5. Tag noch nicht aus den Ohren herauskommt. Mungbohnen sind in der Lage, Toxine aus dem Körper zu schwemmen und regen das Verdauungsfeuer (Agni) an.  Sie sind reich an pflanzlichem Protein und Mineralien und verbessern die Gesundheit und die Vitalität und man nimmt auch ein wenig ab. Hier ist das Rezept: Mungbohnen-Suppe Rezept

Den Morgen beginne ich bei dieser Reinigungs-Kur mit einer Tasse (Haferl) Ingwer-Wasser (es geht auch Wasser mit einer halben Zitrone und etwas Honig oder Salz), damit meine Verdauung so richtig in Gang kommt und einem kleinen ayurvedischen Ritual (kurze  Abhyanga-Massage, Öl schlürfen, Zungen-Reinigung und Nasendusche). Ich trinke täglich ca. 1 1/2 Liter abgekochtes Wasser und hin und wieder mal einen Kräutertee. Am Anfang hatte ich tierische Kopfschmerzen durch das Entgiften. So langsam wird es jedoch besser und ich habe das Gefühl, dass ich immer vitaler und irgendwie “sauberer” werde. Auch meine Haut wird immer besser und weicher.

Das schöne an dieser Kur ist, dass man nicht hungern muss und trotzdem was Gutes für den Körper tut. Die Gifte und Schlacken, die sich während der Kur lösen, werden dann bei einer Darmreinigung aus dem Körper beseitigt.

Dieses minimalistische Essen hat noch einen riesen Vorteil. Man freut sich wieder viel mehr auf das Essen und würdigt das Essen als etwas sehr besonderes. Schlimm ist nur, dass ich permanent an Essen denke und davon träume was ich leckeres nach der Fastenzeit kochen werde :-) . Aber ich halte durch bis Sonntag – versprochen!!!

Und nun kommen wir aber zum Yoga, es war immerhin der vierte Yoga-Tag:

Yoga-Tag 4/108 18:00 Uhr

So langsam wird es schon zum täglichen Bedürfnis Yoga zu machen. Habe mich sehr auf das Yoga gefreut und mit dieser Freude viel länger yogiert als geplant. Leider musste ich Yoga drinnen machen, weil es draußen einfach zu heiß war.

Begonnen habe ich mit 6 Runden Sonnengebeten, dann übte ich 2 Runden den Mondgruß (der ist etwas schwerer und für mich sehr ungewohnt und ohne Spickzettel geht da noch gar nichts).  Nach der Anwärmphase habe ich dann wieder die Sivandanda – Rishikesh-Reihe gemacht, ohne Dreieck, da dies ja beim Mondgruß schon dabei ist. Danach folgten wieder 3 Runden Kapalabhati (die Feueratmung, die stark reinigt), 6 Runden Wechselatmung und einige Minuten Endentspannung.

Und dann habe ich eine neue Übung geübt (Taube mit Fuß im Ellenbogen), musste aber sehr schnell feststellen, dass ich diese Übung ohne Hilfe einfach nicht hinbekomme. Die muss ich mit meinen Yogis mal in den Yoga-Stunden machen, dann können wir uns gegenseitig unterstützen und schauen, ob wir das anatomisch überhaupt hinbekommen.

(Keine Angst, das auf dem Bild bin ich nicht, das Foto habe ich mir von Yoga Vidya ausgeliehen. Und bei dieser Übung soll der angehobene Fuß nun in den linken Ellenbogen – WIE SOLL DAS GEHEN?)

 

 

Der morgige 5. Yoga-Tag ist schon gesichert, da ich ja 2 Yoga-Kurse habe. Bei dem Wetter ist das im Dachgeschoss zwar eine echte Herausforderung, aber ich quäle meine Schüler nicht ganz so, weil das Wetter den Kreislauf schon genug belastet.

Ich wünsche euch einen schönen Abend und viel Spaß und Erfolg, bei allem was ihr tut.

Herzlichst

Eure Sabine

 

 

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