”Sabine
Mein Twitter Profil
Infos zu den oben stehenden Plug-Ins siehe Impressum Punkt 6.

Hallo liebe blog Leser,

Yoga-Tag 07/108

Das ist die Terasse an meinem Lieblingsort in Passriach. Auf unserem Weg an die Küste Italiens, um Helmuts Kinder und seine geschiedene Frau nach einer Autopanne abzuholen, machten wir Zwischenstop bei meinn Eltern in Kärnten.  Donnerstagabend fuhren wir nach der Arbeit nach Passriach und Freitag ging es nach Italien.

Es war die erste Herausforderung während meines Yoga-Programmes, denn wir wollten recht früh fahren und ich wollte ja auf jeden Fall Yoga machen. Zum Glück ist  meine Yoga-Motivation so groß, dass ich es doch tatsächlich schaffte vor der ganzen Familie aufzustehen und auf dieser wunderschönen Terrasse Yoga zu machen. Ganz früh für meine Verhältnisse (7:30 Uhr). Es war traumhaft: kühl, die Sonne stand noch sehr tief, es roch nach Blumen und Natur pur. Und der Blick zum Dobratsch (unser Hausberg) war einfach ein Traum!!! Und mit den vielen Blumen kam ich mir vor wie im Paradies.

 

Da ich nicht ganz so viel Zeit hatte, begnügte ich mich mit 4 Runden Sonnengruß, machte meinen heißgeliebten Kopfstand, den Schulterstand und Pflug, die Kopf-Knie-Stellung und den Drehsitz. Danach machte ich noch einige Runden Wechselatmung. 20 min mussten heute reichen und es tat gut, diesen anstrengenden Tag so zu beginnen. Es gab mir viel Kraft, die 1.000 km die vor uns lagen, gelassen und mit viel Spaß zu absolvieren.

 

 

Tag 08/108

Wieder zu Hause hatte ich am Samstag große Lust mal etwas ganz anderes zu machen. Es regnete und so musste ich Yoga im Zimmer machen. Ich schnappte mir mein Notebook und die DVD von Ursula Karven “Yoga Everyday”.  Ursula Karven zeigt für jeden Tag der Woche eine kleine Übungsabfolge von 15 – 18 min. Das ist wirkliche ein wunderbares und empfehlenswertes Programm. Ich begann mit den Herzöffnungsübungen des 1. Tages und schloss dann noch meine Atemübungen Kapalabhati und Anuloma Viloma an, so dass ich auf 25 min Yoga kam.

Tag 09/108

Auch heute wollte ich mich von anderen Yoga-Lehrern inspirieren lassen und mir Ideen für die Kurse in der nächsten Woche holen.

Heute sollte es die DVD Power-Yoga von Ursula Karven sein. Ich wollte mich  schon immer mal mehr mit Power-Yoga beschäftigen(bisher war ich eher skeptisch, der Grund war eine  Power-Yogastunde, die wir mal im Urlaub erlebt hatten) und heute hatte ich dazu Zeit und Lust.

Die DVD dauert 51 min und fängt nach einigen Aufwärmübungen ganz schön knackig mit dem Sonnengruß A + B aus dem Ashtanaga-Yoga an (etwas anders, der Sonnengruß den ich in meinen Kursen praktiziere). Und dann geht es weiter, Schlag auf Schlag, ohne Pause.  Es war ungwöhnlich für mich, dass es zwischen den Übungen keine Entspannungsphasen gibt. Anders als bei dem von mir gelernten und gelehrten Sivananda Yoga. Am Schluss wurden die Übungen dann ruhiger und die Entspannung trat schon langsam ein. Die Musik im Hintergrund ist sehr schön und schafft eine sehr friedvolle Stimmung. Und nach der Endentspannung, als ich meine Atemübungen machte, musste ich wirklich feststellen, dass es mir sehr gut ging. Das Programm hat mich sehr gefordert, aber es hat Spaß gemacht!

Ich spüre nun nach 9 Tagen auch schon Veränderung beim Yoga. Ich bin schon deutlich beweglicher geworden und habe mehr Kraft. Heute habe ich es endlich mal geschafft, von der Bretthalt ung in die tiefe Bretthaltung (Chaturanga Dandasana – oder tiefe Liegestütz, wie wir sagen würden :) ) zu kommen und diese auch zu halten, ohne mit dem Körper auf den Boden zu knallen. Und auch das Rad schaffte ich endlich mal wieder, seit ewigen Zeiten (Rad im Yoga ist die Brücke). Es ist ein wirklich sehr gutes Gefühl, zu merken, dass im Körper etwas passiert und gleichzeitig auch im Geist. Mir geht es gerade so richtig gut!!

Heute war auch der letzte Tag meiner Ayurvedischen Reinigung. Morgen werde ich noch einmal die yogische Darmreinigung durchführen, damit alle Schlacken (Ama) und Gifte abtransportiert werden können. Und dann endlich wieder  normal Essen. Yippie!!

Fazit dieser 9 Tage:

  • Erstaunlich war, dass mir die Suppe auch nach 9 Tagen noch nicht aus den Ohren herauskam und mir immer noch sehr sehr lecker schmeckt.
  • Mit der täglichen Mungbohnen-Suppe fastet es sich deutlich leichter, als nur mit Tee, Wasser und Säften.
  • Trotzdem hatte ich ganze 6 Tage latente Kopfschmerzen vom Entgiften. Also ist eine Menge in meinem Körper passiert.
  • In Zukunft werde ich 1 x die Woche einen Entgiftungstag mit Mungbohnen-Suppe einlegen.
  • Das heiße abgekochte Wasser täglich war klasse. Ich habe das Wasser sogar meinem heißgeliebten grünen Tee vorgezogen. Den mochte ich die ganzen Tage nicht mehr. Ich werde mir weiter jeden Tag 2 Kannen heißes Wasser kochen (2 Liter) und es über den Tag verteilt trinken.
  • Was ich die kommenden 98 Tage auch zur Gewohnheit verinnerlichen möchte, ist die Tasse hießes Ingwerwasser nach dem Aufstehen und das Glas warmes Wasser mit dem Saft einer 1/2 Zitrone und 1 TL Salz. Beide Drinks regen sehr gut den Stoffwechsel an.
  • Meine morgendliche Abhyanga-Massage (Ganzkörper-Massage mit gereiftem Sesamöl) werde ich hin und wieder machen, genau wie das Öl ziehen im Mund.

Es war eine gute Zeit und ich bin stolz auf mich, dass ich so konsequent und diszipliniert  war. Und trotzdem freue ich mich unendlich wieder auf´s Essen und ich habe mir schon viele (gesunde :-) ) Rezepte rausgesucht, die ich nächste Woche koche.

Das ist doch immer wieder das schöne am Fasten, man bekommt ein ganz neues Bewusstsein für Essen und gesunde Ernährung. Vielen Dank!

Nun wünsche ich euch eine gute Zeit mit vielen Inspirationen.

Herzliche Grüße

Sabine

  • Eine andere Sabine:

    Da bist Du ja wieder! Schön, dass es Dir so gut geht. Einen guten Start in die neue Woche wünsche ich Dir. Bis nachher dann!

    • sabine:

      Ich wünsche dir auch einen guten Start in die Woche. Bis heute Abend beim Yoga. Viele Grüße. Sabine

Kommentieren

 
November 2017
M D M D F S S
« Nov    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  
Archive
Kategorien