”Sabine
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Liebe blog-Leser,

wenn ich es momentan nicht regelmäßig schaffe, diesen blog zu schreiben, dann liegt es nicht daran, dass ich keinen Spaß daran habe, oder mein Yoga – 108-Tage-Programm vielleicht nicht mehr durchführe. Nein, nein, es hat einen viel einfacheren Grund: meine tägliche Hauptaufgabe ist gerade das Packen von Umzugskisten, da wir in 12 Tagen von Anzing nach Anzing umziehen. Alle meine Kraft und Aufmerksamkeit muss ich die nächste Zeit in diesen Umzug geben, damit alles rechtzeitig in Kartons verstaut ist.

Ein Umzug ist ja auch immer mit Ausmisten und Trennen von alten, nicht mehr benötigten Sachen verbunden. Bei unserem letzten Umzug vor 1 1/2 habe ich schon einiges aussortiert, aber heute weiß ich, dass ich mich doch von einigen Sachen immer noch nicht trennen konnte. Bei diesem Umzug ist das irgendwie anders, ich bin endlich bereit, mich von Dingen zu trennen, die ich seit 1 1/2 Jahren nicht mehr in der Hand hatte.

Nach meinem ayurvedischen Fasten ist dies nun eine Art mentales Fasten, das mir hilft mich auch von noch bestehenden emotionalen Anhaftungen zu lösen. Es ist so ein bisschen, wie die Reset-Taste drücken um das ganze System neu und gereinigt zu starten.

Meine größte Herausforderung ist gerade mein Büro. Mein Büro ist so voll, dass ich in der letzten Zeit schon keine Lust mehr hatte zu arbeiten. Mein neues Büro wird zwar etwa größer sein, aber mein großes Ziel ist es, mich von wirklich ALLEN Dingen zu trennen, die ich nicht mehr brauche. Helmut, der in dieser Hinsicht deutlich pragmatischer ist als ich, sagt mir schon seit einiger Zeit, dass mindestens 40 % in meinem Büro weggeschmissen gehören, da ich vieles nicht mehr brauche. Und wie immer (oder meistens… :-) ) hat er Recht. Also gehe ich diese 40 % nun akribisch an. Viele Dinge sind noch aus meiner Angestellten-Zeit bei der BBE Handelsberatung in München, und ich dachte, dass ich die sicherlich irgendwann mal wieder brauche. Pustekuchen, nichts brauche ich wirklich. a) mache ich diese klassischen Beratungen ja gar nicht mehr und b) dank dem wunderbaren www – world wide web kann ich doch ALLES neu recherchieren.

Bei jedem Teil frage ich mich nun also:

“Wann habe ich diesen Gegenstand das letzte Mal benutzt?  Brauche ich diesen Gegenstand wirklich noch? Was gehört in mein jetztiges Leben und was nicht? ”

Dann  bedanke mich bei den Dingen für ihre Hilfe und schmeiße sie weg. Und siehe da, mein Abfallkarton wird immer voller und ich werde immer befreiter. Nun kann Neues kommen :-)

Dinge, die ich doch noch brauche, gute Studien, wichtige Artikel, etc., habe ich alle eingescannt und werde sie auf meinem PC verwalten. Dann reduzieren sich die Ordner und ich werde endlich mal Ordnung in meinem neuen Büro halten können!!!

Wer sich mit diesem Thema etwas intensiver beschäftigen will, dem rate ich das wirklich schöne Büchlein von Rita Pohle, ” Lass los, was deine Seele belastet”, zu lesen.

Momentan fallen mir meine täglichen Yoga-Minuten manchmal schon sehr schwer, weil ich einfach so mit räumen und packen beschäftigt bin, dass ich manchmal einfach nicht aufhören will, da ich so in Fahrt bin… Früher hätte ich dann an diesen Tagen das Yoga einfach sein lassen. Und ich bin froh, dass ich mein 108-Tage-Programm mache, denn nur so schaffe ich es mir während des Tages eine Auszeit für mich zu nehmen.

Ganz konsequent stoppe ich einmal pro Tag meinen Arbeitseifer, damit ich mein Yoga machen kann. Und es tut gut! Es tut einfach gut, sich mal  kurze Pausen zu gönnen um wieder runter zu kommen. Ich merke, dass ich durch diese Yoga-Pausen deutlich belastbarer und gelassener werde. Ich denke, dass die Yoga-Praxis ein Grund ist,  dass mich dieser Umzug dieses mal so überhaupt nicht stresst und ich voller Freude unsere Kisten packe.

Nun aber ein kleiner Überblick, zu den letzten Yoga-Tagen.

Yoga – Tag 13/108

Heute hatte ich wirklich mal wenig Zeit für Yoga und genoss am Vormittag kurze 20 min meine Übungen. Da es regnet, war mal wieder Yoga im Zimmer angesagt. Oh wie sehr freue ich mich, dass wir im neuen Haus einen großen Yoga-Raum haben, in dem ich wirklich schön Platz habe und in einer angenehmen Atmosphäre üben kann.  Atmen musste heute mal ausfallen, vielleicht schaffe ich das ja noch heute Abend.

Vor dem Yoga habe ich mir von Ashtanga-Yoga den Sonnengruß A + B (Surya Namaskara) downgeloaded, ich wollte mal diesen anderen Sonnengruß üben. Da ich die Abläufe nicht so gut kannte, schaute ich sie mir auch auf Youtube an, dort findet man Yoga-Videos aus allen Stilen.

Ashtanga Yoga Surya Namaskara A + B

Mir macht es immer Spaß, mal was Neues auszuprobieren und mich durch andere Yoga-Stile inspirieren zu lassen.

Nach 5 x Sonnengruß A und 3 x Sonnengruß B folgten der Kopfstand, Schulterstand, Pflug, Fisch, Kopf-Kniestellung und der Drehsitz (also Teile aus der klassischen Rishikesh-Reihe). Dann entspannte ich noch einige Minuten und dann waren die 20 Minuten auch schon rum. Ich kombinierte die Übungen mit der Energielenkung aus dem Hormon-Yoga. Mit dieser Energielenkung schicke ich dann gleichzeitig viel Energie an meine Hypophyse, Schilddrüse und Eierstöcke, damit diese wieder richtig schön Hormone produzieren (das Thema Hormon-Yoga werde ich in einem späteren blog mal erläutern).

Aber auch die kurzen Yoga-Reihen haben etwas ganz besonderes, man fühlt sich danach wie neu aufgeladen, richtig schön energetisiert. Der Tag läuft bei mir dann immer so richtig schön locker.

 

Yoga – Tag 14/108

Gerade wenn ich weniger Zeit für Yoga habe und mit meinen Gedanken so beim Umzug bin, hilft es mir, die DVD von Ursula Karven mit Yoga Everyday einzulegen. Heute war das Thema Drehhaltungen in knapp 17 Minuten dran. Sie macht das wirklich gut und die Übungen sind sehr fließend und entspannend.

 

Yoga – Tag 15/108

Das Wetter war wieder so schön, dass ich Yoga auf der Terrasse machen konnte. Wie sehr genieße ich diese Yoga-Zeiten im Freien!!! Ich führte die klassische Sivandanda-Rishikesh-Reihe durch, mit meinen Atemübungen, drei Runden Sonnengruß und den Asanas. Damit ihr ein Bild von der Rishikesh-Reihe habt, findet ihr hier Orginal-Reihe durchgeführt von Swami Vishnudevananda:

Sonnengebet Swami Vishnudevananda

Asanas Swami Vishnudevananda

 

Yoga – Tag 16/108

Heute fiel mir Yoga ganz besonders schwer. Wir kamen um die Mittagszeit erst aus Niederbayern nach Anzing, wo wir am Vorabend den 50. Geburtstag eines Bekannten gefeiert hatten. Ich war sehr sehr müde und etwas angeschlagen. Dieses Mal musste ich mich fast zum Yoga zwingen. Danach war ich jedoch dankbar, denn meine Müdigkeit war weg, ich fühlte mich wieder frisch und erholt.

Ich machte die hüftöffnenden Haltungen auf der Yoga Everyday-DVD (15 Minuten) und hängte dann noch 7 Minuten stille Meditation dran.

 

 

Ich bin wirklich fasziniert, wie man etwas schaffen kann, wenn man es sich ganz fest vornimmt. Ich bin sehr froh, dass mir dieses Yoga – 108-Tage-Programm in die Hände gefallen ist, ich es mit euch teilen darf und auch dadurch die Motivation erhalte weiter zu machen. Und sind wir doch mal ehrlich: es tut sau-gut, wenn man es mal wieder geschafft hat, den Schweinehund zu überlisten… und ich bin stolz auf mich, dass ich so konsequent bin. Und das macht mich stärker und zufriedener!!!

Umringt von vielen Umzugskisten grüße ich euch herzlich aus Anzing.

Bis die Tage :-)

Bleibt gesund und haltet durch!!

Eure Sabine

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Liebe blog-Leser,

hinter mir liegen die Yoga Tage 10 – 12 und das Ende meiner Reinigungskur.

 

Ich beendete meine Reinigungsphase am Montag mit der yogischen Darmreinigung Shanka Prakshalana.

In diesen Artikeln könnt ihr etwas mehr darüber lesen. Sie enthalten auch die genaue Anleitung zu diesem Ritual.

 

Shanka Prakshalana_Darmreinigung Yoga aktuell

Shanka Prakshalana_Darmreinigung Yoga Vidya

 

Dieses Reinigung dauert zwar zwischen 2 und 3 Stunden (ist auch manchmal ziemlich anstrengend), reinigt den Körper allerdings wunderbar. Alle Schlacken und Verkrustungen des Darms werden ausgespült. Ich fühlte mich danach so richtig rein und voller Energie. Meine Erfahrung deckt sich mit der Aussage in dem Artikel von Yoga aktuell, dass man immer weniger Salzwasser trinken muss, je häufiger man dieses Reinigungs-Ritual durchführt.

 

Das war das Ende meiner Reinigungskur und der Anfang einer bewussteren Ernährung. Ich spüre, dass sich dieses Mal ernährungstechnisch etwas gewandelt hat. Gestern war ich mit einer Freundin beim Mittagessen im Prinz Myshkin, einem vegetarischen Lokal. Ich hätte alles essen können, mochte ich aber nicht. Ich bestellte mir eine Misosuppe und ein paar Datteln und war happy… :-)

Abends beim Grillen mochte ich dann nur mein vorbereitetes Gemüse. Fleisch kann ich noch gar nicht sehen, geschweige denn essen.

Und heute versuchte ich zum ersten Mal wieder meinen sonst so geliebten grünen Tee zu trinken… nach 1 Tasse mochte ich keinen Tee mehr und goss mir wieder mein abgekochtes Wasser ein. Unglaublich, vor dem Fasten habe ich pro Tag 1 1/2 Liter grünen Tee getrunken!!!

Auch heute bei der Essensauswahl war ich sehr vorsichtig. Lange spürte ich in mich hinein, was mir wirklich summt (was mich reizt). Es gab dann wieder Gemüse mit Reis. Und die nächsten Tage mache ich mir mal wieder meine Mungbohnen-Suppe. Sie fehlt mir so richtig! :-)

 

Und ein Anfang ist es auch deshalb, weil mir meine liebe Freundin Renata gestern mit großer Begeisterung ein Buch empfohlen hat: “Kau dich gesund – jünger und fitter durch Kau-Jogging” von Jürgen Schilling. Bei Renata und ihrem Mann hat sich dadurch ihr Leben verändert. Sodbrennen, Völlegfühl und überflüssige Pfunde gehören der Vergangenheit an. Iphone sei dank bestellte ich das Buch gleich gestern und heute habe ich bereits begonnen, darin zu lesen. Es spricht mich sehr an und ich bin mir sehr sicher, dass dieses Buch auch bei mir noch einmal viel verändern wird. Die Tatsache ist ja eigentlich altbekannt,  dass durch das bewusste Kauen (Schmecken und Kauen = Schmauen) die Nahrung viel besser aufgenommen und verarbeitet werden kann und sich das Sättigungsgefühl viel früher einstellen wird. Ich bin also mal sehr gespannt und werde berichten.

 

Nun aber zu unserem 108-Tage – Yoga-Programm:

 

Yoga – Tag 10/108

Erst einmal war der Schreck am Sonntag-Abend riesengroß. Als ich von der Küche ins Wohnzimmer gehen wollte, knallte ich mit voller Wucht an eine Kiste und wusste, jetzt ist was passiert… Ich hatte große Schmerzen und konnte nicht mehr auftreten. Der Schreck fuhr mir durch alle Glieder: was, wenn ich mir den Fuß gebrochen habe? Was mache ich mit meinem 108-Tage-Programm. Mir war total schlecht und ich war wütend, auf mich, auf die Kiste, auf alle!! Jetzt, da es mir gerade soooo gut ging, ich voller Yoga-Elan war, sollte ich gebremst werden???

Es wurde so schlimm, dass mich Helmut die Treppen in den oberen Stock tragen musste und dann fuhr er schnell ins Geschäft, um mir die Krücken zu holen, damit ich wenigstens einigermaßen laufen konnte. Mir war zum Heulen. Mit großen Schmerzen machte ich mich für´s Bett fertig. Ich nahm sofort ein Globuli Arnica 1000 (hochdosiert also) und Helmut besorgte mir Eis zum kühlen. Mein ganzer Fuß schmerzte uns sah geschwollen aus.

Im Bett kühlte ich dann mit Eis und stellte mir immer wieder helles, heilendes Licht im Fuß und den Zehen vor. Irgendwann schlief ich ein und spürte zum Glück meinen Fuß kaum noch.

Und siehe da, am nächsten Morgen konnte ich wieder auftreten und endlich meinen Fuß mal genauer betrachten. Die Schmerzen hatten sich in den zweitletzten rechten Zeh zurückgezogen (komisch, den hatte ich letztes Jahr schon mal gebrochen…) und das erste Gelenk wurde dann auch etwas blau. Ich stützte den Zeh an den mittleren Zeh mit einem Dachziegelverband und konnte mich fast schmerzfrei bewegen. Puh, Glück gehabt. Meinem Yoga-Projekt stand nichts mehr im Wege. Nachdenklich macht mich die ganze Geschichte aber schon.

Hat irgendjemand eine Idee, was dieser Zwischenfall mir sagen soll????

Abends in den zwei Yoga-Kursen konnte ich dann fast alles mitmachen. Allerdings fiel das Sonnengebet (ausnahmsweise) mal aus – zur Freude der meisten Yoga-Schüler (warum mögen eigentlich so viele den Sonnengruß nicht????). Statt des Sonnengrußes machten wir andere Aufwärmübungen, die auch ich gut zeigen und mitmachen konnte.

Yoga – Tag 11/108

Es war wieder mal sehr frühes Yoga angesagt, da ich den ganzen Tag Termine hatte. Also hieß es wieder vor Helmut aufstehen, der durfte nämlich noch liegen bleiben. Bereits um 7:45 Uhr stand ich auf der Terrasse mit meiner Yoga-Matte. Ups, war das noch kalt. Da musste ich mich wohl etwas wärmer anziehen. Trotzdem wollte ich unbedingt Draußen Yoga machen und den beginnenden Tag genießen. Und es war toll!! Es war so ruhig, friedvoll und das Yoga sehr intensiv.

Und so sah mein Programm aus:

  • Kapalabhati
  • Sitzen im Schneidersitz, Hände auf den Boden schräg hinten stellen. Einatmen, Brustkorb heben, Schulterblätter zusammen, Ausatmen, entspannen.
  • Schneidersitz, nach Vorne beugen und die ausgestreckten Arme lang nach Vorne. Dehnen und tief atmen
  • Sitzende Katze
  • Fliegende Haare – Hände vor dem Herzen verschränken, Ellenbogen auf einer Höhe und wechselseitig nach rechts und links drehen. Nach hinten schauen. So schnell, dass Haare fliegen. Kräftig dabei atmen.
  • Normale Katze im Vierfüßlerstand.
  • Beine heben – abwechselnd rechtes und linkes Bein gestreckt heben.
  • Kopfstand (Shirshasana)
  • nach unten schauender Hund  (Adho Mukha Svanasana)
  • Kobra (Bhujangasana)
  • Kamel (Ustrasana)
  • Hund
  • Taube (Kapotasana)
  • Kopf-Kniestellung (Paschimothanasana)
  • Drehsitz (Ardha Matsyendrasana)
  • Endentspannung

Ich glaube, so langsam gefällt es mir immer besser, morgens Yoga zu machen. Ich bin dann den ganzen Tag so gelassen und entspannt. Und lustigerweise ist dann alles im Fluß und klappt wie am Schnürchen. Und auch München mit seiner Hektik konnte mich gestern nicht stressen. Nicht die U-Bahn, nicht die überfüllten Straßen und nicht der Scanner in der Firma, der manchmal gesponnen hat. Es war einfach großartig. Und ich war natürlich unendlich dankbar, dass ich mit meinem Zeh immer besser laufen konnte. Noch mal Glück gehabt…

Yoga – Tag 12/108

Heute finden wieder zwei Yoga-Kurse statt. Den Morgen-Kurs habe ich schon hinter mir und gleich gehts zum Abend-Kurs. Mein Programm für heute habe ich also mehr als erfüllt. :-)

 

Wie sieht es bei euch aus? Wer übt fleißig mit und wie geht es euch???

 

Für heute schließe ich hier und wünsche euch allen eine gute Zeit.

Schaut mal wieder rein.

 

Herzlichst

Eure Sabine

 

 

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